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Der moderne Weltenbummler ist immer auf Achse. Und sein Gepäck bereits randvoll mit besonderen Unikaten und einzigartigen Erlebnissen. Kein Problem! La Loupe findet auch in digitaler Version Liebhaber: Sämtliche Ausgaben des Magazins sind im Kiosk verfügbar und lassen sich ganz einfach online durchstöbern. Gleich ausprobieren und inspirieren lassen!

The modern globetrotter is always on the road. And their luggage is packed with unique items and extraordinary experiences. No Problem! La Loupe also attracts fans of its digital version: All editions of the magazine are available in the kiosk and it's super easy to flip through them online. Give it a shot and be inspired right away!

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1 year ago

La Loupe Salzburg - Stadt & Land - No. 2

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Sommerzeit in Salzburg Stadt & Land Sorgfältig recherchiert und edel verpackt, begleitet Sie La Loupe Salzburg Stadt & Land No. 2 mit integriertem Guide stilsicher auf Ihren individuellen Entdeckungsreisen in Salzburg Stadt & Land. Die Herausgeber Benjamin und Julia Skardarasy haben in diesem Magazin die Zutaten für einen unvergesslichen Urlaub zusammengetragen und auf Herz und Nieren geprüft. Damit Sie sich während Ihres Urlaubs auf das konzentrieren können, was zählt: Ihre genussvolle Zeit in Salzburg Stadt & Land. Ob Sie mit leichtem Gepäck reisen oder lieber etwas mehr in den Koffer packen. Ob Sie die Berge erobern, die Seen entdecken oder die Mozart- und Festspielstadt in all ihren Facetten erleben möchten: Mit La Loupe Salzburg Stadt & Land finden Sie die richtigen Adressen. Und weil das Leben die schönsten Geschichten schreibt, kommen immer interessante Persönlichkeiten der Region zu Wort. In dieser Ausgabe finden Sie: Ca. 30 Adressen zum Genießen, Staunen und Träumen | Inspirierende Interviews mit Persönlichkeiten der Region, beispielsweise: Stefan Wimmer & Georg Klampfer, die sich mit Herz und Hand für die Lederhose einsetzen | Gerald Kiska, Kopf der international erfolgreichen Design-Agentur | 2-Sterne-Koch Andreas Senn, der den Gaumen zum Tanzen bringt. Der exklusiv aufgearbeitete redaktionelle Inhalt und das liebevoll, elegante Design wird durch das einzigartig haptische Erscheinungsbild abgerundet. Edle Papierqualität und aufwändige Covertechnik mit UV-Lack sucht seinesgleichen. Ein Sammelobjekt und Schmuckstück für die eigenen vier Wände. La Loupe, ein treuer und stilsicherer Begleiter bei all den Abenteuern, die das Leben bereithält.

© Fotos: SENNS.

© Fotos: SENNS. Restaurant „Das Ziel ist nicht, zu kopieren, sondern kopiert zu werden.“ Christian Geisler „Das grösste Problem der Sternegastronomie ist die Schwellenangst.“ Andreas Senn 116 C.G. Ja, das waren Berufskollegen mit einem eigenen Restaurant. Die haben mich gefragt, ob sie einen Blick in die Küche werfen dürfen, als ich gerade draußen im Service war. Wir servieren ja auch mit. Das macht die ganze Atmosphäre gleich etwas lockerer und wir können die Gerichte einfach noch etwas anders erklären. L.L. Sie haben gemeinsam zwei Sterne – eine Besonderheit! Wie haben Sie beide zusammengefunden? A.S. Früher haben wir im Hangar 7 zusammengearbeitet – sogar zweimal. Danach haben wir uns etwas aus den Augen verloren. Ich bin in Österreich geblieben, Christian war in der Schweiz. C.G. Ich war fast zehn Jahre in Restaurants in der Schweiz, in Zürich und in Zermatt. Als dann mein Kind unterwegs war, haben meine Partnerin und ich beschlossen, wieder zurückzugehen. Ich bin aus Salzburg, hier sind meine Wurzeln. So hat sich das mit dem Andi eigentlich durch Zufall ergeben. Wir haben uns getroffen, Kaffee getrunken und geratscht. Dann hat der Andi gefragt, ob ich nicht zu ihm kommen will. Da habe ich nicht lange überlegt – das ist so ein lässiges Haus! Es ist Andis Restaurant, aber ich kann mich damit sehr, sehr gut identifizieren. Und bin froh, dass ich da sein kann. A.S. Uns verbindet eine private Freundschaft. Und in der Küche macht jeder sein eigenes Ding, das ergänzt sich super. Das sieht man auch an den Gerichten.

L.L. „Wer nie die ausgetrampelten Pfade verlässt, kommt nur dort an, wo andere schon waren.“ Diese Aussage liest man von Ihnen oft. Wo waren Sie und haben sich inspirieren lassen? A.S. Die prägendste Zeit für mich waren sicher die sieben Jahre im Hangar 7. Was man da mitbekommt, mit elf verschiedenen Gastköchen im Jahr, das ist schon Wahnsinn. Der Spruch ist dadurch entstanden, dass die Gourmetrestaurants alle irgendwie gleich sind – oft sehr steif. Gott sei Dank hat sich das schon etwas geändert. Wir wollten unser Restaurant bewusst anders machen. Zum einen ist die Location keine klassische Restaurant-Location – wir haben keine Tischdecken, kein Silberbesteck. Zum anderen ist die Küche etwas frecher, moderner. Es soll einfach Spaß machen. Kulinarik & Genuss „ Andreas und ich servieren auch – dann können wir den Gästen noch mehr über die Gerichte erzählen.“ Christian Geisler L.L. Welcher spezifische Geschmack unterscheidet Ihr Restaurant von anderen? C.G. Ich glaube, das Ziel ist nicht, zu kopieren, sondern kopiert zu werden. Wir tüfteln ständig an Gerichten herum, probieren viel aus, auch gewisse Zubereitungsarten. Wir versuchen, nichts zu kopieren, sondern machen das, was uns selbst schmeckt. Das treiben wir dann so zur Perfektion, bis wir sagen: Das kommt jetzt auf unsere Karte. A.S. Das Schöne ist: Was uns schmeckt, schmeckt vielen Gästen auch (lacht). „ Zu uns kommen 18-Jährige genauso wie 70-Jährige.“ Andreas Senn L.L. Inwieweit verändern zwei Sterne den Geschmack? A.S. Man kann davon ausgehen, dass man ein perfektes Grundprodukt vor sich hat. Generell sind das Wichtigste an einem Gericht perfekte Zutaten. Das geht beim Gemüse los, und betrifft natürlich besonders Fisch und Fleisch. Diese Qualität hat eben auch seinen Preis. Wir können Langustino kaufen, da kostet das Kilo 20 Euro. Oder wir kaufen Langustino um 120 Euro pro Kilo. Das ist ein Riesenunterschied in der Qualität. Und das schmeckt man. C.G. Die Qualität, die richtige Zubereitung und die eigene Handschrift, das macht es aus.