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Berufsbildungsbrief 2-17

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Berufsbildungsbrief Mittelschul- und Berufsbildungsamt

Berufsbildungsbrief

2 / August 2017 Inhalt Seite 2 BIZ App «Das neue Tool ist hilfreich und einfach zugänglich» Seite 3 Digitalisierung «Die Ausbildungen müssen modularer und flexibler werden» Seite 4 SwissSkills 2018 Die grösste Leistungsschau der Berufsbildung ist zurück Seite 5 Berufsmeisterschaften «Ein Medaillengewinn bringt Ansehen und Erfolg» Seite 7 In Kürze • Vorlehre Integration: Infoflyer für Betriebe Editorial Rascher Wandel in der Berufsbildung Die Arbeitswelt wird in den nächsten Jahren im Zeichen der Digitalisierung eine grundlegende Veränderung erfahren. Und zwar nicht nur in den technischen Berufen: alle Berufe sind mehr oder weniger stark betroffen, von typischen Handwerkberufen über KV, Detailhandel, Gesundheitswesen bis hin zur Verwaltung. Die Anforderungen in der Wirtschaft steigen. Innovationen müssen rascher zur Umsetzung kommen. Die Berufsbildung muss deshalb flexibler werden, sowohl, was die Lerninhalte an den drei Lernorten anbelangt, als auch bezüglich der Vermittlung der Kompetenzen. Wir werden Ausbildungsgänge schaffen müssen, welche eine Modularisierung und individuellere Lernformen zulassen. Neue Berufsbilder werden dazukommen, alte verschwinden. Diese Entwicklung wird in «Berufsbildung 2030» gut aufgezeigt. Das neue Leitbild für die Berufsbildung ist in enger Zusammenarbeit der Verbundpartner entstanden. Bis Ende September 2017 läuft die Konsultation. Ein konkretes Projekt ist die «Informatikausbildung 4.0», ein Innovations - programm, welches das MBA gemeinsam mit der OdA ICT-Berufsbildung, inno vativen Lehr betrieben und der Berufsfachschule gibb gestartet hat. Die finanziellen Mittel für die Berufsbildung werden knapp bleiben, auch wenn die Herausforderungen gross sind. Dies zwingt uns, noch effizienter und wirkungsvoller mit den vorhandenen Mitteln umzugehen. Für die Verwaltung be - deutet dies effizientere Prozesse, beispielsweise auch eine Digitalisierung für den Datenverkehr mit den Lehrbetrieben, mit den Prüfungsexperten. Die Berufsfachschulen müssen in den einzelnen Berufs - feldern noch stärker kooperieren. Gemeinsame digitale Lernplattformen, ein Austausch der Lehrpersonen unter einander, vermehrt auch selbst organisiertes Lernen wie E-Learning werden in Zukunft viel stärker als heute zum Zuge kommen. Die Digitalisierung ist nicht aufzuhalten. Der Mensch wird allerdings in der Bildung weiterhin zentral sein. Werte und Kompetenzen, welche für unsere Wirtschaft und Gesellschaft wichtig sind, können nicht allein digital vermittelt werden. Dazu brauchen wir weiterhin begeisterte und hoch kompetente Lehrpersonen, Berufsbildende sowie üK-Instruktorinnen und -Instruktoren. Ihnen sei Dank! Theo Ninck, Vorsteher Mittelschul- und Berufsbildungsamt Kanton Bern theo.ninck@erz.be.ch

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Berufsbildungsbrief_1-2018
Berufsbildungsbrief_2-2018
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