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FLUG REVUE 01/2017

Leserforum

Leserforum redaktion@flugrevue.de FLUG REVUE, Leuschnerstraße 1, 70174 Stuttgart FLUG REVUE 11/16 China will die An-225 in Serie produzieren Die Antonow An-225, das größte derzeit im Einsatz befindliche Flugzeug der Welt, könnte wieder in Serie gebaut werden. Dies finde ich im Angesicht der momentanen wirschaftlichen Lage mehr als fraglich. Es ist zu beobachten, dass vermehrt Airlines ihre vierstrahligen Muster außer Dienst stellen (z. B. KLM) und Großraumflugzeuge wie der Airbus A380 einen starken Rückgang der Bestellungen verzeichnen. Selbst die Produktionsrate der Boeing 747-8 wird gedrosselt. Welche Airline soll also als Abnehmer für die An-225 anvisiert werden? Ist die An-225 überhaupt heutzutage noch rentabel mit sechs Triebwerken, welche die Wartung verteuern? Kurzum, wird es jemals zu einer Produktionsreihe der Antonow kommen? Trotz meiner Skepsis würde ich mich auf jeden Fall darüber freuen, diesen imposanten Vogel häufiger in der Luft zu sehen. Marius Gobrecht, Hamburg • FLUG REVUE 12/16 Nordkoreas erste Airshow Zu meiner großen Enttäuschung muss ich leider sagen, ist der Autor weit hinter den Möglichkeiten zurückgeblieben, die in diesem Artikel lesenswert gewesen wären. Viele mittlerweile seltene Flugzeugtypen wie die Tu-134, An-24 und Tu-154B wurden fotografisch nicht berücksichtigt. Die größte Enttäuschung ist aber, dass auf die wirkliche Sensation anlässlich dieser Flugschau weder textlich noch bildlich eingegangen wurde. In Schreiben lohnt sich! Unter allen Leserbrief-Autoren des vergangenen Monats haben wir ein Exemplar des Herpa-Weihnachtsfliegers 2016 verlost. Das Metallmodell des Airbus A350-900 im Maßstab 1:500 hat einen Wert von 32,95 Euro und geht an Marius Gobrecht. FLUG REVUE 11/16 Aufholjagd In Ihrem Bericht über die A350 werden schon wieder Probleme mit der Produktion dieses Flugzeuges offengelegt. Ich bin entsetzt, dass bei fast allen Flugzeugund Hubschrauber-Projekten in den letzten zehn Jahren nur Probleme auftraten. Ich frage mich, ob deutsche oder europäische Ingenieure noch in der Lage sind, große Projekte zu steuern und zu beherrschen. Ich bin mir nicht sicher, ob es früher weniger Probleme gab oder ob diese Wonsan wurde erstmals ein Flugzeugmuster westlicher Bauart im Besitz der Air Koryo vorgeführt. Es handelt sich dabei um die neuseeländische PAC P-750 XSTOL. Ebenso enttäuschend ist es, bisher noch nichts über die im April 2015 erfolgte Präsentation der in Eigenregie gefertigten Cessna- 182-Nachbauten in Nordkorea gelesen zu haben, obwohl diese Information auch mit Bildmaterial durch die staatliche Nachrichtenagentur verbreitet worden ist. In diesem Zusammenhang wurde auch über eine Modernisierung der An-2 mit Glascockpit berichtet. Es wäre interessant gewesen, zu erfahren, ob die in Wonsan vorgeführte Maschine mit der Bordnummer 621 über ein solches Cockpit verfügt, da dieses Cockpit bisher nur in der Maschine mit der Bordnummer 801 gezeigt wurde. Es ist weniger nur weniger publiziert wurden. Liegt es nun daran, dass in den Firmen der Rotstift angesetzt wurde, um Entwicklungs-, Planungs-, Testzeiten etc. zu kürzen, oder sind unsere Manager und Ingenieure nicht mehr in der Lage, solche komplexen Projekte zu stemmen? Ist die Ausbildung in den Universitäten veraltet, um mit solchen Herausforderungen mitzuhalten? Fast jeder Betriebswirtschaftler sagt doch, dass Fehler, die spät erkannt werden, deutlich mehr Kosten verursachen, als wenn man es gleich richtig gemacht hätte. Es stehen nun halbfertige Flugzeuge auf dem Airbus-Gelände herum, die aufwendig nachgearbeitet werden müssen. Es macht mich wirklich betroffen, dass immer wieder solche Probleme auftauchen und offensichtlich unsere Manager und Ingenieure nichts daraus lernen, um es beim nächsten Projekt besser zu machen. Es wird immer mehr gejammert, dass alles schwierig und sehr problematisch ist. Ich denke, die Projekte sollten seriös geplant und die Herausforderungen einfach mit viel Professionalität rechtzeitig gelöst werden. Hans-Joachim Ewald, Berlin als ein Trost, dass andere Zeitschriften ebenfalls keine Informationen zu den wirklichen Sensationen veröffentlicht haben. Matthias Muth, Biederitz • WWW.FLUGREVUE.DE Neues Überschallprojekt für 40 Passagiere Ich kann mir kaum vorstellen, dass das zu dem Preis [etwa 5000 US-Dollar für den Flug von New York nach London und zurück; die Red.] rentabel sein soll. Das hat es bei der Concorde doch auch gekostet. Und so viel Sprit wird der neue Jet kaum sparen, erst recht bei so wenigen Passagieren. Von den Entwicklungskosten will ich gar nicht an fangen. Daniel Eisenschenk, via Facebook Foto: Airbus Meinung gefragt Gerne veröffentlichen wir Ihre Meinung. Schicken Sie uns Ihren Leserbrief (für Rückfragen bitte unbedingt mit Adresse und Telefonnummer) an: E-Mail: redaktion@flugrevue.de, Fax: +49 711 182-1781 Die in Leserbriefen geäußerte Meinung muss nicht mit der der Redaktion übereinstimmen. Wir behalten uns die Kürzung von Leserbriefen aus redaktionellen Gründen vor. 6 FLUG REVUE JANUAR 2017 www.flugrevue.de

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