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FLUG REVUE 10/2015

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News ZIVIL- UND MILITÄRLUFTFAHRT GRÖSSTES A350-FAMILIENMITGLIED Erste A350-1000 Flügelmontage Mitte August hat am Airbus-Produktionsstandort in Broughton, Wales, die Endmontage des ersten CFK-Flügels einer A350-1000 begonnen (Foto). Die größte Version der A350-Familie nutzt einen Flügel gleicher Spannweite, aber mit einer vertieften Hinterkante, an dem gegenüber dem Flügel der A350-900 immerhin rund 90 Prozent der Teile verändert wurden. Für eine höhere Startmasse erhält die A350-1000 auch neue Hauptfahrwerke mit jeweils sechs Rädern. Flügel, Fahrwerk und Kraftstoffsystem der A350-1000 wurden bei Airbus im britischen Filton entwickelt. Besonderes Merkmal des A350-Flügels sind besonders tief aufgehängte Landeklappen, sogenannte „Dropped-Hinge Flaps“, die sich steiler nach unten ausfahren lassen und dabei mehr Auftrieb liefern. Die Vorflügel, „Droop Noses“, liegen ohne Spalt widerstandsarm am Flügel an. Der fertige Flügel wird nach Toulouse zur Endmontage geliefert. Dort soll die erste A350-1000 noch 2016 zum Erstflug starten. Mit der größten A350-Version A350- 1000 will Airbus dem Boeing-Erfolgsmodell 777 Marktanteile abjagen, bevor die 777X lieferbar ist. Foto: Alenia Aermacchi Foto: Airbus Erste 727 soll wieder fliegen Der Prototyp der Boeing 727-100 ist Mitte August in den früheren Farben von United frisch lackiert aus einer Halle in Everett gerollt. Freiwillige restaurieren dort den 1962 gebauten, historischen Dreistrahler-Prototyp N7001U seit 2001 und wollen ihn später perr Flug zum Museum of Flight in Seattle bringen. Bei den anspruchsvollen Arbeiten hilft als Ersatzteilspender eine Boeing 727-100F aus früheren Beständen von FedEx Express. C-27J testet Winglets In Turin-Caselle hat Alenia Aermacchi ein Testprogramm mit kleinen Winglets an seinem Militärtransporter abgeschlosssen. Die aerodynamische Änderung soll bessere Startleistungen, mehr Nutzlast sowie mehr Reichweite und Flugzeit ermöglichen. Die Versuche bieten die Basis für eine Entscheidung zur Einführung der Modifikation in der Serie. Laut Alenia Aermacchi wurden für die Fertigung der Winglets auch Teile verwendet, die in einem Additiven 3D-Prozess hergestellt wurden. Foto: Museum of Flight 12 FLUG REVUE OKTOBER 2015 www.flugrevue.de

Aurigny Air Services kauft Do 228 NG Mit drei Dornier 228 will Aurigny Air Services ihre rund 40 Jahre alten Britten- Norman Trislander ersetzen. Zunächst hat die auf der Kanalinsel Guernsey beheimatete Airline bei RUAG Aerospace eine Do 228 NG bestellt; sie soll bis Ende des Jahres aus geliefert werden. Der Kauf wurde bereits im Juni auf der Paris Air Show finalisiert. Derzeit fliegt Aurigny zwei überholte Dornier 228 als Zwischenlösung. Im Netz FLUG REVUE-Newsletter unter www.flugrevue.de/newsletter Foto: USAF T-38C fliegt bis 2029 Die US Air Force hat ihre erste T-38C wieder übernommen, deren Lebensdauer bis 2029 verlängert wurde. Das als „Pacer Classic III“ bezeichnete Programm sei die „größte Zellenmodifikation, die je an der Talon durchgeführt wurde“. 150 Flugzeuge sollen die Änderungen bis 2021 bei der 575th Aircraft Maintenance Squadron durchlaufen. Die Maßnahmen konzentrieren sich auf den Austausch von Teilen wie Längsträgern im Rumpf, die besonders von Ermüdungserscheinungen betroffen sind. Foto: ATR Erste ATR 42-600 für Japan Amakusa Airlines hat in Tolouse eine ATR 42-600 übernommen. Damit ist die japanische Regionalfluglinie der erste Betreiber dieser Version des Turboprops in Japan. Amakusa Airlines hat den 48-sitzigen Turboprop vom dänischen Leasingunternehmen Nordic Aviation Capital (NAC) als Ersatz für eine Dash 8-100 gekauft. Die Fluggesellschaft bedient regionale Strecken von Amakusa auf Kyushu im Südwesten Japans zu Städten wie Kumamoto, Fukuoka und Osaka. Sie hat den Betrieb im März 2000 aufgenommen und gehört der Regierung der Präfektur Kumamoto und der örtlichen Re gierung von Amasuka. Mit einer Flotte von nur einem Flugzeug ist sie die kleinste Airline Japans. Foto: Name Fotograf Lynx AH7 verlassen Army Air Corps Die britischen Heeresflieger haben ihre letzten sechs Lynx AH7 außer Dienst gestellt. Bei einer Feier in Middle Wallop zeigten die bei der 671. Staffel für die Pilotenausbildung genutzten Mehrzweckhubschrauber noch einmal eine Formation und eine Maschine den berühmten „Backflip“. Die AH7 waren seit 1977 im Einsatz, wobei 77 Exemplare durch Umrüstung früherer Versionen der Lynx entstanden und elf neu gebaut wurden. Bis 2018 fliegen noch Lynx AH9A beim Army Air Corps, doch die Einführung der weiterentwickelten AW149 Wildcat läuft. www.flugrevue.de

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