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“DER HARBURG- POKAL

“DER HARBURG- POKAL LIEGT MIR AM HERZEN” Interview: Thorsten Schettle Fotos: Stephan Lehmann 8 Andreas Meyer (rechts) bei der Pokalübergabe 2015

Die Saison 2015/ 2016 ist beendet, der 52. Harburg-Pokal steht vor der Tür. Ausgetragen wird das traditionsträchtige Turnier in diesem Jahr vom 2. bis 10. Juli. Erneut werden als Austragungsstätten die Sportanlagen am Kiesbarg und am Alten Postweg genutzt. Neben Andreas Meyer, der sich vorab zum Interview zur Verfügung stellte, zählen Fiete Suhr, Siggi Sendrowski, Ingo Brussolo, Olaf Müller, Peter Schulz, Matthias Nehls und Matthias Schulz zum Organisationsteam. In den Räumlichkeiten der Sparkasse Harburg- Buxtehude wird vorab die Gruppenauslosung vorgenommen. Herr Meyer, der Harburg- Pokal stand in den letzten Jahren in der Diskussion. Sind Sie dennoch schon in freudiger Erwartung auf das Turnier? Andreas Meyer: Die Probleme, die wir zum 50. Jubiläum hatten, haben wir jetzt nicht mehr. Zwar gab es letztes Jahr neben Zuspruch auch eine Welle der Empörung, als wir das Teilnehmerfeld auf 16 Mannschaften reduziert haben, aber das haben wir in Kauf genommen. Wir haben geschaut, wie sich die Vereine einbringen und ob sich Verantwortliche zum Beispiel auch an den Finaltagen blicken lassen, obwohl ihre Mannschaft ausgeschieden ist. Das war letztes Jahr völlig in Ordnung. Zuvor lautete die Haltung bei einigen Vereinen oft: Schön, dass wir zwei Vorbereitungsspiele haben, aber der Rest ist uns egal. Es ist aber so, dass wir vom Pokalausschuss nicht nur zur Bespaßung da sind. Natürlich haben wir bei der Auswahl auch nach der Spielstärke geschaut. Das ist auch nachvollziehbar, denke ich. Die Reduzierung auf 16 Mannschaften hat sich also voll und ganz gelohnt? Ja. Dazu kommt, dass wir Jahr für Jahr einen sehr hohen Aufwand hatten. Der Ausschuss des Harburg- Pokals musste sich um die gesamte Logistik kümmern. Das haben wir nun weitestgehend in die Hände der Vereine gegeben - auch wenn wir in diesem Jahr am Alten Postweg das Drumherum auch wieder in Eigenregie managen. Tatkräftige Unterstützung gibt es bei der Bewirtung wieder von einem tollen Team engagierter Frauen, das die Tochter von Ingo Brussolo um sich geschart hat. Sie sprachen vor einem Jahr von einem „Schlag ins Gesicht“, wenn sie über die Zuschauerzahlen nachdenken. Dies bezog sich auf das Jubiläumsjahr 2014, als das Teilnehmerfeld noch 32 Mannschaften umfasste. Wie empfanden Sie die Resonanz beim Folgeturnier? Sie ist im letzten Jahr auf jeden Fall wieder besser geworden. Auch die Stimmung war wieder positiver. Wenn ich noch einmal zurückblicke: Beim Jubiläumsturnier haben uns die Zuschauer letztlich im Stich gelassen. Natürlich lief parallel die Weltmeisterschaft und natürlich läuft grundsätzlich zu viel Fußball im Fernsehen, aber es war dennoch eine Enttäuschung. Zumal wir – wie auch in diesem Jahr – die Spiele so legen, dass man nichts verpasst. Es gab ja sogar die Überlegung den Harburg-Pokal einschlafen zu lassen. Das stimmt. Wir waren drauf und dran uns so zu entscheiden. Dann haben wir uns aber gesagt, dass wir uns nicht ärgern wollen, sondern dann eben ein kleineres Teilnehmerfeld in einer anderen Turnierform antreten lassen. Von Trainern und Obleuten haben wir übrigens auch sehr viele positive Reaktionen dazu bekommen. Wir konnten 2015 etwa 2000 Zuschauer begrüßen und hatten damit gegenüber dem Vorjahr sogar fast 500 Zuschauer mehr. Konnte im Gegensatz zum Vorjahr wieder ein Überschuss erwirtschaftet 9