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01 | 2015 msg systems Studienband

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IT-Dienstleisungszentren in der öffentlichen Verwaltung

Die Landschaft der

Die Landschaft der IT-Dienstleistungszentren in Deutschland IT-DLZ der Länder Die Bundesländer führen eine Vielzahl von Verwaltungsaufgaben in eigener Verantwortung aus. Fast alle Bundesländer haben dazu mittlerweile mindestens ein eigenes Landesrechenzentrum, einige Bundesländer unterhalten sogar mehrere IT-Dienstleister für unterschiedliche Aufgaben. Auch auf Länderebene zeigt sich die Tendenz zur IT-Konsolidierung. So wurde beispielsweise zum 1. Januar 2014 der Bereich IuK/Rechenzentrum Süd aus dem Bayerischen Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung herausgelöst und als IT-Dienstleistungszentrum des Freistaats Bayern (IT- DLZ Bayern) in das Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung integriert. Das IT-DLZ Bayern betreibt zentrale und hoch verfügbare Datenbanken für über 1.500 Fachverfahren und Standardanwendungen sowie moderne Speicherplattformen für die bayerische Verwaltung. Ein weiteres aktuelles Beispiel ist die Landesoberbehörde IT Baden-Württemberg (BITBW), die zum 1. Juli 2015 als zentrales IT-DLZ des Landes Baden-Württemberg im Geschäftsbereich des Innenministeriums errichtet wurde. Zu ihren Aufgaben gehören neben der Konzeption und Verwaltung des Landesverwaltungsnetzes der Betrieb der landesweiten Benutzer- und Systemverzeichnisse sowie die ressortübergreifende Bereitstellung der zentralen und dezentralen Infrastruktur für die Kommunikationssysteme. Dataport, Altenholz IT.Niedersachsen, Hannover IT.NRW, Düsseldorf RZF, Düsseldorf HZD, Wiesbaden LDI, Mainz DZV-MV, Schwerin ITDZ, Berlin ZIT-BB, Potsdam SID, Dresden TLRZ, Erfurt Eine Sonderstellung nimmt der norddeutsche IT-Dienstleister Dataport ein, der als einziges IT-DLZ gemeinsam von mehreren Bundesländern und Kommunen getragen wird. Dataport ist ein Full-Service-Provider für Informationstechnik der Verwaltung. Träger sind die Länder Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein sowie der kommunale „IT-Verbund Schleswig-Holstein“. ZDV Saar, Saarbrücken BITBW, Stuttgart RZ-Nord, Nürnberg IT-DLZ Bayern, München Die Beispiele zeigen, dass das Konzept der IT-DLZ in den Ländern angekommen ist und bereits länderübergreifende Kooperationen praktiziert werden. 12

Kommunale IT-DLZ Kommunalverwaltungen müssen eine Vielzahl unterschiedlichster Aufgaben im direkten Kontakt mit Bürgern und Unternehmen wahrnehmen. Die fachliche Breite der Aufgaben stellt die Kommunen vor die Herausforderung, viele unterschiedliche Fachverfahren zu beschaffen und zu betreiben. Die Umsetzung gesetzlicher Vorgaben stellt uns vor große Herausforderungen, nicht zuletzt, da diese oft sehr kurzfristig konkretisiert werden und eine Stadt wie München ein sehr breites Spektrum an IT-Services anbietet. Thomas Naefe, it@M München Die Mehrzahl der Kommunen in Deutschland hat nicht die Kapazität, solche IT-Strukturen eigenständig aufzubauen. Daher gibt es in Deutschland eine Reihe von Unternehmen, die sich auf die Entwicklung von Fachverfahren für kommunale Standardaufgaben spezialisiert haben. Für den Betrieb der IT-Infrastruktur haben sich Kommunen bereits frühzeitig zusammengeschlossen. Auf kommunaler Ebene findet man ein breites Spektrum unterschiedlicher Organisations- und Rechtsformen für IT-DLZ. Dazu zählen Ausgründungen von IT-Eigenbetrieben, beispielsweise it@M in München, Gesellschaften mbH wie DU-IT Gesellschaft für Informationstechnologie Duisburg mbH in Duisburg und Zweckverbände, in denen sich Kommunen für eine gemeinsame IT-Nutzung zusammenschließen, beispielweise das Kommunale Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe – krz. Die kommunalen IT-DLZ haben sich in einem eigenen Verband organisiert: Vitako – die Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister in Deutschland – hat derzeit 56 Mitglieder in 14 Bundesländern. 13

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