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Fassadentechnik Ausgabe 2+3/21

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Die technische Neuerung der Formgedächtnislegierungen (FGL) findet gerade ihren Weg aus der Medizintechnik auf die Baustelle. In beiden Fällen werden metallische Legierungen verwendet, die sich verändernden Umgebungsbedingungen anpassen können. Dieser Prozess kann auch aktiv angesteuert werden. So zum Beispiel in der Befestigungstechnik. Die Details lesen Sie ab Seite 24. Dass die Gebäudehülle zunehmend in die Stadt- und Quartiersplanung einbezogen wird, macht – indirekt – unser Artikel ab Seite 28 deutlich. Hier drucken wir exklusiv und vor der eigentlichen Veröffentlichung die neue FVHF Leitlinie „Schallschutz mit Vorgehängten Hinterlüfteten Fassaden“ in dieser und den folgenden Ausgaben ab.

usiness Bild: Kingspan

usiness Bild: Kingspan Light + Air Essmann Kingspan Light + Air Essmann unter neuer führung Markus Niedermayer übernimmt die geschäftsführung Markus Niedermayer ist seit 1. März 2021 neuer Geschäftsführer bei Kingspan Light + Air Essmann. Er kann auf über 30 Jahre Bauwissen als Manager zurückblicken. Die Reise des 57-Jährigen begann in den 90er Jahren in der MAN AG, wo er zunächst als Geschäftsführer eines von der MAN Group übernommenen Unternehmens, dann als Leiter des Bereichs Heiztechnik mit Sitz in Hamburg tätig war. Danach leitete er die MHG Group, ein Spin-Off-Unternehmen der MAN AG. Während dieser Zeit war er auch für die Firma Intercal in Lippe verantwortlich. Die bisher letzte Station auf seinem Werdegang war die auf die Herstellung von Baumaschinen spezialisierte Atlas Weyhausen Gruppe, bei der Niedermayer in den letzten fünf Jahren die Leitung innehatte. Der Kingspan Light + Air Standort in Bad Salzuflen konnte mit seinen Tochtergesellschaften im Jahr 2020 einen Gesamtumsatz über 100 Millionen Euro erzielen, die internationale Unternehmensdivision mit mehr als 2.700 Mitarbeitern*innen weltweit brachte es auf 446 Millionen Euro Gesamtumsatz. Schlagwortsuche auf www.fassadentechnik.de Personalien, Tageslichttechnik, Brandschutz personalie Bartsch neuer vertriebsdirektor bei Wicona Seit dem 1. März 2021 verstärkt Marcel Bartsch das Team des Aluminiumsystemhauses Wicona (Ulm) als neuer Vertriebsdirektor. Damit verantwortet der 41-Jährige nun den deutschlandweiten Vertrieb der Hydro Building Systems Germany GmbH mit den Vertriebsbüros Süd, West und Nord-Ost, den Geschäftsbereich Industrial sowie den Customer-Service und die bundesweite Architektenberatung. Mit Marcel Bartsch gewinnt Wicona einen ausgewiesenen Branchenexperten mit jahrelanger Branchenerfahrung in der Glas-, Metallbau- und Fassadenbranche. Zuletzt war er mehrere Jahre als Geschäftsführer bei der Schollglas Gruppe tätig. Seine umfangreiche fachliche Expertise wird Marcel Bartsch zukünftig gewinnbringend bei Wicona einbringen. Dabei sieht er sowohl die Weiterentwicklung der Marke als auch die Gewinnung weiterer neuer Marktanteile und Zielgruppen sowie die weitere Intensivierung der Stammkunden-Beziehungen als wichtigste Ziele seiner Arbeit. Als besondere Herausforderung nennt der neue Vertriebsdirektor auch die Digitalisierung im Vertrieb – nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie. Nicht zuletzt will Marcel Bartsch auch die bereits sehr erfolgreiche Nachhaltigkeitsstrategie von Wicona weiter voranbringen. „Mit Hydro CIRCAL 75R verfügen wird über eine im Markt einzigartige Aluminiumlegierung, die zu mindestens 75 Prozent aus Recycling-Aluminium besteht. Hier sehen wir zukünftig weitere deutliche Wachstumschancen für die Wicona.“ Schlagwortsuche auf www.fassadentechnik.de Personalien Bild: Wicona additives manufacturing einzelteile und prototypen 3D-gedruckt Der Hersteller von Lamellenfenstersystemen Eurolam aus Thüringen stellt Einzelteile und Prototypen nun per additivem Manufacturing her, kurz AM, dem sogenannten 3D-Druck. Bei diesem Verfahren wird flüssiges Photopolymerharz durch einen Laser zu festen isotropen Teilen, Schicht für Schicht aufgetragen und gehärtet. Der Prozess beginnt mit einem CAD-Modell. Aus dem gezeichneten Volumenkörper wird dann, durch den 3D-Drucker, der dreidimensionale Gegenstand erzeugt. Der Vorteil dieses Verfahrens ist kleine Bauteile als Muster bzw. Prototyp zu fertigen, diese auf ihre Funktionalität zu testen und dann in die Fertigung zu gehen. Dadurch wird die Wirtschaftlichkeit erhöht, da zum einen die Wartezeiten bei der traditionellen Fertigung entfallen und zum anderen die Bauteile immer steigender Komplexität in der Geometrie vorweisen und somit hauseigen auf ihre Funktionalität geprüft werden können. Werkzeuge können dann, entsprechend des geprüften Körpers, hergestellt werden und in die Serie gehen. Schlagwortsuche auf www.fassadentechnik.de 3D Druck, Sonnenschutz Bild: Eurolam 38 2+3 I 2021_fassadentechnik

