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Fassadentechnik_02_2019

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technik eingesetzt werden zu können. Die Kriterien für Fassadenanker sind unter www.passiv.de/downloads/03_zertifizierungskriterien_fassadenanker_de hinterlegt. In der Komponentendatenbank sind aktuell 18 zertifizierte Fassadenanker aufgeführt. tagetechnik, einem Unternehmen der fischerwerke, Waldachtal, wurden vom Passivhaus Institut in Darmstadt mit einem ∆UWB ≤ 0,010 W/(m²K) als wärmebrückenfrei zertifiziert. Der Wärmebrückenverlustkoeffizient beträgt beim ZeLa Fassadenhalter mit Edelstahlschwert (λ-Wert < 0,01 W/mK), beim ZeLa-Click Fassadenanker aus nicht rostendem Stahl (λ-Wert < 0,055 W/mK). Die thermische Trennung zwischen Wand und Halterung erfolgt beim ZeLa Eine thermisch trennende Befestigung aus Edelstahl und Glasfaser für VHF. Fassadenanker aus GFK Eine relativ neue thermisch trennende Befestigung für VHF ist der Fassadenanker Schöck Isolink Typ TA-S beziehungsweise TA-H und TA-D aus Combar in Verbindung mit einer Edelstahlschraube. Als „Zertifizierte Passivhaus Komponente“ sorgt der Glasfaserstab für eine zuverlässige thermische Trennung in kerngedämmten Betonfassaden. In der neuen, überarbeiteten Zulassung des DIBt sind die erhöhten Bemessungswerte im Bauzustand berücksichtigt, die Bemessungswerte im Endzustand wurden aktualisiert. Das erfordert weniger Anker pro Quadratmeter und damit weniger Aufwand und Kosten beim Einbau. Die Anwendung des Isolink TA-H beziehungsweise TA-HC ist jetzt bei einem reduzierten Randabstand von 50 Millimeter möglich. Bisher waren es 100 Millimeter. Der randnahe Einbau der Stäbe kann jetzt auch bei schmalen Wandstreifen, zum Beispiel neben Türen eingesetzt werden. Der Anker sorgt so für eine bessere Lastenverteilung. Schöck Isolink eignet sich für Sandwich- und Elementwände mit aufstehenden oder freihängenden Vorsatzschalen. Thermische Trennung durch Kunststoff Der ZeLa Fassadenhalter mit Edelstahlschwert und der Fassadenanker ZeLa-Click (zentrische Lasteinleitung) der BWM Dübel- und Mon- Fassadenkonsole für VHF aus Edelstahl mit integrierter thermischer Trennung. Wandhalter für horizontale und vertikale VHF aus glasfaserverstärktem Kunststoff- und Aluminium-Verbundmaterial. Fassadenhalter über thermische Kupplungen aus Kunststoff. Der kontrollierte Gleitbereich im Halter sichert die zwängungsfreie thermische Längendehnung der Tragprofile und vereinfacht die Montage. Bei ZeLa-Click wird das Kunststoffelement direkt auf der Wand montiert. Wandhalter für horizontale und vertikale Systeme Auch der wärmebrückenfreie Winkel MFT-FOX-VT/HT von Hilti für die Unterkonstruktion einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade besitzt eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung und ist vom Passivhaus Institut zertifiziert. Die Wandhalter für horizontale und vertikale Systeme lassen selbst Fassaden im Passivhaus-Standard zu oder können - bei gleichem U-Wert wie bei einem Standardsystem - für eine erhebliche Reduktion der Dämmstoffdicke sorgen. Die Winkel selbst bestehen aus glasfaserverstärktem Kunststoff- und Aluminium-Verbundmaterial, welches thermische Trennung, geringe Wärmeleitfähigkeit und hohe Tragfähigkeit gewährleistet. Ähnliche Anforderungen an Pfosten-Riegel-Fassaden „Ähnlich komplex gestaltet sich die korrekte Erfassung der Kennwerte für Pfosten-Riegel-Fassaden“, erklärt Andreas Muskatewitz. „Zu den Wärmedurchgangskoeffizienten von Bild: Hilti Bild: fischer Bild: Schöck

