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01 | 2015 msg systems Studienband

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IT-Dienstleisungszentren in der öffentlichen Verwaltung

Herausforderungen aus

Herausforderungen aus Sicht der Behörden als Bedarfsträger Digitale Bürgerservices sind zurzeit ein Luxus, den sich nicht jede Kommune leisten kann. Digitale und persönliche Vor-Ort- Services müssen parallel vorgehalten werden. Das ist angesichts der knappen kommunalen Finanzen zwar verständlich, aber nicht zukunftsorientiert. Die richtige Antwort lautet auch hier: mehr interkommunale Zusammenarbeit! Wolfgang Scherer, Stellvertretender Geschäftsführer krz Die öffentliche Bereitstellung von Datenbeständen – Stichwort „Open Data“ – wird von den befragten Behörden auf Bundesebene eher selten als Herausforderung gesehen. Auch bei den Ländern und den befragten Großstädten ist das Thema keine Topherausforderung. Die Themen De-Mail und eID-Funktionen könnten in den nächsten Jahren jedoch an Bedeutung gewinnen, da die Umsetzung des Zugangs über De-Mail im E-Government-Gesetz ab dem Frühjahr 2016 vorgesehen ist. Dass das Thema der elektronischen Bezahloptionen für die Befragten der Bundes- und der Landesverwaltungen kaum eine Herausforderung darstellt, resultiert vor allem daraus, dass finanzielle Transaktionen mit Bürgern und Unternehmen zumeist eher auf kommunaler Ebene erfolgen. Zudem ist die Zahl der Onlineservices – hier entfaltet die elektronische Bezahlung ihr volles Potenzial – bisher gering, die elektronische Bezahlung mithin seltener ein Thema. Auffällig ist die unterschiedliche Einschätzung der Themen eID, E-Payment und De-Mail. Bei den Großstädten rangiert das Thema zumindest im Mittelfeld, durch den direkten Kontakt zum Bürger in vielen Verwaltungsprozessen besteht hier Bedarf zur Einführung technischer Lösungen für diese Themen. Behörden von Bund und Ländern sehen dies offensichtlich nicht als besondere Herausforderung. So erweist sich beispielsweise der elektronische Personalausweis mit der eID in Deutschland bislang nicht als Erfolgsmodell. Zwar steigt die Zahl der Bürger (langsam), die einen Personalausweis mit eID-Funktion besitzen. Solange es aber kaum Anwendungen gibt, wo sie eID nutzen können, setzen sie diese nicht ein. Fraglich ist sogar, ob diese Technologie sich langfristig durchsetzt, gibt es doch im Zuge der europäischen Harmonisierung und aufgrund der schon leicht in die Jahre gekommenen eID-Anwendung zukünftig möglicherweise innovativere Alternativen. 16

Herausforderungen aus Sicht der Behörden als Bedarfsträger IT-Herausforderungen Länder IT-Sicherheit/Datensicherheit 36% 51% 13% Aus den fachlichen Herausforderungen der Behörden resultiert eine Reihe von IT-Herausforderungen, mit denen sich Behörden in den kommenden zwei Jahren konfrontiert sehen. Unzureichende Zahl von internen IT-Fachkräften Betrieb der Netze und der zentralen Infrastruktur Fehlende finanzielle Ressourcen 27% 26% 23% 47% 39% 56% 26% 35% 21% Welches sind in den kommenden zwei Jahren die wichtigsten Herausforderungen für die IT in Ihrem Haus? Topherausforderung Mittelgroße Herausforderung Eher keine Herausforderung Betrieb von Fachanwendungen Hohe Verfügbarkeit von Services für Bürger und Unternehmen Langwierige Entscheidungsprozesse bei der Einführung neuer IT-Lösungen Konsolidierung heterogener IT-Landschaften im eigenen Haus Mehr Standardisierung und Automatisierung von Prozessen Entwicklung von Fachanwendungen Erhöhung der Usability digitaler Prozesse Fehlendes IT-Gesamtkonzept 20% 18% 17% 14% 13% 13% 8% 7% 61% 58% 49% 40% 69% 55% 75% 42% 19% 24% 34% 46% 18% 32% 17% 51% Bund IT-Sicherheit/Datensicherheit Unzureichende Zahl von internen IT-Fachkräften Konsolidierung heterogener IT-Landschaften im eigenen Haus Entwicklung von Fachanwendungen Betrieb von Fachanwendungen Hohe Verfügbarkeit von Services für Bürger und Unternehmen Erhöhung der Usability digitaler Prozesse Betrieb der Netze und der zentralen Infrastruktur Fehlendes IT-Gesamtkonzept Mehr Standardisierung und Automatisierung von Prozessen Fehlende finanzielle Ressourcen Langwierige Entscheidungsprozesse bei der Einführung neuer IT-Lösungen 0% 20% 40% 60% 80% 100% 43% 52% 5% IT-Sicherheit / Datensicherheit 45% 55% 35% 48% 17% Hohe Verfügbarkeit von Services für Bürger und Unternehmen 36% 64% 27% 45% 28% Fehlende finanzielle Ressourcen 36% 45% 19% 23% 59% 18% Unzureichende Zahl von internen IT-Fachkräften 27% 55% 18% 22% 52% 26% Erhöhung der Usability digitaler Prozesse 18% 82% Mehr Standardisierung und Automatisierung von 22% 48% 30% Prozessen 9% 82% 9% 18% 18% 73% 64% 9% 18% Betrieb der Netze und der zentralen Infrastruktur Konsolidierung heterogener IT-Landschaften im eigenen Haus 9% 9% 82% 64% 9% 27% 17% 35% 48% Langwierige Entscheidungsprozesse bei der Einführung neuer IT-Lösungen 9% 45% 46% 13% 9% 5% 65% 22% Betrieb von Fachanwendungen 100% 52% 68% 39% 27% Großstädte Fehlendes IT-Gesamtkonzept Entwicklung von Fachanwendungen 0% 20% 40% 60% 80% 100% 0% 20% 40% 60% 80% 100% 64% 55% 36% 45% 17

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Die Bandbreite unterschiedlicher Branchen- und Themenschwerpunkte decken im Unternehmensverbund eigenständige Gesellschaften ab: Dabei bildet die msg systems ag den zentralen Kern der Unternehmensgruppe und arbeitet mit den Gesellschaften fachlich und organisatorisch eng zusammen. So werden die Kompetenzen, Erfahrungen und das Know-how aller Mitglieder zu einem ganzheitlichen Lösungsportfolio mit messbarem Mehrwert für die Kunden gebündelt. msg nimmt im Ranking der IT-Beratungs- und Systemintegrationsunternehmen in Deutschland Platz 7 ein.


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