industrieverband feuerverzinken Sebastian Schiweck neuer hauptgeschäftsführer Mit Schaffung der Position des Hauptgeschäftsführers wurde die 2020 eingeleitete Umstrukturierung des Industrieverbandes Feuerverzinken abgeschlossen. Sebastian Schiweck übernahm am 1. April 2021 die neue Aufgabe. Er bringt umfassende Verbandserfahrung mit, unter anderem aus der Metallindustrie. Zudem erweitert er das breite Netzwerk des Verbandes mit seinen Kontakten zu politischen Entscheidungsträgern. Martin Kopf, Vorsitzender des Industrieverbandes Feuerverzinken hofft, dass mit Schiweck allen relevanten Akteuren die Nachhaltigkeit und Recyclingfähigkeit von Stahl vermittelt werden können. Schiweck studierte nach Abschluss einer kaufmännischen Ausbildung Volkswirtschaftslehre mit der Spezialisierung Umweltpolitik und promovierte im Anschluss zum DBA. Berufliche Erfahrungen sammelte der 35-Jährige beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag, als Referent bei der IHK Lüneburg-Wolfsburg und bei der Wirtschaftsvereinigung Metalle, wo er zuletzt als Bereichsleiter Nachhaltigkeit tätig war. Schlagwortsuche auf www.fassadentechnik.de Feuerverzinken, Personalien, Verbände Bild: Industrieverband Feuerverzinken experimentelle fassade der FH Salzburg Spatenstich Twin 2 Sim am Campus Kuchl Am Campus Kuchl der Fachhochschule Salzburg entsteht derzeit das Forschungsgebäude „Twin 2 Sim“. Dieses besteht aus einem Prüfstand, einem multifunktionalen Versuchsgebäude mit 20 hochwertigen Arbeitsplätzen für das Forschungspersonal, Prüfräumen, einem Multifunktionslabor sowie einer Manipulationshalle. Der Prüfstand dient der ganzheitlichen Untersuchung komplexer Gebäudehüllen inklusive der Beurteilung der Schallschutzperformance. In den Versuchsräumen werden Bauteile der Gebäudehülle eingebaut, einem langfristigen Monitoring unterzogen und gebäudetechnische Systeme messtechnisch und funktional analysiert. Alle Bauteile und Systeme werden in Simulationen abgebildet. In Folge werden weitere Entwicklungsschritte an diesen digitalen Zwillingen durchgeführt – daher auch der Name Twin 2 Sim. Mit diesem vom Land Salzburg in der Höhe von 1,1 Mio. Euro co-finanzierten Projekt, wird erstmalig in Österreich ein Versuchsgebäude mit den wissenschaftlichen Möglichkeiten als passivhaustauglicher, konstruktiver Holzbau errichtet. Damit leistet die FH Salzburg einen wesentlichen Beitrag zu dem im aktuellen Regierungsprogramm des Landes Salzburg forcierten Ausbau des Wissenscampus Kuchl als Kompetenz- und Transferzentrum im Bereich Bioökonomie, alpines Bauen und Holz. Projektleiter FH-Prof. Michael Grobbauer zur Vision des Forschungsvorhabens: „Mit Twin 2 Sim können wir neue Erkenntnisse gewinnen, wie Gebäudetechnik, Bauteile, Raum und Mensch zusammenwirken und neue Bauteile entwickeln und erproben. Dabei stehen komplexe Zusammenhänge im Focus, die in herkömmlichen Versuchsanordnungen nicht getestet werden können. Die Einrichtung soll für und mit der Wirtschaft neue Erkenntnisse, Lösungen und Produkte ermöglichen, um den Energiebedarf in Gebäuden zu verringern, und klimaneutrale Gebäude bei hoher Behaglichkeit und Nutzerfreundlichkeit zu verwirklichen. Twin 2 Sim wird somit einen wichtigen Beitrag zu Klimaschutz und effizienten Gebäudebetrieb leisten.“ Schlagwortsuche auf www.fassadentechnik.de Forschung, Holzbau Bild: LP Architektur MOSO ® Fertigteilbefestigungen für Betonfassaden Einspannanker FB-E / FB-EJ Seit Januar 2021 ist Dipl. Ing. (Univ.) Erwin Trommer neuer Leiter der Technik und Entwicklung bei Raico. Trommer verbindet Praxis-Know-how mit Expertise in Forschung und Lehre: Mit rund zwei Jahrzehnten Erfahrung im technischen Vertrieb bei globalen Komplettanbietern im Gepäck freut sich der Spezialist für Fassadentechnik und innovative Gebäudehüllen Trommer auf seine neue Aufgabe. zum horizontalen und vertikalen Lastabtrag von vorgehängten Brüstungsplatten aus Beton mit und ohne Justierschraube am Druckpunkt erhältlich Schlagwortsuche auf www.fassadentechnik.de Personalien, Pfosten-Riegel-Konstruktionen fassadentechnik_2+3 I 2021 Animation: 3D-Betondruck-Haus in Beckum Wilhelm Modersohn GmbH & Co. KG Industriestraße 23 ▪ 32139 Spenge Tel.: +49 5225 8799-0 ▪ Fax: +49 5225 8799-97 39 info@modersohn.de ▪ www.modersohn.eu