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FLUG REVUE 12/2016

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Zivilluftfahrt Pilatus

Zivilluftfahrt Pilatus PC-24 Schweizer Flugwerk Die PC-24, der erste Business Jet aus der Schweiz, liegt in der Erprobung im Plan. Ende des kommenden Jahres sollen die ersten Exemplare des „Super Versatile Jet“ an die Kunden übergeben werden. Fotos: Pilatus Der erste Prototyp der PC-24 beim Jungfernflug mit ausgefahrenen Landeklappen über den Schweizer Alpen. 36 FLUG REVUE DEZEMBER 2016 www.flugrevue.de

Von MAX KÜHNL Bei etwas über 700 Flugstunden bei 400 Flügen steht der Zähler in der Erprobung der Pilatus PC-24, dem ersten Business Jet aus Schweizer Produktion. Damit liegen die Eidgenossen, die bisher vor allem durch ihre robuste Turbo prop PC-12 bekannt sind, exakt im selbst gesteckten Zeitplan. Seit dem Erstflug des Prototyps im Mai 2015 läuft das Erprobungs- und Zulassungsprogramm wie am Schnürchen. Bereits nach der Premiere jubelte der Paul Mulcahy, einer der sechs Testpiloten: „Der Jet ist ein typisches Pilatus-Flugzeug.“ So ist die Testmannschaft bislang auch noch auf keine eklatanten Probleme gestoßen. „Natürlich haben wir einzelne Punkte bemerkt“, berichtet Verwaltungsratspräsident Oscar Schwenk. „Aber der Sinn eines Prototyps ist ja, diese Dinge zu erkennen und anschließend abzustellen.“ Schlussendlich soll den Kunden ein kompromissloses Flugzeug angeboten werden – in sprichwörtlicher Schweizer Qualität. NICHT WENIGER ALS EINE EIGENE FLUGZEUGKLASSE Pilatus spart nicht an vollmundigen Ankündigungen, wenn es um den ersten Jet des Herstellers geht. Er sei einmalig, da er die Vielseitigkeit einer Turboprop mit der Kabinengröße eines Medium-Light- Jets mit den Leistungsdaten eines Light- Jets kombiniert. Daher passe die PC-24 nicht in die bestehenden Kategorien. Man habe daher die Kategorie „Super Versatile Jet“ für die PC-24 kreiert. Auf Deutsch bedeutet das nichts anderes als ein „super vielseitiger Business Jet“. Fakt ist, dass die PC-24 mit ihrer Länge von knapp 17 Metern exakt zwischen einer Cessna Citation XLS (16 Meter) aus dem Light-Jet-Sektor und der Citation Latitude (19 Meter) aus der Medium-Kategorie liegt. Auch den Bestseller aus der Marktmitte, die Embraer Phenom 300, überragt der Schweizer Newcomer um gute eineinhalb Meter. In der Kabine ist Platz für sechs Passagiere in einer Clubanordnung mit einer dahinterliegenden Zweier-Sitzreihe. In der Phenom 300 finden die Fluggäste exakt www.flugrevue.de FLUG REVUE DEZEMBER 2016 37

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