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FLUG REVUE 12/2016

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Raumfahrt-EXTRA

Raumfahrt-EXTRA Editorial Die NASA konzentriert sich auf die Vorbereitung von Mars-Reisen in den 2030ern. Neue Allianzen für die Raumfahrt Fotos: ESA, NASA Die Raumfahrt ist längst nicht mehr nur reine Staatsangelegenheit. Vor allem jenseits des Atlantiks entwickeln private Firmen eigene Raketen, Raumschiffe und neuartige Raumstationen. Ohne kommerzielle Unternehmen wie SpaceX und Orbital ATK wäre die Versorgung der ISS mittlerweile undenkbar. Auch in Europa wächst das zarte Pflänzchen der Kommerzialisierung, allerdings ohne Milliardäre wie Elon Musk oder Jeff Bezos im Hintergrund. Airbus Defence and Space beispielsweise ist mit Partner Safran nicht nur finanziell an der Entwicklung der europäischen Trägerrakete Ariane 6 beteiligt, sondern sucht sich mit dem Joint Venture OneWeb Satellites oder dem europäischen Datenrelaissystem EDRS neue Erlösquellen. Das geht zwar nicht ganz ohne staatliche Unterstützung, aber Raumfahrt ist eben keine Branche wie jede andere. Dennoch ist ein stärkeres finanzielles Engagement der Industrie nicht nur wünschenswert, sondern nötig, damit die Raumfahrt nicht stehen bleibt. Das eröffnet staatlichen Institutionen wie der NASA oder der ESA die Möglichkeit, sich mit ihren begrenzten Mitteln auf ihre Kernaufgabe zu konzentrieren: mit Sonden ferne Planeten zu erkunden, eine bemannte Mission zum Mars voranzubringen und Grundlagenforschung zu betreiben – momentan auf der ISS und nach 2024 im Rahmen eines internationalen Nachfolgeprojekts. Missionen also, die sich kaum kommerzialisieren lassen und die nicht nur der Erforschung des Weltalls dienen, sondern letztlich für ein besseres Verständnis vieler irdischer Phänomene wichtig sind. Ulrike Ebner Redakteurin Raumfahrt ESA-Generaldirektor Wörner plädiert für ein Dorf auf dem Mond als Nachfolge der ISS. 66 FLUG REVUE RAUMFAHRT EXTRA 2016 www.flugrevue.de

Geprägt von einer unvergleichlichen Erfolgsgeschichte steht Arianespace vollkommen im Dienste seiner Kunden und der Verpflichtung, zur Verbesserung des Lebens auf der Erde als Garant des unabhängigen Zugangs zum Weltraum für kommerzielle und institutionelle Missionen beizutragen. Mit gesteigerter Leistung und höherer Kapazität bei gleichzeitig niedrigeren Beförderungskosten für Satelliten aller Klassen auf jedweden Orbit werden die kommenden Träger Ariane 6 und Vega C diese Garantie noch weiter zementieren.

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