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KEM Konstruktion 04.2018

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Trendthemen: Integrated Industry, Antriebe 4.0, Pneumatik 4.0, Digitalisierung, Industrie 4.0, Entwurfstools; Hannover Messe 2018, Messe Control 2018; KEM Porträt: Roland Bent, Chief Technology Officer, Phoenix Contact; KEM Perspektiven: Integrated Industry - Transportsysteme mit unabhängigen Shuttles

TRENDS INDUSTRIE

TRENDS INDUSTRIE 4.0/DIGITALISIERUNG Das Hutschienenmodul isense CF.Q ermittelt die Daten der chainflex- Leitungen, während der Sensor isense EC.W den Abrieb der e-kette misst KEM Konstruktion: Lässt sich Ihr System auch in ein Über - wachungssystem einer ganzen Fertigungszelle integrieren? Habering: Technisch geht das – denn der Anwender will natürlich nicht für jedes einzelne Bauteil ein separates System öffnen. Deswegen ist die Integration in übergeordnete Fabrikmanagementsysteme möglich – OPC UA als Schnittstelle kann hier wertvolle Dienste leisten. Wir nennen das ‚isense integration‘ – ein wichtiger Schritt auch in Richtung Plattform-Ökonomie. Hier sortiert sich der Markt derzeit, aber gerade der App-Gedanke ist verlockend. KEM Konstruktion: Lassen Sie uns kurz auf die Sensorik an sich eingehen: Handelt es sich bei der Zug- und Schubkraftüberwachung um simple Dehnungsmessstreifen und wo liegt die Herausforderung in der Umsetzung? Habering: Das kann ein Dehnungsmessstreifen sein, zum Einsatz kommen aber auch andere kraftmessende Sensoriksysteme. Die Herausforderung besteht vor allem darin, diese für die Anforderungen an und in der Energiekette zu optimieren. Nehmen Sie das Beispiel der Bruchüberwachung: Prinzipiell eine einfache Sache – dazu baut man in der neutralen Lage ein Seil ein und misst dessen relative Längenänderung –, doch in der Praxis erfordert dies einen hohen Aufwand, um daraus ein verlässlich arbeitendes Frühwarnsystem zu erzeugen. KEM Konstruktion: Unter dem bereits oben genannten Begriff ‚isense‘ hat igus ja bereits eine ganze Produktfamilie entwickelt und schon vorgestellt… Bild: igus Habering: …in der wir alles zusammenfassen, was mit Sensorik zusammenhängt. Verbunden damit sind vier Anwendungsfälle, die man wie folgt beschreiben kann: • isense online – bei dem online und unter Nutzung der IoT-Vernetzung Daten im Internet zusammengeführt und mit unserem hinterlegten Erfahrungswissen für eine sehr verlässliche Lebensdauerberechnung genutzt werden • isense offline – für alle die, die ohne Internetzugang arbeiten möchten; im Prinzip entsprechend isense online, aber ohne den Abgleich mit unseren Datenbanken • isense integration – für die Fälle, in denen die eigene Onlineoder Offlinelösung in übergeordnete Systeme integriert werden soll • isense stand alone – mehr oder weniger eine ausschließlich lokal arbeitende Lösung, wie das in der Vergangenheit etwa die Zugund Schubkraftüberwachung PPDS bot Entscheidend ist aus unserer Sicht, dass die Vernetzung im Sinne des Internet of Things (IoT) nun die Chance bietet, Auswertungen auf höherer Ebene unter Zuhilfenahme von Algorithmen durchzuführen – was die Verlässlichkeit der auf diese Weise gewonnenen Aussagen deutlich steigert. KEM Konstruktion: Und den Einsatz erleichtern Sie nicht zuletzt über den icom Datenkonzentrator? Habering: Exakt, weil über diesen isense-Produkte in Industrie- 4.0-Netzwerken sämtliche erhobenen Daten anonymisiert an einen zentralen igus-Datenspeicher senden können. Das weiterentwickelte icom-Modul kommuniziert weitgehend kabellos – was die Integration in die bestehende Produktion erleichtert. Zudem lassen sich mit einem Modul mehrere Systeme zusammen bedienen. KEM Konstruktion: Und für den Kunden reduziert all das Aufwand und Kosten in der Wartung… Habering: …weil es Sinn macht, Bauteile erst dann zu tauschen, wenn sie ihr individuelles Lebensdauerende erreichen. Sind das statt der im Handbuch vorgegebenen drei Jahre dann real fünf Jahre, liegt der Vorteil auf der Hand. Der Anlagenbetreiber kann zudem geplante Produktionsunterbrechungen nutzen, um die präzisen präventiven Wartungsempfehlungen umzusetzen. Dadurch können die Instandhaltungs- und Servicekosten weiter gesenkt und die Qualität der Fertigung gesteigert werden. Das Sammeln und Auswerten von Maschinendaten ist generell ein wichtiger Eckpfeiler für eine höhere Planungssicherheit und effiziente Wartung in der Fabrik der Zukunft. Vergleichbar einem weltweiten Testlabor lassen sich durch die Analyse und Auswertung konkreter Daten unterschiedlichster Anwendungen zahlreiche statistische Werte ermitteln, die einerseits noch genauere Vorhersagen ermöglichen; andererseits aber auch wieder in die Forschung und Entwicklung neuer Produkte zurückfließen können – und genau das machen wir. www.igus.de Details zu einem Smart-Plastics-Anwendungsbeispiel: hier.pro/Abzrl Hannover Messe: Halle 17, Stand H04 34 K|E|M Konstruktion 04 2018

