Der moderne Weltenbummler ist immer auf Achse. Und sein Gepäck bereits randvoll mit besonderen Unikaten und einzigartigen Erlebnissen. Kein Problem! La Loupe findet auch in digitaler Version Liebhaber: Sämtliche Ausgaben des Magazins sind im Kiosk verfügbar und
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The modern globetrotter is always on the road. And their luggage is packed with unique items and extraordinary experiences. No Problem! La Loupe also attracts fans of its digital version: All editions of the magazine are available in the kiosk and it's super easy to flip through them online. Give it a shot and be inspired right away!
„Ich bin ein getriebener Mensch, ich muss mich bewegen und immer irgendetwas tun!“ „Für mich ist es die totale Erholung, um vier Uhr morgens mit den Skiern auf den Grünberg zu steigen.“ „Wenn ich zwischendurch mal weniger trainiere, bin ich deutlich unausgeglichener.“ 66 20 Jahre lang betrieben habe, erfordert ja einen ganz anderen Trainingsaufwand als die Langdistanz, auf die ich in den letzten Jahren gewechselt habe. Früher verbrachte ich etwa den ganzen Winter in Kapstadt (Südafrika), heute trainiere ich 5 bis 6 Stunden im Gelände. Dabei laufe ich oft von mir zu Hause in Mayrhofen weg über Ginzling, die Berliner Hütte, Schlegeis und wieder retour. Der längste Vorbereitungslauf für die Challenge Berliner Höhenweg dauerte z.B. acht Stunden! L.L. ⁄ Achtest du dabei sehr auf deine Ernährung? M.K. ⁄ Ja, und zwar besonders extrem, seit ich die Langdistanz laufe. 2014 bin ich z.B. den Karwendelmarsch von Scharnitz zum Achensee gelaufen, also 52 km und 4.000 Höhenmeter in 4 h 20 min. Da schaue ich schon, dass ich hochwertige Nahrungsmittel zu mir nehme. Regionale Produkte sind mir sehr wichtig, viel Obst und Gemüse. Fleisch und Weißmehl vermeide ich, auch bei den Kohlehydraten habe ich z. B. auf Dinkelnudeln umgestellt. Generell bin erstaunt, was durch diese Ernährungsumstellung an Leistungssteigerung noch drinnen war. Hast du das „Gasgeben“ eigentlich auch im Alltag verinnerlicht oder genießt du da schon mal die Langsamkeit und Ruhe? M.K. ⁄ Ich bin ein getriebener Mensch, ich muss mich bewegen und immer irgendetwas tun! Sicher kann ich nach wochenlangem intensiven Training auch mal mit der Familie entspannen, aber trotzdem mache ich jeden Tag meinen Lauf. Für mich ist es zum Beispiel die totale Erholung, um vier Uhr morgens mit den Skiern auf den Grünberg zu steigen, oben zu frühstücken, abzufahren, zu duschen und um 8 Uhr in die Arbeit zu gehen. Viele verstehen das nicht, aber ich tue das einfach gerne. L.L. ⁄ Apropos Arbeit: Im Brotberuf bist du ja Künstler. Ist das die optimale Ergänzung zum Sport? M.K. ⁄ Auch zum Begriff „Kunst“ habe ich meine eigene, vielleicht ein bisschen altmodische Meinung. Ich bin ein großer Fan von Egger-Lienz, Walde, da Vinci und Michelangelo, das sind für mich echte Künstler! Über mich selbst höre ich lieber: „Du bist ein guter Maler.“ Denn eigentlich mache ich ein hochwertiges Handwerk, also Lüftlmalerei, Bauernmalerei, Fassmalerei,
Vergolder- und Restaurationsarbeiten, Illusions-, Architekturund Marmorierarbeiten, Holzimitationen, aber auch Bilder, Figuren und Auftragswerke aller Art. Flexibel einsetzbar zu sein, ist für mich der Reiz und Ansporn. Für das Kreative braucht man einfach viel mehr Zeit, die ich hoffentlich irgendwann auch haben werde. Am liebsten würde ich sowieso gleich draußen in der Natur, oben am Berg malen … Sport & Freizeit L.L. ⁄ Denkst du also schon an die Zeit, in der du mit den Challenges aufhörst? M.K. ⁄ Sicher kommt irgendwann der Moment, in dem ich den Sport körperlich auf keinem so hohen Level mehr betreiben kann. Ich habe auch jetzt schon stark zurückgeschraubt und mache z. B. mehr Promotionen, Vorträge, Produkttests für Magazine, Beratungen usw. Zum Glück habe ich mir einen Namen in der Szene gemacht und kann mir jedes Jahr neu aussuchen, bei welchem Wettkampf ich starte und bei welchem nicht. Das wird in den nächsten 5 bis 6 Jahren sicher so bleiben, denn ich brauche die sportliche Challenge. Das merke ich schon, wenn ich zwischendurch mal weniger trainiere – dann bin ich deutlich unausgeglichener. Markus Kröll im Wordrap: Glück: dass ich im Zillertal leben darf Ehrgeiz: brauche ich Lebenstraum: in gewissem Sinn schon erfüllt Lieblingsspeise: Nudelsuppe mit Würstln Couch-Potatoes: will ich nicht sein und mag ich nicht L.L. ⁄ Unter unseren Lesern gibt es auch viele Hobbyläufer. Auf welche Routen dürfen sie sich im Zillertal freuen? M.K. ⁄ Zunächst möchte ich mich einmal bei allen Hobbyläufern bedanken, denn sie haben mir meine „Karriere“ erst ermöglicht! Es gibt im Zillertal mittlerweile viele abwechslungsreiche Strecken in den Laufparks – also einfach im Tourismusverband eine Karte abholen und sich eine individuell passende Route aussuchen. Von der gemütlichen Nordic-Walking-Strecke bis zum anspruchsvollen Harakiri- Hill mit 78% Steigung ist bestimmt für jeden etwas dabei! L.L. ⁄ Dein „Lieblingsplatzl“ im Zillertal? M.K. ⁄ Der Grünberg! Red Bull Media House GmbH 67
Ein Blick auf das ⁄ A view of ZIL
OFFICIAL SUPPLIER 3
Qualität im Detail Quality down to
INHALT 1 editorial 1 Qualität im D
Bilder des Jahres 8 12 News aus dem
Galerie im Alten Haus. Madseit, Tux
Der kreative Geigenopa 114 116
Der kreative Geigenopa Creative gra
„Mir hat der liebe große Schöpf
“Our great creator has gifted me
I played for the president of the U
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links nach rechts: Heinz, Heinrich,
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