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FLUG REVUE 11/2015

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News ZIVIL- UND MILITÄRLUFTFAHRT Foto: All Nippon Airways ENDMONTAGELINIE BEI ALENIA AERMACCHI Italiens erste F-35A fliegt in Cameri Die erste in Europa endmontierte Lightning II ist am 7. September in Cameri zu ihrem Jungfernflug gestartet. Beim ersten F-35-Flug außerhalb der USA saß Lockheed-Martin-F-35-Testpilot Bill „Gigs“ Gigliotti im Cockpit. Er hob um 13.05 Uhr ab und landete 1:22 Stunden später wieder auf der westlich von Mailand gelegenen Basis der italienischen Luftstreitkräfte. Der Flug der mit den Kennungen des 32° Stormo versehenen Maschine AL-1 lief wie Hongkong kauft Airbus Helicopters H175 Dreamliner der ANA fliegt als R2-D2 Der Government Flying Service (GFS) von Hongkong hat sieben Airbus Helicopters H175 bestellt und wird damit zum weltweiten Erstkunden des Modells in der Rettungs-/ Mehrzweckausführung. Die Lieferungen der H175 beginnen Ende 2017 mit der ersten Charge von drei Flugzeugen, gefolgt von den übrigen vier im Jahr 2018. Sie ergänzen die Flotte des GFS, zu der derzeit drei AS332 und vier H155 für Suche und Rettung (SAR) und Brandbekämpfung gehören. geplant. „Wie erwartet, verhielt sich der Jet außergewöhnlich gut und ohne Überraschungen“, sagte Gigliotti. Das extra in Cameri errichtete F-35-Werk (FACO = Final Assembly and Check-out) gehört der italienischen Regierung und wird von Finmeccanica-Alenia Aermacchi in Zusammenarbeit mit Lockheed Martin betrieben. Die F-35-Produktion in Cameri begann im Juli 2013, und „Roll-out“ des ersten italienischen Flugzeugs war im März. All Nippon Airways (ANA) feierte am 14. September 2015 mit dem Roll-out des ersten von drei geplanten Flugzeugen in „Star Wars“-Bemalung eine Premiere. Die Marketingaktion ist Teil einer Vereinbarung zwischen ANA und der Walt Disney Company (Japan) Ltd. Der Jet soll ab 18. Oktober 2015 seinen Dienst auf internationalen Routen aufnehmen, zunächst auf dem Flug NH116 zwischen Tokio und Vancouver. Später soll das Flugzeug zusätzlich Strecken zwischen Japan und anderen Zielen bedienen, zum Beispiel den USA (Seattle und San Jose), Europa (München, Paris und Brüssel), Australien, China und Indonesien. Foto: Airbus Helicopters/Pecchi Foto: via Lockheed Martin 14 FLUG REVUE NOVEMBER 2015 www.flugrevue.de

Foto: Airbus Foto: XTI Aircraft Senkrechtstarter sucht Gelder XTI Aircraft will einen sechssitzigen Senkrechtstarter entwickeln, der die Reichweite und den Komfort eines Business Jets bietet. Investoren werden über Crowdfunding gesucht. „Die Reaktionen auf unsere Ankündigung des Crowdfunding-Plans und auf das Flugzeug selbst waren überwältigend“, sagte Jeff Pino, stellvertretender Vorstandsvorsitzender von XTI Aircraft aus Denver, Colorado. XTI Aircraft arbeitet bereits seit zwei Jahren an dem revolutionären Flugzeugkonzept. Das sechssitzige Fluggerät wird von zwei ummantelten, kippbaren Propellern/Rotoren in den Tragflächenwurzeln angetrieben. Beim TriFan 600 sind in den ersten beiden Wochen seit Beginn der Crowdfunding-Aktion Anteile im Wert von über vier Millionen Dollar reserviert worden. Die einzelnen Anteile reichen von 250 bis zu 200 000 Dollar. 100 H125/H130 für China CM International Financial Leasing will über fünf Jahre 100 Hubschrauber der Ecureuil-Familie erwerben. Sie wäre damit die größte Hubschrauberleasingfirma in China. Der auf der China Heli-Expo unterzeichnete Vertrag enthält eine erste Festbestellung von zehn Einheiten. CMIFL plant, die H125 (früher AS350) und die H130 (früher EC130) komplett mit Finanzierungslösungen an interessierte Betreiber abzugeben. Lufthansa: Internet auch auf Kurzstrecken Lufthansa bietet ab nächstem Jahr auch an Bord von Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen eine Internetverbindung an. Die ersten Flugzeuge werden im Frühsommer 2016 durch LH Technik mit der neuen Technologie ausgestattet. Fluggäste werden dann mit ihren eigenen mobilen Endgeräten über WLAN einen Breitband-Internetzugang nutzen können. Damit werden neben einfachen E-Mail-Diensten auch anspruchsvollere Anwendungen bis hin zum Streaming möglich. Partner der Lufthansa bei diesem Angebot ist der Satellitenbetreiber Inmarsat. A400M einsatzbereit Die Royal Air Force hat mit der Übergabe von nun sieben Flugzeugen offiziell die Voraussetzung für das sogenannte „In-Service Date“ des Airbus-Militärtransporters erreicht. Die vorläufige Einsatzbereitschaft des bei der RAF als Atlas C1 bezeichneten Flugzeugs sollte im März erreicht werden, doch die Lieferungen verzögerten sich unter anderem wegen des A400M-Absturzes im Mai. Somit summiert sich die Verzögerung auf 79 Monate gegenüber dem ursprünglichen Zieldatum Februar 2009. Neben den nun möglichen routinemäßigen Transportmissionen weltweit stehen auch noch Trainingsflüge für die Ausbildung von Fluglehrern und Piloten an. Von den sieben bisher abgenommenen A400M hat die RAF vier Flugzeuge in Brize Norton im Betrieb. Der letzte Überführungsflug von der Endmontage in Sevilla datiert vom 10. September. Die drei weiteren A400M stehen wegen Tests und der Installation des Selbstschutzsystems (DASS) noch nicht zur Verfügung. Seit letztem November absolvierten die A400M der RAF rund 1000 Flugstunden.

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