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Lokalhelden_HH_Ausgabe3

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Sportzeitung für den Hamburger Süden und Umgebung Diesmal im Heft: VT Aurubis Hamburg, Team Buxtehude, SGH Rosengarten-Buchholz, SG Wilhelmsburg 1. Herren, SG Wilhelmsburg, TV Fischbek Handball - 1. Herren, FC Süderelbe, Sport ohne Grenzen e.V., Manni von Soosten, Klub Kosova Hamburg 1977 e.V., FC Türkiye, Dersimspor Hamburg, TuS Finkenwerder, Harburger SC, Harburger TB, Bostelbeker SV von 1922/45 e.V., 1.Damen TG Heimfeld, 1. Herren TG Heimfeld, SV Poseidon Hamburg - Wasserball, Hamburg Ravens, Hamburg Towers, BubbleFootball HH, FC. Viktoria Harburg von 1910 e.V., HNT Flames, HNT - So geht Sport heute, Sparta Futsal HSC, Projekt D. Designagentur

HNT Flames sichern sich

HNT Flames sichern sich die vizemeisterschaft Text: Alexander Mohr Foto: HNT Flames D ie Enttäuschung war schnell verflogen. Durch einen 6:5-Erfolg bei den Hamburg Hawks II haben sich die HNT Flames im vorletzten Saisonspiel die Vizemeisterschaft in der Landesliga Hamburg gesichert. Die Inline-Skaterhockey-Auswahl der Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft (HNT) hatte am Tag zuvor das Spitzenspiel bei den SVNA Dynamics Hamburg 8:10 verloren. Mit der Niederlage in Allermöhe war die letzte Chance auf die zweite Meisterschaft der Vereinsgeschichte dahin. „Direkt nach dem Spiel war die Enttäuschung natürlich sehr groß, da ein Sieg an diesem Tag durchaus möglich gewesen wäre“, sagt Stürmer 28 Enrico Economou. „Uns wurde dann aber schnell bewusst, dass wir eine gute Saison gespielt haben und schon am nächsten Tag Vizemeister werden konnten.“ Und so kam es auch. Nur 24 Stunden nach der Niederlage bei den Dynamics folgte das 6:5 bei den Hawks. Im letzten Saisonspiel setzten sich die Flames dann Ende September zu Hause 8:7 gegen die Neumünsteraner Diablos durch. Die HNT-Auswahl beendet die Landesliga-Saison 2015 damit auf Rang zwei. Neun Siege in zwölf Spielen. Mit nur 66 Gegentreffern stellen die Flames die beste Defensive der Liga. „Unterm Strich war es wirklich ein sehr positives Jahr für uns“, analysiert Economou. „Vor der Saison haben wir als Mannschaft beschlossen, dass wir mit einem neuen Trainer und neu gewonnener Motivation kontinuierlich an uns arbeiten wollen. Dass wir dann einen so tollen Saisonstart hinlegen und sich der Aufwärtstrend im Verlauf der Saison fortsetzt, konnte niemand ahnen.“ Platz zwei sei absolut zufriedenstellend, sagt Economou weiter. Der 22-Jährige ist 2015 mit 21 Toren und 15 Vorlagen der Topscorer der Flames. Mit seiner Leistung hatte er entscheidenden Anteil am Erfolg der Mannschaft. Er sieht sich selbst aber auch kritisch: „Ich war mit meiner Chancenverwertung nicht immer hundert Prozent zufrieden. Am Ende stehen da zwar 21 Tore, ich muss aber in manchen Situationen noch abgeklärter sein. Daran werde ich in der spielfreien Zeit arbeiten.“ Die neue Saison startet im März 2016 und dann wollen die Flames wieder angreifen. Der bislang einzige Meistertitel im Herrenbereich liegt schon fünf Jahre zurück und nach einigen durchwachsenen Jahren soll der positive Trend aus dieser Saison auch in der nächsten fortgesetzt werden. „Wenn wir genauso weiter arbeiten und unseren Kader vielleicht noch punktuell verstärken, bin ich da guter Dinge“, sagt Economou. „Dann können wir vielleicht bald die zweite Meisterschaft der Vereinsgeschichte feiern.“

