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COMPACT-Edition 3

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Die heiß-kalte

Die heiß-kalte Kriegerin Die Sanktionsspirale «Notfalls sind wir auch zu weiteren Sanktionen bereit, auch wenn wir sie uns wahrlich nicht wünschen.» (Zu Russland, Rheinische Post, 9.5.2014) Das Reich des Bösen «Für uns steht die Unantastbarkeit der Würde des Menschen an oberster Stelle (…). Russland setzt andere Akzente, wie wir nicht nur an der Ukraine-Krise sehen.» (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.5.2014) Lange Leitung «Ich weiß nicht, ich habe erst mal eine ganz normale Telefonleitung zu Putin.» (Gefragt, ob sie einen «besonderen Draht» zum russischen Präsidenten habe, Cicero-Foyergespräch im Berliner Ensemble, 27.8.2014) Trio Infernal: Merkel mit Julia Timoschenko und Micheil Saakaschwili. Foto: European People's Party, CC BY 2.0, flickr Malen mit Zahlen «Die Lebensqualität der Afghaninnen und Afghanen hat sich im Vergleich zu 2001 verbessert.» (Münchner Sicherheitskonferenz, 7.2.2015) «Notfalls sind wir auch zu weiteren Sanktionen bereit, auch wenn wir sie uns wahrlich nicht wünschen.» 2.5.2011 Mach’s nochmal, Uncle Sam! «Der Einsatz von Ländern, der Gaddafi verjagt hat, hat dort letztlich nicht zu einer Stabilisierung geführt. (…) Umso mehr glaube ich, dass wir trotzdem unsere Anstrengungen bezüglich Syriens verstärken müssen.» (Sommerpressekonferenz, 31.8.2015) 84

Die heiß-kalte Kriegerin Erde an Angie «Ich glaube nicht, dass die Frage, ob man sich damals enthalten hat oder nicht enthalten hat, eine große Auswirkung auf das Schicksal Libyens hatte.» (Auf den Zusammenhang zwischen Libyen-Intervention und Flüchtlingskrise angesprochen, Sommerpressekonferenz, 31.8.2015) Merkel manifestiert sich «Wir werden da aber noch viel Kraft und auch viele Ideen hineinstecken müssen, (…) um zu versuchen, solche Konflikte zu lösen. Sie finden vor unserer Haustür statt, und wenn wir sie so nicht lösen, dann müssen wir sie lösen, indem wir Flüchtlinge aufnehmen; diese Wahrheit manifestiert sich immer mehr.» (Zum Bürgerkrieg in Syrien, Sommerpressekonferenz, 31.8.2015) Das Maidan-Märchen «Es wird immer klarer: Es handelte sich von Anfang an nicht um einen Konflikt innerhalb der Ukraine, sondern um eine Auseinandersetzung zwischen Russland und der Ukraine.» (Regierungserklärung, 1.9.2014) Bild links: Oberkommandierende der Bundeswehr wäre die Kanzlerin erst im Kriegsfall. Zu Friedenszeiten untersteht die Truppe dem Verteidigungsministerium. Fotos: picture alliance/dpa, Spiegel Online Mutti entdeckt das Völkerrecht «…Russlands Vorgehen – erst auf der Krim, dann in der Ostukraine – hat diese Grundlagen unseres Zusammenlebens in Europa verletzt. Die territoriale Integrität der Ukraine wird ebenso missachtet wie ihre staatliche Souveränität. Das Völkerrecht wird gebrochen.» (Münchner Sicherheitskonferenz, 7.2.2015) Placebo «Die Östliche Partnerschaft – das gilt unverändert – richtet sich gegen niemanden, auch nicht gegen Russland.» (Regierungserklärung zur NATO- Osterweiterung, 19.3.2015) Die verfolgende Unschuld «Unsere Politik ist – das wissen Sie – ja nicht, Russland zu provozieren.» (Sommerpressekonferenz, 31.8.2015) 85

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