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DTM 2019 - Race 15|16 Nürburgring - {have speed in f[ ]cus!}

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Auf dem Nürburgring , der Traditionsrennstrecke in der Eifel, war zum 8. von 9 Rennwochenenden der Titel für Rene Rast zum Greifen nahe. Die Frage unter den Aktiven im und neben den Boliden war nur wann. Macht er den Sack schon auf dem Ring zu oder kann Nico Müller die Entscheidung bis zu Finale in Hockenheim offen halten. Und Rast machte den Sack zu. Nicht ganz schuldlos daran war auch Müller selbst. Zum ersten Mal spielten seine Nerven beim Samstagsrennen verrückt und er brannte einen Frühstart vom Feinsten in den Asphalt. Das dann laufende Rennen war nach Boxendurchfahrtsstrafe und sehr frühen Pitstop in Runde 6 mit der Hoffnung auf einen Safety Car Einsatz nur noch zum Abhaken. Rast fuhr einen unspektakulären Start-Ziel-Sieg mit voller Punktzahl von 25 Zählern ein und Müller wurde 16. Also war dann die Party beim Rennen 16 vorprogrammiert. Spannung brachte die Poleposition seines Teamkollegen Jamie mit einem Gap von 0,001 Sekunde zu Rene. Dies bedeutete einen Abstand von etwas über 10 cm wie einige Journalisten ausgerechnet haben wollen. So oder so, Green steht vorne und Rast muss kämpfen. Müller schaffte im Quali am Sonntag nur Platz 14. Bei Audi und im Team Rosberg wird freies Spiel der Kräfte ausgerufen. Green gewinnt das 16. Rennen und Rast wird nach Frijns als dritter Audi abgewunken. Nach der Zieldurchfahrt gab es dann die Info vom Team auf die Ohren. DU BIST MEISTER !!! Bis dahin war Rast völlig im Unklaren, da er Müllers Position nicht kannte. Dementsprechend war sein Jubel auf der Auslaufrunde spontan und emotional. Müller gab sich mit einem Glückwunsch fair geschlagen und die Rosberg Mannen tobten während und nach der Siegerehrung. Anders war die Stimmung bei BMW. Alle Titel sind weg und einige BMWs stehen sich zum wiederholten Male im Wege. Van der Linde schießt Glock in Runde 2 ab. Der BMW Motorsportchef Marquard schäumte. Auch Aston Martin hatte nichts zu Lachen. Am Samstag fiel Jake Dennis in Runde 16 aus und am Sonntag verließ Paul Di Resta nach der Startaufstellung direkt die Rennstrecke gen Heimat. Da der Fahrer- und Herstellertitel bereits an Audi vergeben ist, steht jetzt nur noch ein Fragezeichen hinter dem möglichen Teammeister. Rosberg oder Abt ? Dieser Entscheidung und dem Gaststart der 3 Japanischen Marken zum Finale in Hockenheim fiebern jetzt auch wir entgegen.

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038 {have speed in f[ ]cus!} Race 15 & 16 Nürburgring

Audi souverän und vorne weg. Rast mit sechster Pole - Startdominator. Rennen 15 Das Samstags-Rennen wurde erneut von Rast entschieden. Damit hat sich der Weg zum vorzeitigen Champions-Titel drastisch verkürzt. Rast souverän von der Pole Position zum sechsten Saisonsieg und sein ärgster Titelrivale Müller, schaffte es nicht einmal in die Punkteränge. Der Meisterschaftszweite warf das Rennen schon beim Start weg: * Frühstart von Platz drei * Durchfahrtstrafe * am Ende nur Platz 16 * früher Pflicht-Boxenstopp - Hoffnung auf Safety Car blieb unerhört * Reifenabbau - weiterer Reifenwechsel - für Müller gab es nichts mehr zu holen. „Am Lausitzring gab es beim Start ein Problem mit dem Auto - diesmal hat es der Chauffeur verkackt! Ich hatte das Auto vorgespannt, aber die Lichter blieben sehr lange rot. Um nicht abzuwürgen, habe ich dann die Bremse aufgemacht. Das war das erste Mal in meiner Karriere, dass ich einen Frühstart hinlege. Das tut schon weh.“ So Müller im Sat1-Interview. Holt Rast am Sonntag neun Punkte mehr als Müller, feiert er vorzeitig seinen zweiten Titelgewinn nach 2017. Für Rast war es ein perfekter Tag: Pole, Sieg, Führung ausgebaut! Während Rast souverän seinem 16. DTM-Sieg entgegeneilte, hatte Audi-Markenkollege Rockenfeller großes Pech. Der Meister von 2013 lag über weite Strecken auf dem zweiten Platz, bis ein Ölleck im letzten Renndrittel für Schwierigkeiten sorgte und Rockenfeller zur vorzeitigen Aufgabe zwang. Von seinem Ausfall profitierten zwei BMW-Piloten: Spengler und Wittmann fuhren auf den Plätzen zwei und drei auf das Podium. Während Spengler mit Startplatz zwei eine gute Ausgangslage hatte, musste sich Wittmann von P11 nach vorne kämpfen. Diesmal ging die Strategie später Boxenstopps auf und spülte den zweifachen DTM-Meister bis auf den dritten Platz. DTM-Rookie Aberdein sorgte nach einem zuvor starken Qualifying mit Platz vier im Rennen für großen Jubel beim Audi-Kundenteam WRT. Mit Green und Duval fuhren zwei weitere Audi-Piloten in die Top-6. Das BMW-Duo van der Linde und Eriksson komplettierte die ersten Acht. NRB 039 FAZIT

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