Pfosten, Riegel und der Verglasung, sind etwaige Korrekturwerte in Form von Wärmebrücken zu berücksichtigen. Diese sind die Schraubenverluste (Verschraubung der Anpressleisten und Durchdringung der Glasfalzdämmung, Berücksichtigung der Glasträger, lineare Glasrandwärmebrückenverlustkoeffizienten von Abstandhalter und Sekundärdichtung (in der Regel deutlich höher als bei Fensterrahmen) und die Einbauverlustkoeffizienten. Diese zusätzlichen Verluste resultieren oftmals in einem Wärmebrückenzuschlagskoeffizient in einer Größenordnung von 0,5 W/m²K. Im Passivhausprojektierungspaket (PHPP) sind diese Kennwerte hinterlegt.“ Der Autor Dr. Klaus Fockenberg studierte Architektur in Berlin und Dortmund. Anschließend volontierte er bei den VDI-Nachrichten in Düsseldorf. Noch während seiner Promotion arbeitete er bereits in der Bauindustrie und im Bauzuliefergewerbe bei namhaften internationalen Marktführern, wo er sich umfassendes Fachwissen in allen Bereichen des Bauens aneignete. Als Inhaber von netzwerk bauwesen schreibt er mit seinem Team regelmäßig über technische Themen aus der Welt des Bauens. Bild: Fockenberg Der Einfluss der Schrauben bei Pfosten-Riegel-Fassaden wird durch ΔU abgebildet und lässt sich zum Beispiel durch Berechnung mit einem 3D-Wärmestromprogramm ermitteln. Bild: Passivhaus Institut Wärmebrücken bei Pfosten-Riegel-Fassaden Die Kriterien zu Wärmebrücken bei Pfosten-Riegel-Fassaden sind unter www.passiv.de/downloads/03_zertifizierungskriterien_transparente_bauteile aufgeführt. Der Einfluss der Glasträger bei Pfosten-Riegel-Fassaden wird durch den punktförmigen Wärmebrückenverlustkoeffizienten des Glasträgers χGT abgebildet und kann durch Messung nach EN 1241-2 oder durch Berechnung mit einem 3D-Wärmestromprogramm ermittelt werden. Alternativ wird pauschal bei Glasträger aus Metall: χGT = 0,040 W/K, bei Glasträgern aus Nichtmetall mit Verschraubung: χGT = 0,004 W/K, bei Glasträgern aus Nichtmetall: χGT= 0,003 W/K angesetzt. Der Einfluss der Schrauben wird durch ΔU abgebildet und kann ebenfalls durch Messung nach EN 1241-2 oder durch Berechnung mit einem 3D-Wärmestromprogramm ermittelt werden. Alternativ wird bei einem Schraubenabstand zwischen 0,2 und 0,3 m bei Schrauben aus Edelstahl ein Pauschalwert von ΔU = 0,300 W/(m²K) angesetzt. In der Übersicht Pfosten-Riegel-Fassaden www.database. passivehouse.com/de/components/list/curtain_wall_system lassen sich die Systemwerte durchs Anklicken der Zertifikate anschauen. „In der Regel beträgt der Wärmebrückenzuschlag hier zirka 0,2 - 0,3 W/m²K für die Verschraubung, und 0,003 - 0,04 W/K pro Glasträgerelement pro Feld“, erklärt Andreas Muskatewitz. Dr. Klaus Fockenberg House Wrap – Folie statt Lackierung Folgen Sie uns auf Neue Fassadenoptik leicht gemacht. Als Alternative zur Lackierung oder Komplettsanierung ist dank der selbstklebenden Folie RENOLIT REFACE eine schnelle, kostengünstige und dauerhafte Revitalisierung der Gebäudehülle möglich. Die innovative und witterungsbeständige Mehrschichtfolie legt sich wie eine zweite Haut über glatte Fassadenelemente. RENOLIT REFACE steigert die Lebensdauer der Fassaden und senkt den Wartungsaufwand dauerhaft. Jetzt Infomaterial anfordern oder besuchen Sie uns auf der Servparc 2019! contact@renolit.com | +49.6233.321.1417 Abonnieren Sie unseren Newsletter unter www.renolit-reface.de fassadentechnik 2/2019 13

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