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FLUG REVUE 07/2016

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Über dem Atlantik und

Über dem Atlantik und in Europa wurden die F-22A von KC-135-Tankern versorgt. amerikanische Unterstützung für die NATO-Länder an der Ostflanke der Allianz zu demonstrieren. Am 25. April flogen zwei Raptors, begleitet von einem KC-135- Tanker mit 20 Mann Wartungspersonal, auf die Basis Mihail Kogalniceanu bei Constanta am Schwarzen Meer. Sie kehrten bereits am Abend wieder zurück. Eine ähnliche symbolische Visite wurde am 27. April auf der Basis Šiauliai in Litauen durchgeführt, wo sogar die Präsidentin Dalia Grybauskaité die amerikanischen Fighter begrüßte. Darüber hinaus nahm die Staffel am 20. April an den Feierlichkeiten zum 100. Gründungstag der Escadrille Lafayette über Paris teil. Dieser im Ersten Weltkrieg aufgestellte Verband bestand anfangs hauptsächlich aus amerikanischen Freiwilligen. Die Staffel fliegt heute Mirage 2000N. Das Monument für die Gefallenen liegt in der Umgebung von Paris und wurde bei einer Parade auch von vier F-22 überflogen. Generationentreffen: In Rumänien parkten die Raptors neben – modernisierten – Mikojan MiG-21. Fotos: PeterTen Berg, USAF 64 FLUG REVUE Juli 2016 www.flugrevue.de

Im Mittelpunkt der Europatour standen allerdings Trainingsflüge mit und gegen Eurofighter der Royal Air Force und die F-15C und F-15E des in Lakenheath ansässigen 48th Fighter Wing der USA- FE. Praktisch täglich waren bei der ersten Welle um acht Uhr und bei der dritten Welle um 15 Uhr jeweils acht Raptors am Start. Inklusive der bis zu 20 Eagles pro Welle kamen so recht große Formationen zusammen. „Wir hatten einige lange Einsätze, bei denen sich zehn bis zwölf Jets gegen zehn Gegner behaupten mussten“, erläuterte 1st Lt. Jolly Foss. Bei den Übungsflügen ging es hauptsächlich darum, die Koordination zwischen den Stealth-Fightern und den F-15 zu optimieren und dabei die Stärken der beiden Muster zu kombinieren. Bei Angriffsmissionen sorgten zum Beispiel F-22A und F-15C für die Luftüberlegenheit, während sich die F-15E auf die Bekämpfung der Bodenziele konzentrierten. Auch die Bekämpfung von Flugabwehrsystemen wurde speziell geübt. Außerdem fungierten einige Raptors bei den Trainingsflügen als „Red Air“. Die F-22 flogen in Vierergruppen von Florida nach Großbritannien. Die gemeinsamen Übungen mit den Typhoons der Royal Air Force wurden von den Piloten als besonders wertvoll eingestuft. Man konnte dabei auf Erfahrungen von einer gemeinsamen Teilnahme an „Red Flag“ in Nellis AFB aufbauen. Auch gemeinsame Angriffseinsätze mit den Tornado GR4 der RAF wurden geflogen. Besonders beeindruckend waren für die Raptor-Piloten einige Tiefflüge in der Area 7, dem berühmten „Mach Loop“ in Wales. Hier wurde in Höhen bis hinunter auf 330 Meter und mit Geschwindigkeiten von 750 km/h geflogen – allerdings nur nach einer sehr umfangreichen Vorbereitung und Briefings, bei denen man sich auf die Erfahrungen der Piloten des 48th Fighter Wing stützte. „Die Verlegung der Raptors (nach Lakenheath) … war ein phänomenaler Erfolg“, so die Bilanz von Colonel Robert Novotny, dem Kommandeur des 48th Fighter Wing. „Während ihrer Zeit hier waren sie in der Lage, sich reibungslos in das Übungsgeschehen einzufügen.“ Die Erfahrungen werden laut Novotny zukünftige Verlegungen mit kürzeren Vorlaufzeiten und einfachere Vorbereitung ermöglichen. FR PETER TEN BERG/KS RAPTORS UND EAGLES TRAINIERTEN GEMEINSAM www.flugrevue.de FLUG REVUE Juli 2016 65

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