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2019-06-09 Bayreuther Sonntagszeitung

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Bayreuth. Die neue Ausgabe der Bayreuther Sonntagszeitung schon jetzt als E-Paper lesen. Diese Woche u. a. mit vielen Themen: auf 12 Seiten alles zur Eröffnung des Bayreuther Volksfestes, der Sonntagssprechstunde "Probleme mit der Kniescheibe", Interview mit dem Mittelfeld-Motor der Oldschdod Patrick Weimar, dem Rechtstipp "das Berliner Testament", sowie den neuesten Verbraucherinformationen in und um Bayreuth. Wir wünschen allen Lesern einen schönen Sonntag!

Bayreuther Sonntagszeitung Gesundheit 9. Juni 2019 9 Sprechstunde am Sonntag Anzeige Thema: Wenn die Kniescheibe Probleme macht Einer der häufigsten Gründe für Knieschmerzen in der orthopädischen Sprechstunde sind Schmerzen an der Kniescheibe. Es gibt eine Vielzahl von Ursachen des vorderen Knieschmerzes. Prof. Dr. Klaus Fritsch, Arzt für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin beschreibt Diagnostik und Therapie dieser Beschwerden. Die Kniescheibe (Patella) ist ein Knochen, der in die Sehne des Kniestreck-Muskels eingebettet ist. Der Anteil der Sehne oberhalb der Patella wird Quadrizepssehne genannt, der Anteil der Sehne unterhalb der Patella nennt sich Patellasehne, auch wenn es sich um die gleiche Sehne handelt, die lediglich durch die Patella unterteilt wird. Bei Anspannung des vorderen Oberschenkelmuskels, des Musculus quadrizeps, wird das Knie gestreckt, jedoch auch die Kniescheibe unter Spannung gesetzt und an das Knie gedrückt. Normalerweise ist dies problemlos möglich, wenn jedoch eine Anomalie vorliegt, kann dies zu flächigen Schmerzen im vorderen Bereich des Knies führen. Die Patienten berichten über vordere Knieschmerzen bei längerem Sitzen mit gebeugten Knien, zum Beispiel Schmerz an der Kniescheibe. Foto: red bei längeren Bus- oder Flugreisen. Werden die Knie gestreckt, vermindern sich die Probleme. Es treten auch Schmerzen auf beim Gehen bergab und treppab. Wanderer mit Kniescheibenschmerzen bemerken, dass sie auf der Ebene relativ schmerzfrei gehen können, dass jedoch Probleme bergauf auftreten, die sich dann vor allem bergab verstärken. Bergab wird das Körpergewicht über die Kniescheibe „abgebremst“, und damit verstärkt sich der Druck auf die Kniescheibe. Ursache für den Kniescheibenschmerz kann im höheren Alter natürlich ein Verschleiß des Knorpels hinter der Kniescheibe sein, eine Arthrose. Ein Röntgenbild, oder im Zweifelsfall ein MRT, sichert die Diagnose. Man muss dann nicht gleich an ein operatives Vorgehen (z.B. Knorpeltransplantation oder Oberflächenersatz) denken. In den meisten Fällen hilft es schon, wenn man die Kniescheibe entlastet, indem der Oberschenkelstrecker und die rückwärtige Beinmuskulatur konsequent gedehnt werden. Selbst bei täglich mehrfacher Dehnung muss jedoch circa sechs Wochen gewartet werden, bis sich eine Besserung einstellt. Vor allem Patienten, die das Knie nicht komplett durchstrecken können, profitieren von einer Dehnung der rückseitigen Beugemuskulatur. Ein einfacher Test, um eine Verkürzung der Beugemuskulatur festzustellen, ist der Versuch, mit den Händen bei gestreckten Knien bis zum Boden zu kommen (soweit keine Hüft- oder Wirbelsäulenprobleme vorliegen). In jüngeren Jahren ist der Grund für den vorderen Knieschmerz meistens