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2019-07-07 Bayreuther Sonntagszeitung

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Bayreuth. Die neue Ausgabe der Bayreuther Sonntagszeitung schon jetzt als E-Paper lesen. Diese Woche u. a. mit vielen Themen: der fränkischer Sonntag am Bürgerfest, 13 Jahre Bistro Flamenco, ein Bayreuther Schiedsrichter in der Summer League, großem Portrait der unteren Fußgängerzone, dem Rechtstipp "Unterhalt nicht miteinander verheirateter Eltern", sowie den neuesten Verbraucherinformationen in und um Bayreuth.

Bayreuther Sonntagszeitung Gesundheit 7. Juli 2019 11 Schwarzer Hautkrebs ist die gefährlichste der „bösen“ Veränderungen der Haut: Frühzeitig erkannt, ist auch dieser klassische Fall des Melanoms sehr gut heilbar. Nun gibt es ein raffiniertes elektronisches Verfahren, um Gut von Böse zu unterscheiden: Die elektrische Impedanzspektroskopie. Hierüber berichtet Dr. med. Matthias Suckow, Dermatologe im Haut- und Laserzentrum Bayreuth. Die elektrische Impedanzspektroskopie (Nevisense) ist ein neues Verfahren, das zusätzliche Sicherheit bei der Melanom-Früherkennung bietet. Bei der Untersuchung von Muttermalen gibt es verschiedene Möglichkeiten, gutartige Hautveränderungen von bösartigen Melanomen zu unterschieden. Oft kann schon mit dem Auflichtmikroskop eine Entscheidung getroffen werden. Eine Videodermatoskopie mit computergestützter Analyse kann weitere Anhaltspunkte zur Beurteilung von Pigmentmalen liefern. Die elektrische Messung des Widerstands der Haut (Impedanz) ist eine zusätzliche Methode, um weitere Informationen bei auffälligen Muttermalen zu erhalten. Mit dieser Methode können unnötige, aus Vorsicht vorgenommene Operationen vermieden werden. Methode Das Nevisense-Verfahren wurde in 20-jähriger Forschungsarbeit am renommierten Karolinska-Institut in Schweden entwickelt. Nevisense untersucht und nützt bestimmte Veränderungen von Hautzellen, wenn diese bösartig werden. Es arbeitet mit der sog. elektrischen Impedanzspektroskopie (EIS). Die EIS ermöglicht es, objektive Informationen aus auffälligen Muttermalen zu gewinnen, ohne diese zu verletzen. Nevisense misst und analysiert Pigmentflecke und erkennt so Veränderungen in der Zellstruktur. Diese zusätzlichen Daten sind sehr hilfreich bei der Melanom-Erkennung. Sie erlauben es, in Zweifelsfällen, bei denen eine Untersuchung mit dem Auflichtmikroskop und evtl. der Videodermatoskopie nicht eindeutig ist, zusätzliche wertvolle Daten zu gewinnen, um so eine auf zusätzlichen Sprechstunde am Sonntag Ein neuer Weg, die Genauigkeit bei der Melanom-Erkennung zu erhöhen: Die elektrische Impedanzspektroskopie Fakten basierte Entscheidung zu treffen. Studiendaten Nevisense ist ein medizinisches Verfahren auf wissenschaftlicher Grundlage. Über 20 europäische Kliniken mit mehr als 2.800 Patienten waren von 1998 bis 2010 an der Entwicklung beteiligt. In der abschließenden Studie wurden international ca. 1.900 Patienten untersucht. Die Untersuchung der Genauigkeit wurde in der größten Prospektiv-Studie im Bereich Diagnostik von Melanomen bestätigt, die es bislang gab. Hierzu hat man ca. 4.000 Muttermale untersucht. Das Verfahren hat eine Sensitivität von 97 Prozent. Die Sensitivität gibt an, bei welchem Prozentsatz der erkrankten Patienten die jeweilige Erkrankung tatsächlich erkannt wird. Je höher die Sensitivität ist, desto sicherer wird die Erkrankung diagnostiziert. Wird bei einem Verfahren mit hoher Sensitivität die Erkrankung ausgeschlossen, so liegt die Erkrankung mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht vor. Da das Nevisense-Verfahren zusätzlich zur hautärztlichen Untersuchung durchgeführt wird, ist die Sensitivität in der Praxis noch höher. Vorgehen So funktioniert die elektrische Impedanzspektroskopie (Nevisense): Normale Haut und veränderte Haut weisen unterschiedliche elektrische Eigenschaften auf. Normale Zellen haben zum Beispiel im Unterschied zu