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Lokalhelden_HH_Ausgabe3

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Sportzeitung für den Hamburger Süden und Umgebung Diesmal im Heft: VT Aurubis Hamburg, Team Buxtehude, SGH Rosengarten-Buchholz, SG Wilhelmsburg 1. Herren, SG Wilhelmsburg, TV Fischbek Handball - 1. Herren, FC Süderelbe, Sport ohne Grenzen e.V., Manni von Soosten, Klub Kosova Hamburg 1977 e.V., FC Türkiye, Dersimspor Hamburg, TuS Finkenwerder, Harburger SC, Harburger TB, Bostelbeker SV von 1922/45 e.V., 1.Damen TG Heimfeld, 1. Herren TG Heimfeld, SV Poseidon Hamburg - Wasserball, Hamburg Ravens, Hamburg Towers, BubbleFootball HH, FC. Viktoria Harburg von 1910 e.V., HNT Flames, HNT - So geht Sport heute, Sparta Futsal HSC, Projekt D. Designagentur

“ War das wirklich

“ War das wirklich schon das Ende einer erfolgreichen Partnerschaft? ” Freude bei Karine Muijlwijk über einen gelungenen Spielzug. Die Aurubis AG war und ist ein vorbildlicher Partner und ein Sponsor, wie man ihn sich nur wünschen kann. Und auch wenn diese Partnerschaft zum Saisonende gekündigt wurde, werden wir noch immer großzügig, verlässlich und getragen von Vertrauen unterstützt. Die handelnden Personen an der Spitze, die Herren Dr. Michael Landau und Matthias Trott, sind mit großem Engagement tätig. Ich frage mich nach der Kündigung auch heute noch: War das wirklich schon das Ende einer erfolgreichen Partnerschaft? Wir wissen heute noch nicht, trotz intensiver monatelanger leider mehr oder weniger erfolgloser Gespräche mit potentiellen Sponsoren, ob wir nach dieser Spielzeit eine Zukunft haben. Unsere Zukunft kann aber auch im Erhalt der Sportart nicht nur in Hamburg, sondern im ganzen Norden liegen. Volleyball wird an allen Stränden dieser Welt gespielt. Volleyball ist eine Olympische Sportart. Ist Volleyball wirklich eine Randsportart, wie einige potentielle Sponsoren meinen? Ich glaube es nicht. Welche Unterstützung aus der Politik und der Wirtschaft erhoffen Sie sich? Ich appelliere an die Politik, an die Wirtschaft und an die Bürger: Helfen Sie uns, dieses traditionelle, dieses sportlich attraktive und spannende, dieses kulturelle und integrative Event zu sichern. Nur dann haben wir mit der Olympiasportart Volleyball in der Olympiabewerberstadt Hamburg und der olympischen Metropolregion Hamburg eine Zukunft. Wir sind ein Aushängeschild für die Stadt und Spitzensport braucht finanzielle Unterstützung –wir auch! Besonders mit Blick auf unsere Nachwuchsarbeit und den zu erwartenden Flüchtlingszustrom in Neugraben-Fischbek und den anstehenden integrativen Aufgaben der Gesellschaft brauchen wir Hilfe. Nichtsdestotrotz spielt Aurubis auch in dieser Saison Volleyball. Wie sind die sportlichen Ziele für diese Saison? Unser oberstes Ziel ist es, den positiven Trend der letzten Saison fortzusetzen. Wir wollen mit Platz acht in die Playoffs einziehen und mit unserem Auftreten und unseren Leistungen neue Sponsoren für uns interessieren. Aber auch in dieser Saison muss Trainer Dirk Sauermann wieder eine neue Mannschaft formen. In der letzten Saison blieb mit Nina Braack nur eine Spielerin aus der Vorsaison im Verein. Diesmal verzeichnete die Mannschaft 12 Ab- und 10 Zugänge. Sind die ausgegebenen Ziele bei einem so radikalen Neuaufbau realistisch? Natürlich würden wir gerne mit Kontinuität leben und Spielerverträge länger als ein Jahr vereinbaren. Das geht aber hanseatisch kaufmännisch nur, wenn wir sicher sind, unsere Verpflichtungen auch in der nächsten und übernächsten Saison erfüllen zu können. Wir werden weiterhin nicht mehr Geld ausgeben als im Etat vorhanden ist. Aber wir werden auch weiterhin das eingenommene Geld in den Sport investieren. Was Foto: Lehmann unsere Ziele angeht, haben die ersten Ergebnisse, nicht nur unsere eigenen, deutlich werden lassen, dass wir uns verstärken müssen. In den ersten Spielen offenbarten sich Schwächen im Mittelblock und wir werden dort, wenn es finanziell machbar ist, handeln müssen. Zumal die Liga in der Breite deutlich stärker aufgestellt ist und Vereine wie Potsdam, Straubing, Suhl und Köpenick, die wir in der Tabelle eigentlich hinter uns erwartet haben, sich deutlich verstärkt haben. Unser erstes Saisonspiel in Köpenick haben wir mit 1-3 verloren und haben somit gleich zu Saisonbeginn eine Warnung erhalten. Was gibt Ihnen die Zuversicht, dass sie die sportlichen und finanziellen Ziele erreichen? Das Engagement der Mannschaft und Spielerinnen wie Karine Muijlwijk, Jana Franziska Poll und Denise Imoudu, aber auch unsere junge Libera Claire Bertram, mit denen wir uns im Vergleich zur Vorsaison verbessert haben, stimmen mich zuversichtlich. Allerdings braucht eine Nationalspielerin wie Poll, ebenso wie die Mannschaft Erfolgserlebnisse um Topleistungen abrufen zu können. Deshalb müssen wir an unseren Schwächen arbeiten und uns, wie schon erwähnt, im Mittelblock verstärken um die Ziele zu erreichen. Was das Fortbestehen des Bundesligavolleyballs in Hamburg angeht, kann ich sagen, dass das, was wir von der Mannschaft erwarten, auch für uns gilt: Wir geben nicht auf! Denn ich finde, Volleyball gehört zu Neugraben-Fischbek, wie die Heidschnucke zur Fischbeker Heide!

