Aufrufe
vor 8 Monaten

01 | 2018 public

  • Text
  • Verwaltung
  • Microservices
  • Continuous
  • Digitale
  • Deutschland
  • Digitalisierung
  • Moderne
  • Betrieb
  • Integration
  • Deployment
IT-Megatrends in der öffentlichen Verwaltung

muss natürlich getestet

muss natürlich getestet werden, was allerdings in einer Continuous-Delivery-Pipeline keinen großen Aufwand darstellt, aber das Vertrauen voraussetzt, dass mit der Pipeline Änderungen schnell genug ausgeliefert werden können, um den Fehler zu beseitigen. Der Aufwand eines Roll-forward ist genauso groß wie bei einem Roll-back, aber zumeist weniger komplex. Dies liegt daran, dass Änderungen an Datenbanken bei einem Rollback oft schwierig wieder rückgängig zu machen sind. Bei einem Roll-forward allerdings können die Datenbankänderungen oft erhalten bleiben, was den Prozess erheblich vereinfacht. Feature Toggle Feature Toggles sind eine Funktionalität, bei der bestimmte Features mittels eines Schalters aktiviert oder deaktiviert werden können. Auf diese Weise lassen sich Features so implementieren, dass die Software mit den Features in Produktion gebracht werden kann, ohne dass diese sofort aktiviert sind. Voraussetzung ist, dass diese Features in sich abgeschlossen entwickelt werden können. Durch Feature Toggles wird die Implementierung vom Deployment entkoppelt. Features lassen sich bereits in Produktion testen, wenn diese zum Beispiel nur für bestimmte Nutzer aktiviert werden. Oder man kann diese nur für bestimmte Kundengruppen aktivieren, um zunächst das Feedback der Nutzer zu erhalten. Es gibt verschiedene Arten von Feature Toggles, wie zum Beispiel: Release Toggles Release Toggles dienen dazu, die Aktivierung eines Features von dem Release-Termin der Codeänderungen für dieses Feature zu entkoppeln. Zunächst wird die Software deployed und das Feature deaktiviert. Wenn das Feature tatsächlich fertig und getestet ist, wird der Toggle aktiviert. Geschäftliche Toggles Geschäftliche Toggles dienen dazu, Features gezielt nur durch bestimmten Kundengruppen anzubieten. Umgebung Blue deployed, während für die Endnutzer nach wie vor die Green-Umgebung genutzt wird. Durch eine Umkonfiguration des Routers kann die neue Softwareversion für die Endnutzer verfügbar gemacht werden, sobald sie, zum Beispiel nach abschließenden Tests oder der Migration von Daten, freigegeben wurde. Ein Vorteil von Blue-/Green-Deployments ist, dass das neue Release so neben dem alten Release betrieben und später dann gegebenenfalls umgeschaltet werden kann. Zusätzlich erfolgt durch den Produktionseinsatz keine Downtime, da die Anwendung durchgehend verfügbar ist. Ein weiterer Vorteil ist, dass die neue Softwareversion in einer Produktionsumgebung ausgiebig, auch in Bezug auf die Performance, getestet werden kann, bevor sie „live“ geschaltet wird. Canary Release Dieser Ansatz baut auf dem von Blue-/Green-Deployments auf und ergänzt ihn um eine stufenweise Lasterhöhung. Bei Canary Releases wird ein neues Softwarerelease zunächst nur auf einigen Servern im Cluster ausgerollt, bevor die Software auf allen Rechnern deployed wird. Auch hier ist es möglich, zuerst die Endnutzer von der Nutzung des neuen Releases auszuschließen und das Release initial einer geschlossenen Benutzergruppen wie beispielsweise Mitarbeitern oder Testern verfügbar zu machen. Der Roll-out an die Endnutzer erfolgt dann aber im Gegensatz zu den Blue-/Green-Deployments nach erfolgreichem Test nicht auf Knopfdruck (0-100 Prozent), sondern sukzessiv. Hierzu wird das neue Release auf einer steigenden Anzahl von Servern im Cluster ausgerollt und mit der Lasterhöhung einer stetig steigenden Endnutzerzahl (zum Beispiel 10-20 Prozent) zur Verfügung gestellt. Sollte es dann zu Problemen kommen, ist nach wie vor ein schneller Wechsel auf die alte Releaseversion möglich. Vorteile von Continuous Deployment sind demnach: Betriebliche Toggles Betriebliche Toggles dienen dazu, Features zu deaktivieren, um den Ausfall der gesamten Anwendung zu vermeiden. Blue-/Green-Deployment Blue-/Green-Deployments sind dadurch charakterisiert, dass es zwei parallele Produktionsumgebungen gibt. Ein Router steuert die aktuelle, für den Endnutzer gültige Umgebung an. Wird eine neue Softwareversion deployed, so wird diese zum Beispiel in die • Jede Änderung geht direkt in Produktion. • Das Feedback erfolgt noch schneller als nur durch Continuous Delivery. • Durch den Einsatz von Feature Toggles ist es möglich, in die Produktion zu deployen, ohne die neuen Funktionalitäten sofort zu nutzen. • Es ist möglich, eine kleine Nutzergruppe neue Funktionalität in Produktion testen zu lassen, um so ein frühes Feedback zu bekommen. 38 | .public 01-18 | Informationstechnologie

