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HANSEstyle 2 | 2019

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Anzeige GESUNDHEIT, HAMBURG! Anzeige Gesundheit, Hamburg! Herzchirurgie Albertinen Krankenhaus ALBERTINEN HERZ- UND GEFÄSSZENTRUM BYPÄSSE AM HERZEN: ARTERIEN STATT VENEN Das Albertinen Herz- und Gefäßzentrum mit Standorten am Albertinen Krankenhaus in Hamburg-Schnelsen und dem Ev. Amalie Sieveking Krankenhaus in Hamburg-Volksdorf gehört bundesweit zu den Vorreitern einer koronaren Bypassversorgung komplett mit arteriellen Gefäßen. Warum das so ist, erklärt Chefarzt Prof. Dr. Friedrich-Christian Rieß. Herzspezialist Prof. Dr. Friedrich-Christian Rieß, Chairman des Albertinen Herz- und Gefäßzentrums Die Bypass-OP zur Überbrückung verengter oder geschlossener Herzkranzgefäße ist heutzutage Standard. Was machen Sie anders? Bei uns im Albertinen Krankenhaus werden in 95 Prozent aller Fälle ausschließlich die sog. Brustwandarterien zur Überbrückung eingesetzt und auf Bypässe aus Venen komplett verzichtet. Denn wir wissen, dass die Brustwandarterien länger offen bleiben als die venösen Gefäße. Das heißt, die Bypässe erfüllen im Durchschnitt deutlich länger ihren Zweck. Woran liegt das? Die Brustwandarterien verlaufen in unmittelbarer Nähe des Herzens und sind den dort vorhandenen hohen Druck gewohnt, mit dem das Herz das sauerstoffreiche Blut in den Blutkreislauf pumpt. Die venösen Gefäße hingegen werden den Beinen entnommen, wo der Druck viel geringer ist. Im Ergebnis sind nach zehn Jahren rund 40 Prozent der venösen Bypässe erneut verschlossen, aber nur weniger als zehn Prozent unter Verwendung der Brustwandarterien. Also Ihrerseits eine klare Empfehlung für Herzbypässe komplett aus Arterien? Absolut. Und damit stehen wir nicht alleine. So heißt es in den europäischen Leitlinien von 2018, dass Patienten von einer arteriellen Revaskularisation, also der Wiederherstellung der Durchblutung des Gewebes durch arterielle Gefäße, durch ein besseres Langzeitüberleben und weniger postoperative Komplikationen profitieren. Das Verfahren entlastet im Übrigen auch das Gesundheitssystem, denn es entstehen in aller Regel keine Kosten für eine erneute Bypassoperation. Nun haben Sie das „Deutsche Zentrum für arterielle Koronar-Revaskularisation“ (DZAKR) gegründet. Was verbirgt sich dahinter? Der Name steht für ein Zentrum, das sich die Wiederherstellung der Durchblutung des Gewebes am Herzen durch arterielle Gefäße auf die Fahnen geschrieben hat. Derzeit werden lediglich rund 25 Pozent aller Bypassoperationen am Herzen in Deutschland komplett mit arteriellen Gefäßen durchgeführt. Das ist angesichts der angesprochenen Vorteile aus unserer Sicht viel zu wenig. Im Albertinen Herz- und Gefäßzentrum sind es wie gesagt rund 95 Prozent, häufig auch ohne den Einsatz der Herz-Lungenmaschine. Wir sehen die Verwendung beider Brustwandarterien bei der Bypass versorgung für den hierin geübten Operateur als das überlegene Verfahren an. Das hat auch eine Studie mit rund 3.500 Patienten gezeigt, die wir über einen Zeitraum von 13 Jahren im Albertinen Herz- und Gefäßzentrum durchgeführt haben: Bei keinem der untersuchten Patienten war über diesen langen Zeitraum eine erneute Operation erforderlich, die Sterblichkeitsrate der komplett-arteriell und ohne Einsatz der Herz- Lungenmaschine behandelten Patienten lag bei lediglich 0,2 Prozent. Wir haben uns deshalb mit der Gründung dieses Zentrums zum Ziel gesetzt, dass dieses Behandlungskonzept möglichst vielen Patientinnen und Patienten zugutekommt und kümmern uns um die Ausbildung des chirurgischen Nachwuchses. Herzoperation mit Prof. Dr. Rieß im Albertinen Krankenhaus Das Albertinen Herz- und Gefäßzentrum Das Albertinen Herz- und Gefäßzentrum genießt bundesweit einen hervorragenden Ruf. Ein wesentliches Merkmal des Zentrums ist die sehr enge Kooperation der unterschiedlichen Fachdisziplinen, um die für den Patienten beste Therapie zu finden. Schwerpunkte bilden u.a. Bypass-Operationen unter ausschließlicher Verwendung arterieller Gefäße ohne Einsatz der Herz-Lungenmaschine, die operative wie interventionelle Behandlung von Herzklappenerkrankungen, die Versorgung von Aortenaneurysmen, die Behandlung der Herzschwäche sowie von Herzrhythmusstörungen. Ebenfalls besteht eine hohe Expertise bei der perkutanen Intervention etwa zur akuten Herzinfarktbehandlung inklusive Brustschmerzambulanzen (Chest Pain Unit) sowie der Schrittmacher- und Defibrillator-Implantation. Albertinen Herz- und Gefäßzentrum Standort Albertinen Krankenhaus: Süntelstraße 11a, 22457 Hamburg Standort Ev. Amalie Sieveking Krankenhaus: Haselkamp 33, 22359 Hamburg www.albertinen-herzzentrum.de

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