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Fassadentechnik Ausgabe 5/20

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architektur news 1 Bild: Max Touhey Bild: Gerd Altmann / Pixabay baugenehmigungsverfahren bald digital I architekten- und ingenieurkammern erstellen datenbank 2 160.000 m 2 vorhangfassade I One Vanderbilt definiert New Yorks Skyline 6 3 solares lüftungskonzept I schutzhütte in 3.205 metern höhe 4 I 2019_fassadentechnik Bild: Fabio Keck / Grammer Solar

1 Das Gesetz zur Verbesserung des Onlinezugangs zu Verwaltungsleistungen (OZG) verpflichtet Bund, Länder und Kommunen bis Ende 2022 ihre Verwaltungsleistungen digital anzubieten. Mit der Bereitstellung einer gemeinsamen Datenbank zur automatisierten Abfrage der Bauvorlageberechtigung unterstützen die Planerkammern dieses Vorhaben und bringen sich aktiv in das Musterverfahren des IT-Planungsrats ein. Die Digitalisierung des Baugenehmigungsverfahrens ist eine von 575 Verwaltungsleistungen, die im OZG-Umsetzungskatalog als zu digitalisierende Leistung genannt ist. Mit der Bereitstellung einer gemeinsamen Datenbank ist es möglich, über die Kammerzugehörigkeit Auskunft zu geben, auf deren Basis die Behörden die Bauvorlageberechtigung beurteilen können. Diese notwendige Information im Baugenehmigungsverfahren kann damit zukünftig über eine digitale Schnittstelle automatisiert in den Gesamtprozess eingebunden werden. Im Zuge des Genehmigungsverfahrens haben sich 30 Architekten- und Ingenieurkammern zur Unterzeichnung eines „Letter of Intent“ (LoI) bereit erklärt. Gegenstand des LoI ist die Bereitschaft zur Zusammenarbeit der Länderkammern zur Entwicklung einer gemeinsamen Datenbank, die über den XBau-Standard in den Digitalisierungsprozess eingebunden ist und Auskunft über die Bauvorlageberechtigung gibt. 2 Am 14. September wurde das One Vanderbilt in New York eingeweiht. Der 427 m hohe Wolkenkratzer definiert die Skyline von Manhattan neu und ist ein wichtiger Meilenstein im laufenden Modernisierungsprojekt für den Bereich Midtown East. Das Gebäude ist der zweithöchste Büroturm in New York, der höchste in Midtown und einer der nachhaltigsten Bürotürme der Stadt. Das ikonische, von Kohn Pedersen Fox (KPF) Associates entworfene und entwickelte Gebäude, gehört SL Green und weist vier ineinander greifende und sich verjüngende Ebenen auf, die sich spiralförmig in den Himmel schrauben. Mit einer Größe von 160.000 m 2 bietet das Gebäude eine erstklassige Lage vor den Toren des Grand Central Terminals. Das Projekt wurde von der Permasteelisa-Gruppe durchgeführt. Der Konzern hat 8.743 Vorhangfassadenpaneele mit 1.060 verschiedenen Konfigurationen für insgesamt rund 70.000 m 2 Vorhangfassade entworfen, konstruiert und produziert. Dazu gehören 660 Eckpaneele, die sich alle voneinander unterscheiden, da sich der Turm von unten nach oben verjüngt, was zu mehreren einzigartigen Paneelmodulationen führt. Das One Vanderbilt wurde mit dem Ziel entworfen, die höchste Stufe der LEED-Zertifizierung zu erreichen und soll auch eine WELL-Zertifizierung erhalten, die an Gebäude vergeben wird, die die Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Nutzer erhalten und verbessern. HUECK Trigon FS Aluminium-Fassadensystem UNGEHEUER SCHLANK UNGLAUBLICH STARK UNENDLICH KOMBINIERBAR UNSERE FASSADE 3 In Kärnten/Österreich steht seit 1957 oberhalb der Pasterze, dem längsten Gletscher der Ostalpen, und unterhalb der Nordwände des Großglockners eine blecherne Notunterkunft für Alpinisten. Aufgrund des langen und steilen Zustiegs ist das Glocknerbiwak in 3.205 m Höhe eine wichtige Notunterkunft und Schutzeinrichtung. Nachdem die Hütte sanierungsbedürftig geworden war, hat der Österreichische Alpenverein den Bau eines größeren und modernen Not-Biwak beschlossen. So entstand das Polybiwak Typ 42. Der vollständig wärmebrückenfreie Wandaufbau besteht aus Aluminium, Schafwolldämmung, einer Dampfsperre und Innenverkleidung aus Birkensperrholz. Das Biwak ist mit einer integrierten aktiven Solar-Luft-Lüftungsanlage von Grammer Solar ausgestattet um eine permanente Durchlüftung zu garantieren. So werden mögliche Durchfeuchtung und Schimmelbildung unterbunden und damit Komfort und Langlebigkeit garantiert. Der Aufbau des Biwaks war aufgrund der ausgesetzten Lage und schwierigen Zugänglichkeit eine spezielle Herausforderung. Sämtliche Teile, Werkzeuge und Helfer mussten per Helikopter ein- und wieder ausgeflogen werden. Das Gelände bot kaum den benötigten Platz um die Transport-Collis überhaupt abstellen zu können und zunehmender Regen und Schneefall erschwerten die Bauarbeiten und forderten das Team. Doch nach 2,5 Tagen waren die Arbeiten abgeschlossen. fassadentechnik_5 I 2020 40 / 50 / 60 mm Ansichtsbreite HUECK Flex TECHNO LOGIE Pfosten-Riegel und Riegel-Riegel in einem Baukasten HUECK Connect TECHNO LOGIE für perfekte Serienkompatibilität HUECK Boost TECHNO LOGIE mehr Traglast mit einem Klick unsere-fassade.de 7