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COMPACT-Edition 3

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78 2011 sprach Merkel

78 2011 sprach Merkel auf der Münchner Sicherheitskonferenz über Cyberkriegsführung. Foto: picture alliance/dpa Frieden ist unverantwortlich! «Wohin kämen wir eigentlich, wenn alle wichtigen Nationen dieser Welt so vorgehen würden wie Deutschland? Das ist unverantwortlich.» (Über Gerhard Schröders «Nein» zum Irakkrieg, Bundestagsrede, 13.9.2002) Die israelische Karte «Ich möchte es niemals erleben, dass sich eine deutsche Bundesregierung fragen lassen muss: Habt Ihr alles getan, um zu verhindern, dass der Diktator im Irak die Juden in Israel in Lebensgefahr bringen konnte?» (Über Gerhard Schröders «Nein» zum Irakkrieg, Bundestagsrede, 13.9.2002) Kriegslüge Massenvernichtungswaffen «Auch die Bedrohung durch die Massenvernichtungswaffen von Saddam Hussein ist real, nicht fiktiv. (…) Europa [muss] auch bereit sein (…), sich an militärischen Maßnahmen als ultima ratio zu beteiligen.» (Plädoyer für den Irakkrieg, Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz, 8.2.2003) Germans to the front! «Erstens ist die vom Irak ausgehende Gefahr nicht fiktiv, sondern real. Zweitens muss Europa, nicht gegen, sondern gemeinsam mit den Vereinigten Staaten, mehr Verantwortung ergreifen, um den internationalen Druck auf Saddam Hussein aufrechtzuerhalten.» (Beitrag in der Washington Post: «Schröder spricht nicht für alle Deutschen», 20.3.2003) Nie wieder Krieg ohne uns! «Auslandseinsätze der Bundeswehr werden zunehmen. Die Verteidigung unserer Interessen und unserer Sicherheit muss im 21. Jahrhundert weltweit erfolgen.» (Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz, 11.2.2004) Die Kosovo-Lüge «Im Kosovo konnten Amerika und Europa einen Völkermord gemeinsam verhindern. Stabilität in der Region ist gut für die Menschen vor Ort, aber auch für das sich einigende Europa insgesamt.» (Der Krieg um das Kosovo im Jahr 1999 war ein Angriffskrieg der NATO gegen Jugoslawien, geführt ohne Mandat der UN; Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz, 11.2.2004)

Die heiß-kalte Kriegerin Die Globalistin «Wenn wir unseren Interessen und Werten dienen wollen, müssen wir (…) Außenpolitik als Weltinnenpolitik verstehen. Weltinnenpolitik umfasst weit mehr als Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Globalisierung ist dabei das Schlüsselwort.» (Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz, 11.2.2004) Feindbild Iran «Das Nuklearprogramm des Iran erweckt den berechtigten Argwohn, die berechtigte Sorge, die berechtigte Befürchtung, dass es hierbei nicht um die friedliche Nutzung der Kernenergie geht, sondern dass es hierbei auch um militärische Optionen geht.» (Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz, 4.2.2006) Anfang 2016 nahm die Bundeswehr an 17 Auslandseinsätzen teil. Foto: picture-alliance/dpa Medaille aus Blei «Die Stärkung der europäischen Sicherheitsidentität, losgelöst von der atlantischen Sicherheitspartnerschaft – das ist ein für mich nicht denkbarer Weg. Beide Eckpfeiler sind sozusagen zwei Seiten einer Medaille.» (Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz, 11.2.2007) Es war einmal: Die Diplomatin «Gemeinsam mit Russland können wir viel bewegen und können wir viel erreichen.» (Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz, 11.2.2007) Es war einmal: Die Brückenbauerin «Die strategische Partnerschaft mit Russland und das transatlantische Bündnis – sie sind keine Gegensätze, sondern notwendige Ergänzung.» (Rede zur Feier des 50. Jahrestages der Unterzeichnung der Römischen Verträge, 25.3.2007) 79

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