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Berufsbildungsbrief 5/2019

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Berufsbildungsbrief

5 / November 2019 Inhalt Seite 2 Lehrvertragsauflösung «Die Ausbildungsberatung vermittelt als neutrale Fachstelle» Seite 4 Digitalisierung Holzbaubranche «Wir werden noch viel grössere Veränderungen erleben» Seite 6 Berufsabschluss für Erwachsene Eine lohnende Investition für Unternehmen Seite 8 Ausbildungsverbund «Das ist grundsätzlich eine äusserst sinnvolle Sache» Editorial Wir bleiben dran – Sie hoffentlich auch Vermittlung bei Lehrvertragsauflösungen, Digitalisierung und Berufsbildung, Berufsabschluss für Erwachsene, Chancen eines Lehrbetriebsverbunds: Das sind die Hauptthemen des neuen Berufsbildungsbriefs. Was haben sie gemeinsam? Das Bemühen der Berufsbildung, auf ganz unterschiedlichen Ebenen gute Voraussetzungen für den Einstieg ins Erwerbsleben zu schaffen. In der Beziehung zwischen Lehrbetrieb und Lernenden gibt es auch schwierige Momente. Sie können im äussersten Fall zu einer Lehrvertrags - auflösung führen. In solchen Situationen hilft die Ausbildungsberatung als neutrale Vermittlerin, konstruktive Lösungen für beide Parteien zu finden oder einer Lehrvertragsauflösung vorzubeugen (Seite 2). Die Digitalisierung verändert auch traditionelle Handwerksberufe. Statt Bleiwaage und Metermass kommen bei den Zimmerleuten immer öfter Tachymeter und Raumscanning zum Einsatz – um ein Beispiel zu nennen. Was bedeutet das für die Ausbildung? Der Berufs - bildungsbrief hat bei einem Berufsfachschul - lehrer nachgefragt (Seite 4). Der Bund hat eine nationale Kommunikationsoffensive zum Berufsabschluss für Erwachsene lanciert. Das ist gut, denn viele Erwachsene wissen nicht, dass auch sie ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis bzw. Berufsattest erlangen können. Es ist im ureigenen Interesse der Betriebe, sie dabei zu unterstützen. Denn jede ausgebildete Fachkraft zählt. Auch der Kanton Bern hilft. Er hat eine Fachstelle geschaffen, die Betriebe und Erwachsene kostenlos berät (Seite 6). Sind Lehrbetriebsverbünde Mauerblümchen der Berufsbildung? Wenn ja: zu Unrecht. Sie sind sinnvoll, wenn ein Betrieb nicht das gesamte inhaltliche Spektrum einer Ausbildung abdecken kann oder aufgrund organisatorischer Umstände die Ausbildung von Lernenden nur in Partnerschaft mit einem anderen Betrieb möglich ist. So wie im Fall der Tagesschule Schliern (Seite 8). Wir versuchen, im Berufsbildungsbrief eine grosse Themenvielfalt abzu - decken. Mit der Digitalisierung wollen wir uns aber künftig permanent beschäftigen. Weil sie so zentral ist für die Berufsbildung. Wir bleiben dran. Sie hoffentlich auch. Christoph Düby, Leiter Abteilung Betriebliche Bildung christoph.dueby@be.ch