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GruessGott 01 2019

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Momente des Glücks - Magazin über Gott und die Welt

36 Exponier-Mut. Lea

36 Exponier-Mut. Lea Föger alias Inner kehrt auf der Bühne ihr Innerstes nach außen. Verletzlichkeit sei ehrlich, sagt sie. Und es gehört auch Mut dazu, sie zu zeigen.

HIMMEL DIE SCHÖNHEIT DER VERLETZLICHKEIT Es ist nicht so, dass Lea Föger alias Inner kein Lampenfieber hätte. Aber sie muss auf die Bühne, weil sie liebt, was dann geschieht. Musik ist für sie ein existenzielles Bedürfnis, ein Stück Himmel. TEXT: MARTHA MIKLIN FOTOS: JAKOB GSÖLLPOINTNER Wenn Lea Föger auf der Bühne steht, wirkt sie fast wie aus einer anderen Welt. Sie performt mit ihrer beinah sphärisch wirkenden Stimme in reinstem Englisch und schenkt jenen, die ihr dabei zuhören, ein Gefühl von Himmel. Ganz anders klingt sie im Gespräch: Sofort fällt der sympathische Welser Dialekt auf, den Lea sich auch in Wien erhalten hat, wo sie Kunst und Musik studiert. Wir haben sie in ihrer Altbauwohnung in der Wiener Josefstadt besucht und über ihr neuestes Projekt Inner geredet – das persönlichste, das sie bisher auf die Bühne gebracht hat. Du bist zwar erst 25, aber Inner ist schon dein drittes großes Musikprojekt. Wie ist es entstanden? Das war ein langer Prozess. Ich habe davor in einer Modern-Art-Rock-Band (Anm.: Loving.the.Alien, benannt nach dem gleichnamigen David-Bowie-Song) gespielt und für das Electronic-Trio Ages live gesungen, 37