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Beurfsbildungsbrief 4/2019

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Beurfsbildungsbrief

4 / September 2019 Inhalt Seite 2 Leitbild «Berufsbildung 2030» Die Berufsbildung macht sich fit für die Zukunft Seite 4 Selektion von Lernenden «Die Motivation ist das A und O für die Ausbildung» Seite 6 1. Berner Erlebnistage Berufsbildung Die Faszination für gewerblichindustrielle Berufe wecken Seite 8 Lehre und Sport «Leistungssportler wollen etwas erreichen – auch im Beruf» Editorial Aktiv gegen den Fachkräftemangel Der Fachkräftemangel nimmt zu. Ende Juni waren im Kanton Bern noch tausend Lehrstellen unbesetzt. Besonders betroffen sind Handwerksberufe sowie die Branchen Bau, MINT, Gastronomie und Detailhandel. Auf der Tertiärstufe fehlen insbesondere in der Informatik und im Gesundheitswesen Fachkräfte. Wir können niemanden zwingen, einen bestimmten Beruf zu erlernen. Aber wir können die Berufsbildung so gestalten, dass sie attraktiv ist. Drei Handlungsfelder stehen im Vordergrund: • Die Jugendlichen müssen dem Übergang von der Volksschule in die Berufslehre gewachsen sein. Damit sie sich gezielt auf die Lehre vorbereiten können, hat die Erziehungsdirektion eine Webseite (www.erz-kompetenzrasterktbern.ch) mit berufsspezifischen Muster - aufgaben in Mathematik und Deutsch aufgeschaltet (siehe Berufsbildungsbrief 3/2019). Eine analoge Seite für die französischspra chige Schweiz wird geprüft. • Die Berufsbildung muss inhaltlich und didaktisch à jour sein. Deshalb werden die Bildungs verordnungen laufend aktualisiert. Zurzeit beispielsweise im KV, im Detailhandel, in den Maschinenberufen, in der Informatik. Zudem laufen im Rahmen von Berufsbildung 2030 über zwanzig Projekte, um die Berufsbildung für das digitale Zeitalter fit zu machen (Seiten 2 und 3). • Die Berufsbildung muss bei den Jugendlichen Emotionen wecken und aufzeigen, dass sie attraktive Laufbahnen ermöglicht. Anlässe wie die WorldSkills 2019 in Kazan und die SwissSkills 2020 in Bern sind dafür ideale Plattformen. Ein Glücksfall für das Image der Berufsbildung ist das gute Abschneiden des Schweizer Teams in Kazan. Einmal mehr sehr erfolgreich waren die Berner Teilnehmenden (Seite 9). Die ausreichende Versorgung der Betriebe mit Fachkräften setzt das Zusam - menwirken der Verbundpartner voraus. Gefragt ist aber auch die Eigenverantwortung der Unternehmen: Mit attraktiven Anstellungsbedingungen und einer geschickte Personalentwicklung punktet man am Arbeitsmarkt. Theo Ninck, Vorsteher Mittelschul- und Berufsbildungsamt (theo.ninck@erz.be.ch)