DevOps – organisatorische Prinzipien und Praktiken Team verantwortlich für fachlichen Service Team verantwortlich für fachlichen Service Team verantwortlich für fachlichen Service Team verantwortlich für fachlichen Service Team verantwortlich für fachlichen Service BIZ DEV OPS BIZ DEV OPS BIZ DEV OPS BIZ DEV OPS BIZ DEV OPS DEV BIZ OPS DEV BIZ OPS DEV BIZ OPS DEV BIZ OPS DEV BIZ OPS Betrieb der Basisinfrastruktur Plan Design Code and develop Build and integrate Release Deploy Test Operate Monitor (PROD) Report and improve Code and develop Build and integrate Deploy ENTW Deploy TEST Deploy INT Integrationstest Schnittstellentest Systemtest E2E Deploy PRE- PROD Akzeptanztest Release (PROD) Continuous Integration Continuous Delivery Continuous Deployment Abbildung 6: Continuous Delivery Pipeline BAUSTEINE EINER CONTINUOUS DELIVERY PIPELINE AUSBLICK Der Aufbau einer kontinuierlichen Delivery-Pipeline hat viele Aspekte, die es zu beachten gilt. Letztendlich lassen sich die Aktivitäten in drei Bereiche unterteilen: Organisation/Personen Definition und Implementierung eines Organisationsmodells, das kurze Entscheidungswege, uneingeschränkte Kollaboration und Eigenverantwortung in Entwicklung, Betrieb und Wartung fordert und fördert sowie Betriebs- und Anwendungswissen in integrierten Teams für einen fachlichen Service bündelt. Prozesse Automatisierung von Tests, Deployments, Bereitstellung von Infrastrukturen (zum Beispiel Umgebungen), Prozessen und Schnittstellen über die gesamte Delivery-Pipeline. Im nächsten Teil der Artikelreihe lesen Sie: • Wie kann man den Continuous-Delivery-Reifegrad ermitteln? • Welche KPIs können genutzt werden, um Erfolge messbar zu machen? • Wie lässt sich der Return-on-Investment eines DevOps-/ Continuous-Delivery-Projekts ermitteln?• ANSPRECHPARTNER – DR. ANDREAS ZAMPERONI Leiter Center of Competence Projektmanagement Public Sector Solutions Consulting Technologie Auswahl und Konfiguration von Tools und einer Architektur, die die Prozesse und die Organisationsstruktur optimal unterstützen. Zusammenfassend stellen wir alle Bausteine einer Continuous Delivery Pipeline in einer Übersicht dar und ordnen sie sowohl zeitlich als auch inhaltlich ein. Informationstechnologie | .public 01-18 | 39

msg

01 | 2018 public
02 | 2017 public
01 | 2017 public
02 | 2016 public
01 | 2016 public
02 | 2015 public
01 | 2015 public
01 | 2014 public
01 | 2014 msg systems study
01 | 2015 msg systems Studienband
Future Utility 2030
Lünendonk® Trendstudie
Digitale Transformation | DE
Digital Transformation | EN
DE | inscom 2014 Report
EN | inscom 2014 Report

msgGillardon

02 | 2018 NEWS
03 | 2016 NEWS
02 | 2016 NEWS
01 | 2016 NEWS
03 | 2015 NEWS
02 | 2015 NEWS
01 | 2015 NEWS
02 | 2014 NEWS
01 | 2014 NEWS
02 | 2013 NEWS
01 | 2012 NEWS
02 | 2011 NEWS
01 | 2010 NEWS
MaRisk
01 | 2017 banking insight
01 | 2015 banking insight
01 | 2014 banking insight
01 | 2013 banking insight
01 | 2012 banking insight
02 | 2011 banking insight
01 | 2011 banking insight
01 | 2010 banking insight
2018 | Seminarkatalog | Finanzen

Über msg



msg ist eine unabhängige, international agierende Unternehmensgruppe mit weltweit mehr als 6.000 Mitarbeitern. Sie bietet ein ganzheitliches Leistungsspektrum aus einfallsreicher strategischer Beratung und intelligenten, nachhaltig wertschöpfenden IT-Lösungen für die Branchen Automotive, Banking, Food, Insurance, Life Science & Healthcare, Public Sector, Telecommunications, Travel & Logistics sowie Utilities und hat in über 35 Jahren einen ausgezeichneten Ruf als Branchenspezialist erworben.

Die Bandbreite unterschiedlicher Branchen- und Themenschwerpunkte decken im Unternehmensverbund eigenständige Gesellschaften ab: Dabei bildet die msg systems ag den zentralen Kern der Unternehmensgruppe und arbeitet mit den Gesellschaften fachlich und organisatorisch eng zusammen. So werden die Kompetenzen, Erfahrungen und das Know-how aller Mitglieder zu einem ganzheitlichen Lösungsportfolio mit messbarem Mehrwert für die Kunden gebündelt. msg nimmt im Ranking der IT-Beratungs- und Systemintegrationsunternehmen in Deutschland Platz 7 ein.


© 2018 by msg systems ag - powered by yumpu Datenschutz | Impressum