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Berufsbildungsbrief_1-2018

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Berufsbildungsbrief erste Ausgabe im 2018

1 / Januar 2018 Inhalt Seite 2 Vorlehre Integration «Eine Chance für Flüchtlinge und für Betriebe» Seite 4 Sexuelle Belästigung «Sofort ‹Stopp› sagen oder sich Hilfe holen ist das Beste» Seite 6 Zweite zentrale Schweizer Berufsmeisterschaften «Die SwissSkills 2018 sind beste Werbung für die Berufsbildung» Seite 8 Fehlzeiten «Ich spreche Absenzen offen, direkt und zeitnahe an» Editorial Fehlzeiten sind wichtige Hinweise Der Job-Stress-Index 2016 belegt: Jeder vierte Mitarbeitende in der Schweiz leidet unter Stress und Erschöpfung. Das bleibt nicht ohne Konsequenzen. Die Betroffenen können ihre Leistung nicht mehr voll erbringen, fehlen häufiger am Arbeitsplatz oder fallen gesundheitsbedingt sogar längere Zeit aus. Das ist teuer: Fehlzeiten kosten die Schweizer Arbeitgeber jedes Jahr gegen sechs Milliarden Franken. Fehlen Mitarbeitende häufig, wirkt sich das in der Regel auch negativ auf die Arbeitsmotivation der restlichen Teammitglieder aus, weil sie aufgrund der Absenzen vermehrt Mehrarbeit leisten müssen. Gründe genug also, sich zu überlegen, wie Fehlzeiten im Betrieb verhindert respektive reduziert werden können – bei den Mitarbeitenden, aber natürlich auch bei den Lernenden. Sie stehen am Anfang ihrer Berufslaufbahn, sind nach der Schulzeit plötzlich an drei Lern - orten gefordert und müssen schnell lernen, mit Druck und Stress umzugehen. Dazu gehört auch der eigenverantwortliche Umgang mit Fehlzeiten und Absenzen. Auf diesem Weg brauchen die jungen Menschen Unterstützung und Begleitung. Das verdeutlicht der Beitrag auf Seite 8 dieser Ausgabe. Lernende fehlen nämlich selten einfach so in Betrieb oder Schule. Gehäufte Fehlzeiten weisen oft auf gesundheitliche Probleme hin. Diesen nachzuspüren, sie anzusprechen, auszudisku - tieren und zielführende gesundheitsfördernde Massnahmen einzuleiten, ist eine wichtige Aufgabe der Berufsbildenden. Sie tragen damit wesentlich zur Leistungsfähigkeit und letztlich zum Ausbildungserfolg der Lernenden bei. Auch die anderen Beiträge dürften Sie als Verantwortliche oder Verantwortlicher der Berufsbildung interessieren. Der eine befasst sich mit dem Thema sexuelle Belästigung. Auch Lernende können davon betroffen sein. Der Beitrag zeigt auf, wie sie sich wehren können und welche Verantwortung die Lehrbetriebe tragen. Ein weiterer Artikel stellt die neue Vorlehre Inte - gration näher vor, mit der sich anerkannte Flüchtlinge und vorläufig aufgenommene Personen auf eine berufliche Grundbildung vorbereiten können. Vielleicht möchten auch Sie sich in diesem Bereich engagieren. Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre! Christoph Düby, Abteilungsleiter Betriebliche Bildung christoph.dueby@erz.be.ch

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