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Fassadentechnik_02_2019

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architektur Das

architektur Das Selbstportrait des Künstlers Eduardo Kobra. Leinwand aus Beton Fassade im Lattenformat Der Live-Work-Campus „Gravity“ ist ein außergewöhnliches Projekt in der Hauptstadt des US-Bundesstaates Ohio und spiegelt die künstlerische, vielseitige und manchmal kantige Atmosphäre des Stadtteiles Franklinton wieder. Der Campus zeichnet sich durch facettenreiche Design-Konzepte und hintergründige Visionen aus. 28 fassadentechnik 2/2019

Die Fassade des Gravity Projekts erinnert an einen Schiffscontainer. Bilder: Rieder Group, Ditz Fejer Die ausgefallene Idee hinter dem Projekt ist nicht zu übersehen. Alleine das fünf Stockwerke hohe Selbstportrait des brasilianischen Wandmalers Eduardo Kobra hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Die Wandbilder des Künstlers sind weltweit zu bestaunen. Er verewigte Nelson Mandela in Rom, Alfred Nobel in Schweden und Anne Frank in Amsterdam. Künstlerische Offenheit Noch über 20 weitere Wandbilder sollen allein am Gravity Projekt folgen. Die künstlerische Offenheit für den gigantischen Komplex im Stadtteil Franklinton in Columbus, rührt sowohl von Seite der Architekten, als auch der Investoren. Das Zusammenspiel von Kunst, Lernen und Schaffen spielt für die Zukunftsvision eine tragende Rolle. Für den Initiator des Projekts, Brett Kaufmann, geht es um die Kraft der Gemeinschaft und der Offenheit gegenüber neuen Sichtweisen und Wegen. Inspiration vom Stadtteil Für die gestalterische Umsetzung seiner Ideen, holte sich Brett Kaufmann das Architekturbüro NBBJ ins Boot. Die Architekten ließen sich vom bestehenden Stadtteil Franklinton inspirieren. Wandmalereien, Graffitikunst, skulpturale Installationen am Gebäude sowie die Verwendung von Industriematerialien sollen das neu entstandene Gebäude mit der bestehenden Nachbarschaft verbinden und den Stadtteil neu beleben. Die nun realisierte Fassade aus den verschiedenfarbigen schmalen Betonelementen bewirkt ein natürliches Farbspiel. Die Architektur weglassen „Ein Teil unseres Ziels war es, die Architektur wegzulassen“, sagt Montero, „um die Architektur so aufzubrechen, dass sie zugänglich ist und den Blick auf die öffentlichen Bereiche im Inneren zu ermöglichen, mit denen die Leute der Broad Street interagieren können.“ Die Fassade mit öko skin Paneelen aus Glasfaserbeton von Rieder umzusetzen, war klarer Wunsch des NBBJ Teams. Für das Gravity Projekt sollten Teile der Fassade an das Erscheinungsbild von Schiffscontainern erinnern. Mit der Kombination aus zwei unterschiedlich farbigen öko skin Latten konnte dieses Ziel erreicht werden. Gleichzeitig dienen die Betonplatten als Leinwand für den Künstler. Dreidimensionale Keramikfassaden Formenfertigung nach Entwurf Entwicklung von Befestigungslösungen Produktion im eigenen Werk m&r Manufaktur GmbH DIE ARCHITEKTURMATERIALISTEN Ihr starker Partner von der Idee bis zur Realisierung. www.mrmanufaktur.de29

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