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Berufsbildungsbrief 3/2021

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Berufsbildungsbrief

3 / August 2021 Inhalt Seite 2 Theo Ninck «Ich werde mich weiter dafür einsetzen, dass Menschen ihr berufliches Potenzial entwickeln können» Seite 5 Neue QV-Erfahrungen «Die Betriebe schätzen ihre Lernenden sehr wohl realistisch ein» Seite 8 Beratungsstellen BFS «Das Thema Corona war in dieser Zeit enorm dominant» Seite 9 Alles was Recht ist Muss ich Lernenden Jugendurlaub gewähren? Editorial Gemeinsam Unmögliches möglich machen Wir haben es alle zur Genüge gehört und zum Teil persönlich erlebt: In den letzten Monaten war vieles nicht mehr möglich, was vorher selbstverständlich war. Ich habe in dieser anspruchsvollen Zeit gelernt, den Fokus auf das Mögliche zu richten. Ebenso bin ich dankbar und anerkenne, dass gerade in der Krise vieles angestossen werden konnte. Auch in meinem Leben waren es die harten Zeiten, welche echtes Wachstum ermöglichten. Auf der flachen und geraden Lebensstrasse ist es nicht nötig, die Komfortzone zu verlassen. Unbekannte und herausfordernde Situationen zwingen, aus dem Alltagstrott auszubrechen und neue Wege auszuprobieren. Nehmen Sie zum Beispiel das Qualifikationsverfahren 2020. Es musste aufgrund der Situation angepasst werden. In vielen Berufen hatten plötzlich die Lehrbetriebe die Leistung und damit die Arbeitsmarktfähigkeit ihrer Lernenden zu bewerten. In vier Berufen wurde im Kanton Bern das diesjährige QV nochmals auf diese Weise durchgeführt. Im beiliegenden Beitrag reflektieren zwei Fachfrauen ihre Erfahrungen mit dieser Regelung. Tausende von Lehrbetrieben haben auch dieses Jahr wieder vollen Einsatz gezeigt und mit den Prüfungs - expertinnen und Prüfungsexperten möglich gemacht, dass über 10’000 Lernende ihre berufliche Grundbildung abschliessen konnten. Allen Involvierten gebührt meine Hochachtung und mein besonderer Dank. Ein Mann, der in den letzten fast 19 Jahren oftmals das Unmögliche möglich gemacht hat, verlässt uns auf Ende August. In knapp 48 Stunden wird nämlich mein Chef Theo Ninck pensioniert. Mehr als 164'000 Stunden hat er mit viel Herzblut und Engagement die Berufsbildung im Kanton Bern, aber auch national geprägt und vorwärtsgebracht. Durch unzählige Ideen, Projekte, Sitzungen, Initiativen hat er der Berner Sekundarstufe II zu Glanz und Vorzeigecharakter verholfen. Lieber Theo, mit mir bedanken sich tausende von Lehrbetrieben, Lernenden und Bildungsinvolvierten für dein unermüdliches Dranbleiben und dein Vorwärtsgehen. Herzlichen Dank für alles und nur das Beste für die folgenden Jahre. Wer sich interessiert, was Theo Ninck in Zukunft macht, liest am besten den entsprechenden Beitrag in dieser Ausgabe. Gleichzeitig möchte ich an dieser Stelle unsere neue Amtsvorsteherin Barbara Gisi herzlich im Mittelschul- und Berufsbildungsamt MBA willkommen heissen. Ich wünsche ihr für ihre neue Aufgabe viel Energie und Weisheit. Viele spannende und sicher auch einige herausfordernde Situationen bereichern immer wieder den Arbeitsalltag im MBA. Ich freue mich, zusammen mit der neuen Chefin auch Schritte zu wagen, welche auf den ersten Blick unmöglich erscheinen, sich aber zum Vorteil aller Betei - ligten auswirken und echte Entwicklungen möglich machen. Christoph Düby, Abteilungsleiter Betriebliche Bildung, Mittelschul- und Berufsbildungsamt des Kantons Bern