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hallo-muenster_02-01-2021

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Hotline: 0251/690 99 40 50 Wetter: Heute 2°|-3° Morgen 1°|-2° Mail: info@ag-muensterland.de Jeden Samstag ·kostenlos Samstag, 2. Januar 2021 Ausgabe 1/2021 ·Verteilte Auflage: 113 750 HALLOMÜNSTER Verborgene Schätze Bislang geheime Design-Studien verschiedener Autobauer sorgen für Begeisterung. |Konzepte aus der Zukunft Die Qual der Wahl Unterhalb von 48Zoll gebe es relativ wenige gute TV-Geräte, soStiftung Warentest. Welches also wählen? |Menschen &Medien Wild auf Wild Das Rezept der Woche: Wildschweinlende mit Polenta und aromatischer Pilzsoße. |Essen &Trinken Foto: djd-mk/Kapuhs/DJV Kurz notiert Neujahrsempfang der Stadt fällt aus Eine Glocke NUR RINDVIECHERN SIND FRANZIS ERFOLGE EGAL Franziska Kampmann Landwirtin und Juniorenweltmeisterin im Rudern MÜNSTER. Der traditionelle Neujahrsempfang der Stadt Münster findet wegen der aktuellen Pandemie-Entwicklung und der notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen in diesem Jahr nicht statt. Ursprünglich war geplant, dass die Veranstaltung auf Einladung von Rat und Verwaltung am 10. Januar stattfinden sollte, teilt die Stadt mit. Vom Sport allein können deutsche Top-Athleten nicht leben. Als Förderer erleichterst Du ihnen den Spagat zwischen Job und Leistungssport: www.sporthilfe.de Droste-Matinee abgesagt MÜNSTER. Aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation kann die für den 10. Januar geplante Matinee zu Annette von Droste-Hülshoffs 224. Geburtstag nicht stattfinden, teilt die Annette von Droste-Gesellschaft mit. Um die Gefahr weiterer Umplanungen zu vermeiden, hat sich die Gesellschaft entschieden, nicht darauf zu setzen, die Matinee mit dem Vortrag von Dr. Rüdiger Nutt-Kofoth im weiteren Jahresverlauf nachholen zu können, sondern die Veranstaltung für 2021 ganz ausfallen zu lassen. Die Gesellschaft ist zuversichtlich, den Turnus dann am 16. Januar 2022 zum 225. Geburtstag der Dichterin wieder aufnehmen zu können. Angekündigt wird derweil der neue Band des „Droste- Jahrbuchs“ zum Thema Mensch und Umwelt in der Literatur Droste-Hülshoffs, der im ersten Quartal 2021 erscheinen wird. AOK bietet absofort Corona-Impfhotline an MÜNSTER. Die ersten Corona-Impfungen haben begonnen. Viele Menschen wollen nun wissen: Kann und soll ich mich impfen lassen? Wie sicher ist der Impfstoff? Wie ist die geplante Reihenfolge der Impfungen? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt ab sofort bei der Corona- Impfhotline der AOK NordWest. Unter der kostenfreien Servicenummer 0800/1 26 52 65 informiert ein Expertenteam die AOK- Versicherten rund umdie Uhr zur Corona-Impfung. Kontakt Verteilung, Kleinanzeigen 0251/690-99 4050 Anzeigen 0251/690-31 8111 anzeigen.muenster@ ag-muensterland.de Redaktion 0251/690-91 7211 redaktion.muenster@ ag-muensterland.de www.ag-muensterland.de kehrt heim Nach 77 Jahren Rückkehr nach Polen | Seite 3 Ungewöhnliche Transplantation am Universitätsklinikum Weiterleben mit jungen Organen Sandra Giese war seit rund 40 Jahren Diabetikerin (Typ- I), als sich im Herbst ihre Werte so dramatisch verschlechterten, dass sie drohte, dialysepflichtig zu werden. Nach der Transplantation zweier Nieren in Kombination mit einer Bauchspeicheldrüse lebt