INDUSTRIE 4.0/DIGITALISIERUNG TRENDS Acatec Software zeigt neuen Web 3D-Showroom von Bosch Rexroth Des realen Betrachters animierte Beweglichkeit Parallel zur Echtzeit-Konfiguration eines Mehrachs-Linearsystems können Anwender zukünftig ihr Produkt konfigurieren und in einem Web-Showroom betrachten sowie ihre Position im Raum verändern. Die Lösung von Acatec wird als Studie und Pilot erstmals auf der Hannover Messe vom 23. bis 27. April auf dem Stand von Bosch Rexroth in Verbindung mit einem Lineartechnik- Mehrachssystem als Messe-Exponat zu sehen sein. Lars Schade, Leiter Marketing und Kommunikation, Acatec Wie Entwickler und Konstrukteure zukünftig ein gewünschtes Linearsystem leicht konfigurieren und dabei parallel noch ihre eigene Position in der virtuellen Umgebung rund um eine Fertigungszelle verändern können, zeigt die Bosch Rexroth Group als Studie mit einer Lösung der Acatec Software GmbH auf der Hannover Messe. Der Anwender kann hierbei virtuell im Showroom seine konfigurierte Lösung aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Der Effekt: Der User ist wesentlich näher an der Realität und kann sich Details präzise anschauen oder das konfigurierte Linearsystem in Gänze betrachten und somit auch Störkonturen in seinem Umfeld wesentlich besser erkennen und beseitigen. Für das Unternehmen Acatec und die Anwender ist dies ein bedeutender Schritt für die 3D-Visualisierung bei der Produktkonfiguration und für den Verkaufsprozess im Internet. 360 Grad Positionierung in Echtzeit Mit der beispielhaften Lösung für die Rexroth Mehrachssysteme baut sich der potenzielle Nutzer sein System im Web selbst zusammen. Zur Laufzeit kann er sich im virtuellen Raum in 360 Grad ansehen, wie sich durch seine Konfiguration die vier Achsen verändern. Der Clou: Es fühlt sich an, als ob man sich selbst im Bild bewegt. Hersteller von kundenindividuellen Produkten setzen schon länger auf Visualisierungen. Darum bietet der Konfigurations-Spezialist bereits seit Jahren eine Lösung für die 3D-Visualisierung zur Laufzeit ohne zusätzliches Browser-Plugin. Das funktioniert auf der Basis von CAD-Daten, die ein „leichtes“ Datenmodell erzeugen. Neu ist jetzt die animierte Beweglichkeit des Betrachters: Er kann seine Position im Raum rund um die Fertigungszelle verändern. Parallel dazu läuft seine Konfiguration ab. eve www.acatec.de Mehr zur 3D-Visualisierung von Produkten in Echtzeit: http://hier.pro/ZbFNu Hannover Messe: Halle 17, Stand A40 Bild: Acatec Im Web 3D-Showroom, entwickelt von Acatec, können Besucher der Hannover Messe am Stand von Bosch Rexroth an einem Mehrachs-Linearsystem parallel ihren gewünschten Greif-Roboter konfigurieren lassen und ihre Position im Raum zur Laufzeit verändern M 23 Rundsteckverbinder UNSERE ALLESKÖNNER // Vielfältig: Signal, Power, Industrial Ethernet // Variabel: viele Gehäuseformen & Steckeinsätze // Intelligent: modularer Aufbau // Flexibel: steck-kompatibel zu Speedtec HMI Halle 12, E56 Hannover, 23. – 27.04.2018 www.hummel.com

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