eine Überlastung der Patellarückfläche, ohne nennenswerte Knorpelschäden. Auch hier hilft meistens eine Dehnung der Oberschenkelmuskulatur, vor allem der Kniebeuger. Ein operatives, insbesondere arthroskopisches Vorgehen ist vor allem bei jüngeren Patienten selten notwendig. Vor allem Mädchen nach der Pubertät klagen häufig über vorderen Knieschmerz. In den meisten Fällen liegt ein Ungleichgewicht zwischen der vorderen und hinteren Beinmuskulatur vor, das sich krankengymnastisch behandeln lässt. Die Kniescheibe wird seitlich durch zwei Bänder (Retinakula) stabilisiert. Ist das äußere Band zu straff, kann es zu einer Kippung der Kniescheibe mit entsprechenden Schmerzen kommen. Dieser Tilt (Verkippung) ist bei gebeugten Knien gut zu erkennen. Die beiden Kniescheiben „schielen“ nach oben außen, anstatt gerade nach vorne zu schauen. Die Therapie besteht aus krankengymnastischer Dehnung des äußeren Retinakulums. Lediglich bei anhaltenden Problemen trotz intensiver krankengymnastischer Dehnung kann an ein operatives Vorgehen gedacht werden, mit Spaltung des äußeren Retinakulums (lateral release). Der typische Kniescheibenschmerz ist ein flächiger Schmerz. Bei Sportlern tritt jedoch oft ein punktförmiger Schmerz an der unteren Spitze der Kniescheibe auf –das Patellaspitzensyndrom, oder auch „jumpers knee“ genannt. Es handelt sich um eine Überlastung der Patellasehne meist bei Sprungsportarten wie Basketball oder Volleyball. Dehnung und Reduzierung der Belastung hilft in den meisten Fällen. Beim Übergang von Streckung zur Beugung gleitet die Kniescheibe im Gleitlager des Oberschenkelknochens nach unten. Dieses Gleitlager ist wie eine Rinne vertieft und wirkt als Stabilisator. Ist das Gleitlager sehr flach, kann es vermehrt zu einer Luxation der Patella kommen. Das bedeutet, dass die Kniescheibe bei einer Drehbewegung nach außen heraus springt. Dabei kann es zu Knorpelverletzungen an der Rückseite der Patella oder am Rand des Gleitlagers kommen. Bei diesen Patellaluxationen hilft oft nur eine operative Stabilisierung der Kniescheibe, um zu verhü- Prof. Dr. med. Klaus Fritsch Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Sportmedizin Parsifalstr.5, 95445 Bayreuth ten, dass es bei häufigen Luxationen zu bleibenden Knorpelschäden kommt. Sollten bereits Knorpelschäden eingetreten sein, könnten diese mit modernen Operationsmethoden, wie zum Beispiel der Knorpelzüchtung (autologe Chondrozytentransplantation), therapiert werden. Weitere Informationen unter: www.oc-bayreuth.de AOK-Ernährungsführerschein Projektwochen in der Privaten Grundschule Schloss Thiergarten BAYREUTH. Die Drittklässler der Privaten Grundschule Schloss Thiergarten bekamen vergangene Woche ihre „AOK-Ernährungsführerscheine“. Eine fundierte Ernährungs- und Verbraucherbildung in Schulen wird immer wichtiger. Dies kann auch dazu beitragen, die Lern- und Arbeitsleistung zu steigern. In Kooperation mit der AOK Bayern besuchten die Schüler der 3. Klasse der Privaten Grundschule Schloss Thiergarten seit dem 27. März insgesamt sechs Unterrichtseinheiten, um nach erfolgreich bestandener schriftlicher Prüfung den „AOK-Ernährungsführerschein“ zu erwerben. Die Schüler hatten die Möglichkeit, Lebensmittel mit allen Sinnen wahrzunehmen, zuzubereiten und zu genießen. Dabei beschäftigten sie sich zum Beispiel mit der Frage: „Wie sieht eigentlich ein gesundes Frühstück aus?