die Beckumerin nun mit den jüngsten Organen, die je in Deutschland transplantiert wurden, weiter. Münster. ErstimSeptember hatten die Ärzte der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie am Universitätsklinikum Münster (UKM) sie auf die Warteliste für Organtransplantationen gesetzt. „In der Regel warten die Empfänger ein bis zwei Jahre auf ein Angebot“, erklärt der stellvertretende Klinikdirektor, Prof. Jens Brockmann. Doch am 8. November klingelte es abends bei Familie Giese in Beckum: Die Polizei gab Bescheid, dass es ein Organangebot für sie gab. „Ich war noch gar nicht wirklich vorbereitet, hatte meine Sachen nicht gepackt“, erzählt Sandra Giese. Im UKM erfuhr sie, dassessich um die Organe eines weit unter ein Jahr alten Kindes handelt. Versöhnlicher Abschluss eines nicht ganz einfachen Jahres (v.l.): Klinikdirektor Prof. Andreas Pascher, Nephrologe Prof. Stefan Reuter, Patientin Sandra Giese und Prof. Jens Brockmann. Foto: UKM/Fotozentrale/Wibberg Medizinisch gesehen ist es nicht selbstverständlich, dass die Organe eines Kleinkindes überhaupt transplantiert werden, informiert die Klinik in ihrem Pressebericht. Die technischen Risiken würden landläufig als zu groß eingeschätzt. Während alle anderen Zentren die durch die Stiftung Eurotransplant angebotenen Nieren ablehnten, nahm das UKM das kombinierte Angebot aus Nieren und Pankreas an. „Wir haben eine neue Operationstechnik angewendet, die weltweit nur von wenigen Chirurgen überhaupt durchgeführt wird“, sagt Brockmann. Dabei bleiben die eigenen Organe im Körper undder Empfangende bekommt diese Organe gewissermaßen in zweiter Ausführung noch einmal hinzu. Einer der Vorteile ist, dass die Organe sehr schnell im Körper des Empfängers weiterwachsen. Maßen die Nieren im konkreten Fall zum Zeitpunkt der Transplantation kaum vier Zentimeter,so sind sie jetzt, sechs Wochen später, schon fast doppelt so Foto: Bischöfliche Pressestelle/Ladermann groß. Auch scheint es nach Darstellung des UKM so zu sein, dass juvenile Organe seltener abgestoßen werden. Nicht ausblenden will Giese, die selbst Mutter ist, dass der Tod eines Kindes ihr zu einem neuen Leben verholfen hat. „Leid und Glück sind in der Transplantation untrennbar miteinander verknüpft“, sagt Klinikdirektor Prof. Andreas Pascher. Und Brockmann, der die Transplantation mit seinem Team durchgeführt hat, ergänzt: „Es muss ein unvorstellbar schwerer Schritt für Eltern sein, die Organe des eigenen Kindes zur Transplantation freizugeben.“ Gleichzeitig beschreibt er es für Mütter und Väter auch als tröstend, zu wissen, dass sie mit diesem Einverständnis mehreren Menschen das Leben retten. „Das hilft, ein Stück weit bei der Verarbeitung.“ WIR MACHEN IHRE WELT BUNTER! Ihr Einsatz ist unbezahlbar. Deshalb braucht sie Ihre Spende. www.seenotretter.de Mein Testament für unsereNatur www.ag-muensterland.de Helfen Sie, bedrohte Tierarten und Lebensräume unserer schönen Heimatauch für nachfolgende Generationen zu schützen. Mit einem TestamentzuGunsten der gemeinnützigen Heinz Sielmann Stiftung.Tun Sie mit Ihrem Nachlass nachhaltig Gutes. Kostenfreies Informationsmaterial rund um das Thema Erben und Vererben liegt für Sie bereit.Wir freuen uns auf Ihren Anruf! Tel 05527 914 419 |www.sielmann-stiftung.de/testament

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