Krebsvorstufen eine andere Zellgröße, Form, Ausrichtung, Dichte und Struktur der Zellmembranen. Diese Eigenschaften wirken sich auf die Leit- und Speicherfähigkeit der Zellen aus. Man nennt dies elektrische Impedanz. Ein vom Gerät ausgesendetes, für den Menschen unschädliches elektrisches Signal, kann diese Veränderungen feststellen und analysieren. Pro Messung wird in 225 Messpunkten in unterschiedlicher Gewebetiefe gemessen. Es werden Veränderungen erkannt, die auf Abnormalitäten in der Zellstruktur, Ausrichtung, Größe, molekularen Zusammensetzung und Integrität der Zellwände hindeuten. Bedeutung für Patienten Die Untersuchung mit Nevisense ist schmerzlos und dauert nur wenige Minuten. Sie kann bei auffälligen Veränderungen integriert werden. Bei der Untersuchung wird eine stempelförmige Elektrode pro Muttermal zweimal auf die Haut gedrückt. Das Ergebnis steht sofort zur Verfügung. Auf dem Bildschirm wird das Ergebnis der Messung in Form einer Skala angezeigt, die den Grad der Auffälligkeit des Muttermals anzeigt. Die Daten der Messung geben eine zusätzliche Sicherheit bei der Entscheidung, ob ein Muttermal entfernt werden soll. Gezielt für Zweifelsfälle einsetzen Das Verfahren ist vergleichsweise teuer. Die Analyse von bis zu fünf Läsionen kostet rund hundert Euro. Deswegen eignet sich die Methode nicht für die klassische Hautkrebs-Vorsorgeuntersuchung. Vor allem dann nicht, wenn Patienten mit Dutzenden von Leberflecken und Muttermalen in die Praxis kommen. Die gesetzlichen Krankenkassen wollen den Einsatz dieser Methode bislang nicht bezahlen. Dr. med. Matthias Suckow Hautarzt im Haut- und Laserzentrum Bayreuth Haut- und Laserzentrum Bayreuth Dr. med. Matthias Suckow Dr. med. Susanne Suckow und Kollegen Friedrichstr. 20 95444 Bayreuth Tel.-Nr.: 0921/150 971-0 www.hautarzt-bayreuth.de Anzeige Ruckdeschel neuer Chef BRK: GeschäftsführerHerzing im Ruhestand Das neue Führungsteam des BRK-Kreisverbandes mit dem neuen Geschäftsführer Markus Ruckdeschel (hinten, Mitte). Davor links sein Vorgänger Peter Herzing und rechts daneben Kreisvorsitzender Peter Maisel. Foto: red BAYREUTH. Der langjährige Geschäftsftsführer des BRK- Kreisverbandes Bayreuth und RotKreuz-Urgestein Peter Herzing trat zum 30. Juni mit 68 Jahren in den Ruhestand. lhm folgte nun nach mehr als zwei Dekaden Amtszeit der gebürtige Weidenberger Markus Ruckdeschel im Amt des Kreisgeschäftsführers. Peter Herzing trat den Dienst in erster Reihe als Geschäftsführer des Bayreuther BRK im Februar 1998 an. Seither steuerte er Tagfür Tag mit höchstem Engagement, stets weitblickend und äußerst erfolgreich die Geschi- cke des Roten Kreuzes in der Bayreuther Hindenburgstraße. ln seiner Amtszeit vergrößerte der BRK-Kreisverband die Dienstleistungsbreite und steigerte die Anzahl der RotKreuz- Einrichtungen in Stadt und Landkreis Bayreuth Jahr für Jahr. Der 38-jährige Wahl-Gefreeser Markus Ruckdeschel war zuletzt zehn Jahre lang als Leiter der lntegrierten Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst in der Region Bayreuth/ Kulmbach tätig. Dem ging ein berufsbegleitendes betriebswirtschaftliches Masterstudium mit dem Schwerpunkt Gesundheits- und Sozialwesen an der Universität Bayreuth voran. red Blindengeld BAYREUTH. Das Bayerische Blindengeld steigt zum 1. Juli 2019 von bisher monatlich 610 Euro auf 629 Euro. „Die Leistungen sind ein wesentliches Element, um die Inklusion von blinden oder hochgradig sehbehinderten Menschen zu verbessern“, so Dr. Norbert Kollmer,Präsident des Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS). Das ZBFS zahlt das Blindengeld aus. Die Erhöhung der Leistung folgt der jährlichen Rentenanpassung. „Auch die Leistungen für Menschen mit einer hochgradigen Sehbehinderung steigen an, nämlich auf 188,70 Euro monatlich“, erklärt Thomas Kerner, Leiter der Abteilung Soziale Entschädigung und Stiftungen in Bayerns großer Sozialbehörde mit Sitz in Bayreuth. Das Sehbehindertengeld wurde 2018 eingeführt und soll den finanziellen Hilfebedarf, der durch die Inanspruchnahme von Assistenz- und Kommunikationsdienstleistungen entsteht, abmildern. Im vergangenen Jahr hat der Freistaat Bayern insgesamt knapp 83 Millionen Euro an die rund 15.000 Menschen ausbezahlt, die in Bayern Leistungen nach dem Blindengeldgesetz erhalten.