Harburgs Futsal Team - „Sparta Harburg HSC“ Text & Fotos: Stephan Lehmann Sedat Arslan behauptet im Spiel gegen den FC St.Pauli den Ball. Im April 2014 gründete Juval Karanikas über den Harburger SC die erste Futsal Mannschaft südlich der Elbe – Sparta Harburg HSC. Seitdem leitet Karanikas die Geschicke der Sparta- Equipe als Spielertrainer. Die Mannschaft setzt sich überwiegend aus Bezirksliga-, Landesliga- und Oberligafußballern aus dem Hamburger Süden und aus dem Landkreis Harburg in Niedersachsen zusammen. Futsal? Was ist das überhaupt? Hier ein kurzer Einblick in die Sportart aus Südamerika: Futsal ist die offizielle Hallenfußball-Variante des DFB und wird seit einigen Jahren in Deutschland enorm gefördert. Gespielt wird auf Handballtore mit 4 Feldspielern und einem Torwart. Die Spielzeit beträgt 2 mal 30 Minuten und auch der Futsalball unterscheidet sich von einem normalen Fußball: er ist etwas kleiner und hat auch nur die Hälfte des Luftdrucks. Das Spiel ist sehr dynamisch, kommt vor allem den technisch versierten Spielern entgegen und ist noch mehr von der Taktik geprägt als der Fußball. In Hamburg wird Futsal seit 2009 in zwei Ligen, der Verbandsliga und der Landesliga darunter, gespielt. Auch Sparta musste nach der Gründung 2014 zunächst in der Landesliga antreten und wurde nach einer starken Saison hinter der zweiten Mannschaft vom FC St. Pauli auf Anhieb Zweiter. Da die erste Mannschaft von St.Pauli schon in der Verbandsliga spielte und die zweite Mannschaft somit nicht aufsteigen durfte, gelang schon in der Premierensaison der Aufstieg in die höchste Hamburger Spielklasse. „Ich habe die Mannschaft mit Freunden gegründet und wir wussten nicht so recht, was uns erwartet. Unser Ziel war von Beginn an der sofortige Aufstieg, auch aufgrund unseres Spielerpotentials“ so Karanikas zur Landesligasaison. Seit diesem Jahr spielt Sparta gemeinsam mit den Topteams vom Hamburger SV, vom FC St. Pauli und dem dreifachen deutschen Meister und Europa League- Teilnehmer, den Hamburg Panthers, in der Verbandsliga. „Diese Teams haben sehr starke Fußballer und Futsaler in ihren Reihen und haben finanziell auch ganz andere Möglichkeiten als wir. Unser Ziel ist es aber, so schnell wie möglich zu diesen Teams aufzuschließen. Dafür müssen wir mehr trainieren als diese Teams und uns stetig verbessern, um nicht nur zeitweise, sondern auch auf Dauer das Niveau der drei Teams zu erreichen“, so Karanikas. Die Hamburger Verbandsliga mit ihren Topteams gilt neben der Liga in Nordrhein-Westfalen als die stärkste Liga Deutschlands. Sparta hat sich gut in die Liga eingefunden und spielt bisher eine starke Saison. Anfang November gelang der Mannschaft mit einem 6:3 Sieg in Neugraben gegen den Favoriten FC St.Pauli nicht nur der erste Sieg gegen eines der Topteams, sondern gleichzeitig wurde Platz 5 in der Tabelle gesichert und somit der Klassenerhalt perfekt gemacht. „Der Sieg war wirklich Werbung für den Futsal und eine Bestätigung für unsere gute Arbeit. In der nächsten Saison wollen wir uns noch um einen Platz verbessern und uns für das Final-Four qualifizieren. Schade, dass es nicht schon in diesem Jahr geklappt hat, aber das wäre für einen Aufsteiger wohl auch des Guten zu viel gewesen“ so Karanikas abschließend. Das Final-Four wird in der Alsterdorfer Sporthalle ausgetragen. Dort ermitteln die vier bestplatzierten Mannschaften der Saison den Hamburger Meister. Die beiden Finalteams des Final-Four qualifizieren sich gleichzeitig für die norddeutsche Meisterschaft. Interessierte Spieler können sich bei Juval Karanikas per Mail unter karanikas89@ gmail.com melden. Trainiert wird immer freitags in der Sporthalle Baererstrasse in Harburg um 20:00 Uhr. 29