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FLUG REVUE 04/2016

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Militärluftfahrt Airbus

Militärluftfahrt Airbus Helicopters Tiger Tiger fliegt seit 25 Jahren 1984: Deutschland und Frankreich vereinbaren die gemeinsame Entwicklung eines Kampfhubschraubers September 1985: MBB und Aérospatiale gründen die Eurocopter Tiger GmbH zur Abwicklung eines möglichen Programms. Dezember 1987: Die Entwicklung wird genehmigt. 30. November 1989: Der Entwicklungsauftrag für den Tiger wird erteilt. Er umfasst den Bau von fünf Prototypen. Februar 1991: Roll-out des Prototyps PT1. 27. April 1991: Erstflug des Tiger-Protoyps mit den Piloten Etienne Herrenschmidt und Andrew Warner in Marignane. 21. Februar 1996: Erstflug des fünften Prototyps, ca. 1000 Flugstunden bisher erreicht. 18. Juni 1999: Unterzeichnung einer Serienvereinbarung zum Bau von zunächst je 80 Hubschraubern für Deutschland und Frankreich. 14. August 2001: Australien wählt als erster Exportkunde den Tiger. 2. August 2002: Erstflug der ersten Serienmaschine in Deutschland. 5. September 2003: Die spanische Regierung beschließt die Beteiligung am Tiger-Programm und bestellt 24 Helikopter. 15. Dezember 2004: Australien übernimmt in Oakey seine ersten beiden Tiger. 6. April 2005: Übergabe des ersten Serienhubschraubers an die Bundeswehr. Frankreich erhält seinen ersten Helikopter am 18. März. 17. April 2007: Spanien erhält nach der Pilotenausbildung in Le Luc seine ersten drei Tiger HAD. 26. Juli 2009: Die französischen Heeresflieger bringen den Tiger in Afghanistan in den Einsatz. Dezember 2012: Die Heeresflieger verlegen vier Tiger nach Afghanistan. Sie sind bis Mitte 2014 im Einsatz. 30. Juli 2013: Der erste in Spanien montierte Tiger (HAD-E-Version) startet in Albacete zum Jungfernflug. Der Tiger hob im April 1991 in Marignane zum Jungfernflug ab. Heeresflieger und ALAT bilden ihre Tiger-Piloten gemeinsam im südfranzösischen Le Cannet-des-Maures aus. Dort ist auch Schießtraining möglich. Diese sind alle beim Kampfhubschrauberregiment 36 in Fritzlar stationiert. Die „Kurhessen“ bereiten sich derzeit auf ihren Einsatz in der EU-Battlegroup von Juli bis Dezember 2016 vor. Sie haben die Federführung für Aufstellung, Vorbereitung und Ausbildung der gemischten Heeresfliegerstaffel übernommen. Dazu werden dann auch die Transporthubschrauber aus Faßberg und Niederstetten gehören. Nach einigen nationalen Übungen folgt im April in der Übung „European Spirit“ die internationale Zertifizierung. AIRBUS HELICOPTERS UNTERSUCHT „MARK 3“ Obwohl die Stückzahl gegenüber den ursprünglichen Plänen arg geschrumpft ist, müssen die Tiger der Heeresflieger ein breites Einsatzspektrum abdecken. Es reicht von der Unterstützung der Bodenkräfte über den Begleitschutz von Bodenkräften und Hubschraubern bis hin zur Panzerabwehr, der bewaffneten Aufklärung und der Bekämpfung von Hochwertzielen. Dazu werden über die Jahre Verbesserungen bei den Systemen und der Bewaffnung notwendig sein. Diesbezüglich hat die zuständige Rüstungsagentur OCCAR am 31. Juli 2015 einen Vertrag mit Airbus Helicopters unterschrieben, der Studien über mögliche Modernisierungsmaßnahmen beinhaltet. Aus den Vorschlägen sollen die Betreibernationen dann ein Paket für ein Midlife Upgrade auswählen, das Anfang der 2020er Jahre realisiert werden könnte. Neben Leistungssteigerungen spielen dabei Aspekte wie eine vereinfachte Wartung und niedrigere Betriebskosten eine wichtige Rolle. Für den Tiger „Mark 3“ werden unter anderem ein neues, einheitliches Feuerleitsystem, die Integration von Link 16, der Einbau eines Millimeterwellenradars oder die Fähigkeit, unbemannte Fluggeräte zu kontrollieren, diskutiert. Auch neue Displays für die Crew stehen auf der Agenda. Ein zentrales Anliegen ist zudem die Vereinheitlichung der Bewaffnung durch die Einführung einer gemeinsamen Lenkwaffe, die Muster wie HOT, Spike LR und Hellfire ersetzen könnte. Australien arbeitet darüber hinaus bereits an der Integration von lasergelenkten Raketen, in diesem Fall der APKWS von BAE Systems. Die Tiger in Deutschland, Frankreich, Spanien und Australien haben also noch eine lange Dienstzeit vor sich. Dabei liegen die Anfänge des Programms schon über 30 Jahre zurück: Nach vielen Diskussionen einigten sich Deutschland und Frankreich 1984 auf die gemeinsame Entwicklung eines Kampfhubschraubers. Schwerpunkt aus Sicht des Heeres war damals noch die Panzerabwehr, weshalb auf Basis einer einheitlichen Zelle von Anfang an unterschiedliche Varianten entwickelt wurden. So fehlt den deutschen Kampfhubschraubern die schwenkbare Bugkanone, während sie als einzige mit der schweren PARS-3LR-Lenkwaffe bestückt sind. Solche Grundsatzentscheidungen, die noch aus den Zeiten des Kalten Kriegs stammen, lassen sich nur schwer ändern. Die Auslegung des Tigers ist aber flexibel genug, sich neuen Anforderungen anzupassen. FR Fotos: Bundeswehr, Australian MoD, Grolleau 58 FLUG REVUE APRIL 2016 www.flugrevue.de

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