„Für alle diese Leistungen zusammen gilt jedoch: sie werden unabhängig vom Einkommen der Antragsteller gezahlt. www.zbfs.bayern.de/ menschen-behinderung/ blindengeld . red Zehn Jahre SAPV in Bayern Spezialisierte ambulante Palliativversorgung sehr nachgefragt BAYREUTH/MÜNCHEN. Am 1. Juli 2009 hat das erste Team zur spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) seinen Betrieb in Bayern aufgenommen. SAPV soll es Patienten, die in ihren letzten Lebenstagen einer besonders komplexen Versorgung benötigen, ermöglichen, diese Zeit in ihrem gewohnten Umfeld zu verbringen. Seit diesem Jahr besteht in Bayern eine weitgehend flächendeckende Versorgung mit SAPV-Leistungen. Dies wurde dieser Tage im Rahmen eines Festaktes mit Bayerns Gesundheitsund Pflegeministerin Melanie Huml in München gefeiert. Wenn man sich Zeit nimmt, sich traut und die Patienten fragt, wo sie gerne sterben möchten, ist die Antwort meist die gleiche: „Zu Hause.“ Damit dies auch für Schwerstkranke ermöglicht werden kann, kann SAPV für Patienten mit einer nicht heilbaren, fortschreitenden und bereits weit fortgeschrittenen Erkrankung, die eine besonders aufwändige Versorgung benötigen, verordnet werden. Die Leistung soll es den Patienten ermöglichen, selbstbestimmt und in Würde in ihrem gewohnten Umfeld versterben zu können. Das kann zu Hause in der eigenen Wohnung sein oder in einer stationären Pflegeeinrichtung. Lebensqualität und Autonomie des Sterbenden sollen auch in der letzten Lebensphase ermöglicht werden. Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml betonte: „Ich danke allen Beschäftigten, die den Palliativgedanken durch ihr außergewöhnliches Engagement mit Leben füllen. Mein besonderer Dank gilt den SAPV-Teams, die durch ihre unschätzbar wertvolle Arbeit schwerstkranken Menschen den Verbleib in der gewohnten häuslichen Umgebung ermöglichen.“ Die Ministerin ergänzte: „Seit 2010 hat Bayern den Aufbau der SAPV- Teams mit rund 563.000 Euro gefördert. Wir werden den Ausbau von Hospiz- und Palliativangeboten auch künftig fördern –unser Ziel ist die Verdoppelung dieser Angebote.“ NOTDIENSTE am heutigen Sonntag Alle Angaben ohne Gewähr |Quellen: www.bayreuth.de |www.bayreuther-apotheken.de ÄRZTLICHER NOTDIENST • Allgemeine Ärztliche KVB-Bereitschaftspraxis Bayreuth Spinnereistraße 5b |95445 Bayreuth |Tel.116117 ZAHNÄRZTLICHER NOTDIENST • Dr.Harald Baumann |Erlanger Straße 35 |95444 Bayreuth | Tel. 0921/511074 TIERÄRZTLICHER NOTDIENST • Dr.med.vet. Martin Siebentritt | Eschenstraße 15 |95466 Weidenberg| Tel. 09278/338 APOTHEKEN-NOTDIENST • Rathaus-Apotheke |Luitpoldplatz 14 |95444 Bayreuth | Tel. 0921/27476 Die Patienten und ihre Angehörigen werden durch multiprofessionelle SAPV-Teams unterstützt, welche aus speziell ausgebildeten Medizinern, Palliativen Care-Krankenschwestern und -pflegern sowie je nach Bedarf aus Angehörigen weiterer Berufsgruppen, z.B. Sozialarbeitern, besteht. Haus- und Fachärzte, die den Patienten bisher betreuten, sind weiterhin mit in die Versorgung eingebunden und auch Familienangehörige sollen soweit wie möglich einbezogen werden. Die SAPV-Leistungen werden bei Bedarf von niedergelassenen Ärzten verordnet. Seit dem Jahr 2019 können sie in Bayern weitgehend flächendeckend erbracht werden. Die Versorgungsgebiete der mittlerweile 45 SAPV-Teams sind nach Postleitzahlen aufgeteilt. Unter www.sapv-bayern. de kann für jedes Gebiet das zuständige Team gefunden werden. Das zehnjährige Bestehen der SAPV in Bayern wurde im Rahmen eines Festaktes im Schloss Fürstenried in München gebührend gefeiert. red

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