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FLUG REVUE 10/2016

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News ZIVIL- UND MILITÄRLUFTFAHRT BRITISCHES HYBRID-LUFTSCHIFF Airlander 10 beginnt Flugtests Hybrid Air Vehicles hat am 17. August den Airlander 10 zum ersten Mal in die Luft gebracht. Der Flug mit Cheftestpilot David Burns und Simon Davies im Cockpit dauerte wegen der nahenden Dunkelheit nur 19 Minuten. Es wurde eine Höchstgeschwindigkeit von 65 km/h erreicht. Schon beim zweiten Flug wurde das Gefährt bei einem Landeunfall beschädigt. Im Endanflug kippte der Airlander 10 ganz langsam nach vorne und schlug dann quasi in Zeitlupe mit dem Bugbereich zuerst auf dem Grasplatz in Cardington auf. Dabei wurde der Frontbereich der Gondel abgerissen. Beim Airlander 10 handelt es sich um ein Prallluftschiff, das eine großen Teil seines Auftriebs über die aerodynamische Form erzielt. Angetrieben wird das 92 Meter lange Luftfahrzeug von vier Turbodiesel-Motoren. Foto: Hybrid Air Vehicles Boeing testet die smarte Kabine Mit dem Smartphone auf die Bordunterhaltung zugreifen, Essen bestellen oder die Leselampe steuern: Boeing untersucht mit einem Demonstrator namens vCabin Konzepte für eine smarte Kabine. Dabei sorgen Chips in der Nähe der zu steuernden Elemente für die nötige, von flugkritischen Systemen getrennte Verbindung. Nicht nur für Passagiere, auch für die Crew könnte das Vorteile bringen: Flugbegleiter könnten die Kabine besser überwachen und sehen, ob alle Systeme funktionieren. Ob und wann die Technologie in Boeing-Flugzeugen eingeführt wird, ist noch unklar. Foto: Boeing Foto: USAF Alle drei US-Bomber fliegen in Guam Erstmals starteten die B-1B, B-2A und B-52H des Air Force Global Strike Command gleichzeitig von der Andersen Air Force Base aus zu Übungsmissionen über dem Südchinesischen Meer und Nordost-Asien. Auf dem amerikanischen Luftwaffenstützpunkt auf Guam ist normalerweise nur ein Typ der Langstreckenbomber für meist sechs Monate stationiert, bevor er durch ein anderes Muster ersetzt wird. 8 FLUG REVUE OKTOBER 2016 www.flugrevue.de

H225 Caracal für Kuwait Beim Besuch des französischen Verteidigungsministers in Kuwait wurde am 9. August der Vertrag über die Beschaffung von 30 H225M unterschrieben. Die Hubschrauber sind sowohl für die Luftstreitkräfte des Emirats als auch für die Nationalgarde bestimmt. Sie sollen für Kampfrettungseinsätze, Krankentransporte, generelle Transportaufgaben und für Marineoperationen verwendet werden. Kuwait hat bereits Pumas, Super Pumas und Gazelles bei Airbus Helicopters oder deren Vorgängerfirmen gekauft. Es ist das siebte Land, das die Militärversion der H225 ausgewählt hat. Zusammen mit den Drehflüglern für Frankreich, Brasilien, Mexiko, Malaysia, Indonesien und Thailand sind nun 138 der Hubschrauber verkauft. Foto: Airbus A330 MRTT für Europa-Tankerflotte Die Niederlande und Luxemburg kaufen zusammen zwei A330 MRTT. Die Tanker sollen den Grundstock für eine in Eindhoven stationierte multinationale Flotte bilden. Sollten Belgien, Deutschland, Norwegen und Polen sich dazu entschließen, der Vereinbarung über eine Multinational Multi-Role Tanker Transport Fleet (MMF) beizutreten, könnten bis zu sechs weitere A330 MRTT beschafft werden. Chinesen kaufen Broetje Automation Die Shanghai Electric Group Co. hat von der Deutschen Beteiligungs AG die Broetje Automation GmbH gekauft. Auch Dürr und andere Co-Investoren veräußerten ihre Broetje-Anteile. Broetje ist nach dem Roboterhersteller Kuka bereits der zweite deutsche Top-Anlagenbauer in chinesischem Mehrheitsbesitz. Das Unternehmen beliefert weltweit die ersten Adressen im Flugzeugbau, darunter Airbus und Boeing, mit Nietanlagen für metallische und CFK-Strukturen. Innerhalb der letzten vier Jahre verdoppelte sich der Umsatz. Mit einem vorhergesagten Markt von 30 000 neuen Verkehrsflugzeugen in den nächsten 20 Jahren will der Mischkonzern Shanghai Electric im Flugzeugbaugeschäft wachsen und mit Airbus und Boeing ins Geschäft kommen. „84 Prozent der Passagiere finden es wichtig, dass Internet an Bord dem entspricht, was sie von zu Hause oder der Arbeit kennen.“ Carl Esposito, stellvertretender Direktor Marketing und Produktmanagement bei Honeywell Aerospace Londons City Airport wird ausgebaut Die britische Regierung hat den Ausbau des Londoner Stadtflughafens City Airport für umgerechnet 400 Millionen Euro genehmigt. Neben einer Terminalerweiterung und einem Parallelrollweg erhält der teilweise auf Pfählen in der Themse errichtete Flughafen auch zusätzliche Vorfeldflächen. Die Erweiterung soll 1600 feste Arbeitsplätze am Flughafen und 500 Baustellenjobs schaffen. Bis zum Jahr 2025 werden in Großbritannien durch den Flughafenaus bau Mehreinnahmen in Höhe von 1,7 Milliarden Euro erwartet. Der Stadtflughafen nahe Londons Finanzviertel ist besonders stark vom EU-Austritt Großbritanniens betroffen. Einige Beobachter sagen nach dem „Brexit“ sogar eine Abwanderung der Finanzbranche auf den Kontinent voraus. Dabei gelten Paris und Frankfurt als wahrscheinlichste Ausweichorte. Foto: London City Airport Amazon gründet eigene Frachtairline Amazon One taufte Amazon in Seattle die erste Boeing 767-300F in den Unternehmensfarben ihrer neuen Expressfrachttochter Prime Air. Es ist das erste von 40 bei den Partnern Atlas Air und ATSG geleasten Flugzeugen. Elf Jets befinden sich bereits für Amazon im Einsatz. Die eigenen Frachter sollen die Auslieferungszeiten der Versandhandelsfirma bei Inanspruchnahme der Expressfracht-Option „Prime“ verkürzen. Zum Umschlag seiner Sendungen bei Prime Air will das für seine Automatisierungstechnik bekannte Unternehmen verstärkt die bereits in Verteil- und Sortierzentren genutzten Roboter nutzen. Im Netz FLUG REVUE-Newsletter unter www.flugrevue.de/newsletter Foto: Amazon www.flugrevue.de FLUG REVUE OKTOBER 2016 9

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