“ Die AOK Bayern stellte nicht nur das nötige Küchenmaterial zur Verfügung, sondern auch die Lebensmittel, mit denen die Schüler kreative Brotgesichter gestalteten und diese anschließend genießen konnten. In jeder Einheit wurden die Schüler selbst tätig und konnten sich u.a. mit den Die Drittklässler der Privaten Grundschule Schloss Thiergarten erhielten ihre AOK-Ernährungsführerscheine. Foto: Stefan Dörfler verschiedenen Lebensmittelgruppen, Fragen der Hygiene und dem Lesen und Verstehen von Rezepten ganzheitlich auseinandersetzen. Durchgeführt wurde das Projekt von der Ernährungsfachfrau Edith Wagner von der AOK Bayreuth-Kulmbach und der Klassenlehrerin der 3. Klasse, Lisa Riede. Die Projektwochen hatten zum Ziel, den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern ein grundlegendes Interesse an gesundheitsbewusstem Essen und Trinken zu vermitteln, die Wertschätzung gegenüber Lebensmitteln zu steigern und sie für einen nachhaltigen Umgang mit der täglichen Nahrung zu sensibilisieren. Der praktische Umgang mit Lebensmitteln und Küchengeräten stand hierbei im Mittelpunkt des Konzepts. Dabei wurden beispielsweise in kleinen Gruppen leckere Salate und Brotaufstriche zubereitet. Am vergangenen Mittwoch wurden den Schülerinnen und Schülern jetzt die Ernährungsführerscheine von Margot Schmitt, Koordination Setting „Schule“ der AOK Bayreuth- Kulmbach, überreicht. Die Schüler bereiteten außerdem zur Feier des Tages ein leckeres Buffet vor und zeigten so auch gleich anschaulich, was sie in den vergangenen Wochen gelernt haben. Die einzügig geführte Private Grundschule Schloss Thiergarten hat ein in Oberfranken einmaliges Konzept. Der zweisprachige Unterricht ermöglicht den Schülern den Erwerb von deutschen sowie englischen Sprachkompetenzen. red/rs „Nie wieder XXL“ Patientenseminar mit Dr. Jamal El Chafchak im Klinikum Bayreuth BAYREUTH. Beim Patientenseminar „Nie wieder XXL“ stellt Dr. Jamal El Chafchak, Oberarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Klinikum Bayreuth, am Mittwoch, 12. Juni, um 18 Uhr im Klinikum Bayreuth verschiedene chirurgische Behandlungen bei krankhaftem Übergewicht vor. Den Kampf gegen Übergewicht führen viele Betroffene über Jahre hinweg, begleitet von Jo-Jo Effekten oder auch Diabetes, Rücken- und Gelenkschäden, Herz-Kreislauf- Erkrankungen bis hin zu Depressionen. Bringen konservative Behandlungen, wie ein verändertes Ernährungsverhalten und Sport, nicht den gewünschten Erfolg, ist eine chirurgische Therapie des Übergewichts zu empfehlen. Die Adipositas-Chirurgie ist heute die weltweit erfolgreichste Langzeitbehandlung bei krankhaftem schweren Übergewicht. Beim Vortrag am kommenden Mittwoch werden chirurgische Behandlungsmethoden wie der Magenbypass, Schlauchmagen, Magenballon oder das Magenband vorgestellt. Dr. Jamal El Chafchak Oberarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie der Klinikum Bayreuth GmbH Interessierte sind herzlich zum Vortrag eingeladen und können dem erfahrenen Chirurgen Dr. Jamal El Chafchak Fragen zu seinem Spezialgebiet stellen oder mit anderen Betroffenen ins Gespräch kommen. Das Seminar findet im Konferenzraum 4imKlinikum Bayreuth, Preuschwitzer Straße 101, statt. Die Veranstaltung ist kostenfrei und eine Anmeldung ist nicht notwendig. red/rs

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