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ZeitGeist 2018

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Zeitgeist - Das Magazin der Egerner Höfe Ausgabe 2018

KENNEN SIE SCHON... Von

KENNEN SIE SCHON... Von klugen Mönchen und braukundigen Königen Lauf der Jahrhunderte TEGERNSEER BRÄUSTÜBERL Königin Friderike Wilhelmine Caroline, so heißt es, verliebte sich in das Tal um den See und überredete Max I. Joseph zum Kauf. Ab 1817 baute das Paar die ehemalige Klosteranlage zur königlichen Sommerresidenz aus, was zugleich den Beginn des Fremdenverkehrs am Tegernsee einläutete. Die alte Klosterbrauerei wurde zum „Königlich Braunen Brauhaus Tegernsee“ – und König Max I. Joseph zum ersten in einer mittlerweile fünf Generationen umfassenden Reihe Wittelsbacher Brauherren, darunter mit der Königinwitwe Friderike Caroline auch eine mehr als tüchtige Brauherrin. In Wittelsbacher Besitz ist es geblieben, durch den innerfamiliären Erbgang heute unter dem Namen „Herzoglich Bayerisches Brauhaus Tegernsee“. Seit 1968 befindet es sich im Besitz von Herzog Max in Bayern, die Geschicke der Brauerei leitet nun seine Tochter Anna. Heute sind Hungrige und Durstige willkommener denn je, und das Bräustüberl ist zugleich ein Musterbeispiel für das gelungene Zusammenspiel von gewachsener Tradition und moderner Unternehmensführung. Bayerisch, zünftig und gemütlich geht es zu, in diesem altbayerischen Traditionstempel, der vor allem immer auch ein (H)Ort der wahren Kommunikation von Mensch zu Mensch ist, bei der man sich anschaut und anlacht, ohne Unterschied des Geldbeutels, des Titels, der Herkunft und der Religion. Neben dem vortrefflichen Bier aus dem Brauhaus nebenan sind es längst auch die Speisen, die die Gäste locken. Qualität steht bei Einkauf und Zubereitung an oberster Stelle, Auswahl und Preis stimmen ebenfalls. Essen und Trinken, so heißt es in Bayern, hält Leib und Seele zusammen. Die besten dieser verbindenden Elemente finden sich auf der Bräustüberl Speisekarte – in hervorragender Qualität zu vernünftigen Preisen. Ob Gäste nach einer kräftigen Unterlage für die vortrefflichen Biere des Herzoglichen Brauhauses suchen, nach einer Bergtour „an gscheidn Kohldampf“ haben oder sie draußen unter den Sonnenschirmen der Wunsch nach etwas Süßem überkommt – Sie haben die Wahl. ... und natürlich: Tegernseer Hell, Spezial oder Dunkel schmecken nirgends so frisch wie hier. Brauhaus und Bräustüberl residieren – wie seit Hunderten von Jahren – unter einem Dach, das Bier kommt via Direktleitung aus den Lagerkellern nebenan – direkt in Ihr Glas. Aus dem Benediktiner-Kloster Tegernsee, das im Jahr 746 gegründet wurde, gibt es früh erste Hinweise auf das klösterliche Brauen. Tatsächlich verbürgt ist allerdings erst jenes Datum, an das bis heute eine Marmortafel an der Wand zwischen Haustisch und Schänke im Bräustüberl erinnert. Auf ihr steht, in alter Frakturschrift: „Das Klosterbrauhaus Tegernsee erlangte am 22. Febr. 1675 die Churfürstliche Conzession zum Bierverschleiß.“ An diesem Tag schlug die offizielle Geburtsstunde des Tegernseer Bräustüberls. Die Jahreszahl führt in die Regierungszeit des Tegernseer Abts Bernhard Wenzl, der das Kloster von 1673 bis zum Jahr 1700 leitete. Bald nach seinem Amtsantritt begann er mit dem Bau der neuen barocken Klosteranlage, vor allem der Kirche. Zugleich ließ er aber auch die Wirtschaftstrakte neu errichten: Stallungen, Getreidelager, Mühle, Bäckerei und auch eine Brauerei. Mit der Klosteraufhebung 1803 wurde in Tegernsee vieles anders. Der Staat beschlagnahmte den ganzen Klosterbesitz. Aus der Klosterkirche wurde eine ganz normale Pfarrkirche. Die Mönche verschwanden. Aber die gewinnbringende Brauerei und das Bräustüberl arbeiteten weiter. „Schuld“ daran war der erste bayerische König. Oder genauer: seine Gemahlin. Er sei „ein junger Wirt der alten Schule“, schrieb ein Journalist einmal über den Chef des Tegernseer Bräustüberls. Da ist was dran. Nicht nur, weil Peter Hubert einer der jüngsten in der illustren Reihe der Bräustüberl-Wirte sein dürfte (zarte 35 war er bei der Übernahme anno 2003). Sondern weil sich bei ihm scheinbar Gegensätzliches zu einem erfolgreichen Ganzen verknüpft: Der Rottacher ist ebenso Gastgeber mit Leib und Seele wie dynamischer Unternehmer mit Mut und Weitblick, er hat ein sicheres Gespür für das Echte und Althergebrachte. Und noch einen positiven Effekt hat der Erfolg: Dank des Zustroms der Bräustüberl-Freunde aus Nah und Fern ist die Traditionswirtschaft in die Riege der größten Arbeitgeber im Tal aufgerückt. Von 60 (zum Jahresende 2003) stieg die Mitarbeiterzahl in der „Ära Hubert“ auf aktuell über 120. Wirtsleute Peter und Caterina Hubert 12 | Zeitgeist Zeitgeist | 13

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