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Bleiben Sie fit Der Piep

Bleiben Sie fit Der Piep zum Schluck Mittwoch, 12. Juni 2019 Kurz notiert So funktionieren Medikamenten-Apps Es ist kein Anruf und keine Nachricht, das Smartphone piept aber trotzdem. „12 Uhr, Tablette einnehmen!“ So erinnern Apps ihre Nutzer daran, Medikamente zu nehmen. Wichtig ist das vor allem für chronisch Kranke mit Bluthochdruck, Parkinson oder Diabetes etwa, die ihre wichtige Medizin auch im größten Alltagsstress nicht vergessen wollen. Die Erinnerung ist aber nur eine Funktion der Me- dikamenten- Apps. „Nutzer können über die App zum Beispiel eine Art Medikamententagebuch führen“, sagt Urs-Vito Albrecht vom Institut für Medizinische Informatik der Technischen Universität Braunschweig und der Medizinischen Hochschule Hannover. In dem Tagebuch können Patienten zum Beispiel festhalten, wie hoch zu welcher Tageszeit ihr Blutdruck oder wie ihr Wohlbefinden nach der Einnahme von diesem oder jenem Präparat war. Manche Apps bieten auch Infos zu Arzneimitteln, Neben- oder Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten etwa. Und andere geben einen Hinweis, wenn sich der Tablettenvorrat dem Ende nähert. Nach Angaben des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie (BPI) gibt es schätzungsweise 100000 deutsch- und eng- müssen Anbieter von Medikamenten-Apps den Nutzen ihrer Produkte nicht nachweisen. „Das ist ein Grund mehr, bei der Auswahl sehr vorsichtig zu sein“, sagt die Verbraucherschützerin. Wird eine App hingegen klar seitens eines Pharmaherstellers zu therapeutischen Zwecken vermarktet, dann liegt ein Medizinprodukt vor. Die App benötigt dann eine CEist dem BPI nicht bekannt. „Schätzungsweise sind das mehrere hundert“, sagt Daniela Hubloher von der Verbraucherzentrale Hessen. Sich im Angebotsdschungel zurechtzufinden und die passende Apps für die eigenen Bedürfnisse auszumachen – „das ist für Patienten gar nicht so einfach“, sagt BPI-Sprecherin Julia Richter. Hinter den Apps stecken die unterschiedlichsten Anbieter: Pharmafirmen etwa, Apotheken oder Krankenkassen. Die Qualität der Apps ist laut Richter „höchst unterschiedlich“. Wer auf der Suche nach einer praxistauglichen und passenden Medikamenten-App ist, sollte am besten seinen behandelnden Arzt fragen, rät die BPI- Sprecherin. Angehende Nutzer sollten unter anderem darauf achten, dass der Anbieter transparent über sein Produkt informiert, erklärt Albrecht. Er leitet die multidisziplinäre Forschergruppe PLRI MedAppLab, die sich mit den ethisch-rechtlichen Rahmenbedingungen des medizinischen Einsatzes von Gesundheits-Apps auseinandersetzt. Klar erkenn- Qualität der Apps höchst unterschiedlich lischsprachige Gesundheits- Apps. „Die Bandbreite hier ist enorm“, sagt Albrecht. Darunter fallen aber auch Apps, die zu mehr Bewegung motivieren wollen oder mit der sich die Entwicklung von Babys dokumentieren lässt. Wie viele reine Medikamenten-Apps auf dem Markt sind, bar sollte zum Beispiel sein, wer die App auf welcher Basis erstellt hat, wozu die App gedacht ist und wo ihre Grenzen sind. „App-Anbieter, die sich bei der Information über ihr Produkt auf Marketingphrasen beschränken und nicht offen die Fakten darlegen, sind unseriös“, so Albrecht. Wird eine Medikamenten- App kostenlos angeboten, sollten Interessenten das ebenfalls kritisch hinterfragen. „Es muss klar werden, wer die Finanzierung der App übernommen hat und welche Interessen dahinter stecken“, so Hubloher. Ein Problem: Derzeit Kennzeichnung – damit soll sie technische Mindestanforderungen erfüllen. Ganz wichtig: der Datenschutz. Bietet eine App Funktionen an, die beispielsweise das Erfassen persönlicher Informationen ermöglicht, dann muss die dazugehörige Datenschutzerklärung auch klar sagen, wo die Daten gespeichert und wie sie technisch geschützt werden. Hat Medikamenten-Apps wissen, wann ihre Besitzer bestimmte Arzneimittel nehmen müssen – und noch mehr. Foto: dpa der Anwender die volle Kontrolle darüber oder verwendet der Anbieter die Daten auch selbst für einen wissenschaftlichen oder kommerziellen Zweck? „Das ist gerade im Umfeld von gratis angebotenen Apps zu hinterfragen“, betont Albrecht. Und: keinesfalls Empfehlungen von Apps blauäugig befolgen, etwa wenn mögliche Wechselwirkungen von zwei Medikamenten beschrieben werden. „Immer besser auch noch einmal hierzu Rücksprache mit dem behandelnden Arzt halten“, so Hubloher. (dpa) Wohlbefinden durch Ballaststoffe Schmerzpatienten können ihr allgemeines Wohlbefinden durch eine ballaststoffreiche Ernährung verbessern. Besonders in Gemüse und Obst stecken viele Ballaststoffe. Es sollte allerdings nicht püriert sein, sondern frisch. Denn die Fasern bürsten den Darm. Und wenn dieser gut funktioniert und sich regelmäßig entleert, fühlt man sich insgesamt wohler. Wer unter Migräne leidet, sollte auf eine kohlenhydratarme Diät verzichten. Patienten mit häufigen Kopfschmerzen müssen regelmäßig Kohlenhydrate zu sich nehmen, da ihr Gehirn sehr intensiv und sehr schnell Informationen verarbeitet. Dadurch hat es einen höheren Energiebedarf. (dpa) Zehennägel gerade kürzen Viele schneiden ihre Zehennägel der Form der Zehen entsprechend abgerundet. Doch dadurch kann sich eine Ecke in die Haut bohren und eine schmerzhafte Entzündung verursachen. In der Regel empfiehlt es sich daher, die Nägel gerade zu kürzen. Die Hautfalte, in der die Ecken der Nägel stecken, sollte nicht mit der Schere traktiert werden. Außerdem dürfen Fußnägel nicht zu kurz geschnitten werden. (dpa) Auf Zucker verzichten Wer einen hartnäckigen Hautpilz hat, der einfach nicht verschwinden will, kann neben der Behandlung eine Zeit lang auf Zucker verzichten. Davon ernähren sich Pilze nämlich unter anderem. Wichtig sei auch die richtige Hautpflege. Klassisches Duschgel hinterlässt demnach Rückstände auf der Haut, auf denen sich Pilze wohlfühlen. Betroffene können zum Beispiel stattdessen eine Pflanzenölseife ausprobieren. (dpa) AB JETZT! GANS SONDERÖFFNUNG! SAMSTAG (15. 6.) 9 – 16 UHR JETZT SONNTAG 16.06. · 13 – 18 UHR MO.-FR. 9.00 - 12.30 14.00 - 19.00 SA. 9.00 - 16.00 VIEL REDUZIERT Schuh Kentrup oHG EXTRA: SONNTAG 13–18 UHR www.kentrup-billerbeck.de · Hagen 2 · 48727 Billerbeck · 02543/4618 · Parken direkt am Haus

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