Handball im Süden Die Bilanz des Damen- und des Herrenteams nach der Hinrunde in der zweiten Bundesliga Text und Fotos: Stephan Lehmann 1. Bundesliga Das erste Derby in der Damen Handballbundesliga zwischen den Luchsen der SGH Rosengarten/BW Buchholz und dem Buxtehuder SV seit fünf Jahren wurde Anfang November in Buchholz ausgetragen. In der Saison 2010/2011 konnte der Buxtehuder SV beide Partien mit 40:21 und 29:19 klar für sich entscheiden. Am Saisonende wurde der BSV Fünfter, der Aufsteiger aus Buchholz musste sich mit nur neun Punkten wieder aus der ersten Liga verabschieden. Auch in dieser Saison sah es anfangs nach einer deutlichen Niederlage für die Buchholzerinnen aus, denn die Gäste aus Buxtehude erwischten den besseren Start und lagen schnell mit 4:9 in Führung. Bis zur Halbzeit gelang es den Luchsen sich auf 11:14 heranzukämpfen und den Lauf in der zweiten Halbzeit zum 15:15 (43. Min.) weiterzuführen. Buxtehudes Trainer Dirk Leun: „Wir haben 20 Minuten lang einfach viel zu viele Fehler gemacht und die Kontrolle über das Spiel verloren. In den letzten 10 Minuten haben wir dann eine starke Phase gehabt.“ Die „starke Phase“ reichte, um nach dem Ausgleich das Spiel am Ende doch noch deutlich mit 20:28 für sich zu entscheiden. Luchse Trainer Steffen Birkner: „Wir haben 50 Minuten lang mitgehalten, haben stark gekämpft und sind viel gelaufen. Am Ende fehlte dann einfach die Kraft“. Der BSV steht nach acht Spielen mit vier Siegen und vier Niederlagen auf Platz 6 der Tabelle. Die Luchse belegen nach sechs Spielen mit nur einem Punkt auf dem vorletzten Rang. +++++++++++++++ Hamburg-Liga In der Hamburg-Liga sind die beiden Vertreter aus dem Süden in der Spitzengruppe dabei. Bei den Herren ist der TV Fischbek gut in die Saison gestartet. Die neuformierte Mannschaft um Spielertrainer Roman Judycki musste erst am siebten Spieltag bei der HSG Pinnau die erste Niederlage hinnehmen. TVF Manager Jens Kabuse: „Ich bin mit dem bisherigen Saisonverlauf sehr zufrieden. Nach dem Abstieg und dem Umbruch war nicht zu erwarten, dass wir oben mitspielen können. Aber die ersten Spiele haben gezeigt, dass für uns in dieser Liga vieles möglich ist und dass uns die Erfahrungen, die wir in der letzten Saison in der Oberliga gemacht haben noch mehr helfen als gedacht. Allerdings ist unser Kader recht dünn und jede Verletzung könnte uns aus dem Takt bringen, dennoch gehen wir zuversichtlich in die nächsten Spiele.“ Die Damen der SG Wilhelmsburg haben sich nach sieben Spieltagen mit fünf Siegen ebenfalls in der Spitzengruppe festgebissen und befinden sich nur knapp hinter Tabellenführer SG Niendorf/Wandsetal in der Verfolgergruppe. Trainer Sven Petersen ist zwar zufrieden mit dem Tabellenplatz und der Punkteausbeute, nicht aber mit den gezeigten Leistungen. Besonders die beiden Niederlagen gegen Mannschaften die eigentlich eher in der unteren Tabellenhälfte zu erwarten sind, waren aus seiner Sicht unnötig. Froh ist er aber, dass sein Team in dieser Saison sehr ausgeglichen ist und mannschaftlich die beiden Toptorjägerinnen der Vorsaison ersetzen kann. Harburger Ring 31 21073 Hamburg Tel. (040) 77 29 49 Fax (040) 765 16 00 +++++++++++++++ Landesliga Bei den Herren führt die SG Wilhelmsburg nach sieben Spieltagen die Landesliga 2 an. Nur nach der Partie beim HT Norderstedt III verließ die Mannschaft von Trainer Jens Petersen als Verlierer die Halle. Die anderen sechs Spiele konnten die Wilhelmsburger für sich entscheiden und stehen somit auf Platz eins. Während sich die zweite Herren des TV Fischbek mit drei Siegen und vier Niederlagen im Mittelfeld der Tabelle platziert hat, stehen der Buxtehuder SV und der TuS Finkenwerder im unteren Tabellendrittel. Bei den Frauen führen der TV Fischbek und die SG Harburg mit jeweils vier Siegen und drei Niederlagen das Mittelfeld der Tabelle an. In der unteren Tabellenhälfte stehen derzeit der Buxtehuder SV III mit drei und die SG Wilhelmsburg II mit zwei Siegen auf dem Konto. info@sport-sander.de www.sport-sander.de Kundenparkplätze - Einfahrt Harburger Ring 9