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MUY BIEN Januar/Februar 2018

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DUA BAPA Unser Tisch

DUA BAPA Unser Tisch füllt sich…und füllt sich… und es nimmt kein Ende. Nichts Besonderes in den Niederlanden und überall, wo “Oranjes” noch so leben. Dort kann die Reistafel schon mal mit 30 oder gar 40 verschieden Gerichten aufwarten. Verschiedene Aromen, Farben, Schärfe und Süßgrade, aber auch Texturen, wie knusprig, zäh, weich, hart und zart, samtig, gallerartig und flüssig sollen die Geschmacksknospen immer wieder aufs Neue überraschen. Die berühmtesten Reistafeln in der holländisch-indischen kolonialen Blütezeit kamen gar auf 60 Leckereien an einer Tafel. Die ganze, spannende Geschichte der Rijsttafel können Sie auf Seite 48 lesen. Das Dua Bapa war uns nicht unbekannt. Beim Schlendern durch das CC Cita kam man des Öfteren an diesem Restaurant vorbei, welches sich in der “Holland Ecke” des Einkaufscenters befindet, vorbei. Immer gut besucht, immer ein verführerischer Duft in der Luft. Was lag also näher, als jetzt zur Eröffnung unseres neuen Büros im CC Cita, dem indonesischen Restaurant einen Besuch abzustatten. Das Lokal befindet sich an einer der ruhigeren Stellen, ist klein und gemütlich - so mögen wir das. Im Hintergrund indonesische Klänge - ein wenig erinnert sie an europäische Musik der 40er Jahre. Sehr angenehm. Ein erster Blick in die Karte zeigt: Das Angebot ist übersichtlich - gerade einmal 13 Gerichte stehen zur Auswahl. Der zweite Blick revidiert Letzteres dann wieder. Die Gerichte selber bestehen aus vielen verschiedenen, kleinen Speisen und insbesondere sieht man dieses beim “kompletten indonesischen Reisgericht”. Was hier auf der Karte nicht ganz so elegant ins Deutsche übersetzt wurde, ist in Holland bekannt unter der “Rijsttafel”. Sie kostet pro Person 23,50€ und ist damit das teuerste Gericht auf der Karte. Es beinhaltet 12 verschiedene Gerichte und dazu noch 8 Beilagen. Natürlich be-stellen wir die große Reistafel, aber auch eine Kleinere für 17,50€ mit 8 Gerichten und 8 Beilagen ist für den kleineren Hunger bestellbar. Wobei ich überzeugt bin, dass auch diese “einfache Reistafel” jeden Magen mehr als satt macht und vor allem befriedigt. Denn was uns da aufgetischt wird, ist einfach nur ganz großes Kino…. entschuldigen Sie….leckerstes Essen. Auf einem großen Brett tummeln sich Schälchen, deren Inhalt sich in unterschiedlichsten Farben und Gerüchen präsentiert. Dazu kommen weitere Schalen mit Seite 44 Reisvariationen und Nudeln. Verschiedene Spieße, Kräcker und Saucen. Gut, dass der Tisch stabil gebaut ist. Wir wagen den ersten Versuch. Was dem Spanier seine Albóndigas sind, sind dem Indonesier seine Rempah. Kleine feste Fleischbällchen, bestehend aus Rinderhack, Kokosnussrapseln, Tamarinde und einigen Gewürzen. Die “Frikadellen” schmecken gut, aber noch besser ist die dazu gereichte Sauce. Eine leckere Kombination und wie wir noch feststellen werden, verhält es sich so bei allen Gerichten: Erst die Kombination von Fleisch oder Gemüse mit Sauce und Reis bereitet das besondere Geschmackserlebnis. Womit wir beim Reis wären. 3 verschiedene Sorten stehen uns zur Auswahl und gleich der Erste ist eine Bombe. Am Ende des Abends werde ich zu Koch und Inhaber Ron sagen, dass dieser wohl der beste Reis meines Lebens war. Nasi Kuning - gelber Kokosreis - erhält seine Farbe durch Curcuma und wird mit Kokosmilch und Zitronengras aromatisiert. Er sieht aus wie ein Goldhaufen und in Indonesien wird Nasi Kuning oft zu festlichen Anlässen serviert - als Symbol für Glück, Wohlstand, Reichtum und Würde. Ein wirklich fantastischer Reis, der wunderbar mit den meisten servierten Gerichten harmoniert.

Our table is filling up, and filling up with food... there is no end in sight. Nothing new for the Netherlands, where all the „Oranjes“ are living. A Rijsttafel menu may have up to 30-40 different dishes. You will encounter various aromas, colours, hotness and sweetness but also the textures vary from crispy, to tough, tender, hard and soft to velvety, bile-like or liquid which will wake your taste buds again and again. Some Dutch menus from the Dutch-Indian colonial times reached up to 60 delicacies. The interesting story about the Rijsttafel can be read on page 48. We had never heard of the Dua Bapa, however, as we strolled through Cita we came across it repeatedly. It is located in the Dutch corner of the shopping centre and is always busy with a seducing smell running through the air. What could be more obvious than celebrating the opening of our new office in Cita with a visit to the Indonesian restaurant. The restaurant is located in one of the quieter areas, it is small and cosy - exactly how we like it. In the background we hear Indonesian music – it reminds us a little bit of European music in the 40s. Very pleasant. One glance at the card: a concise offer – you can choose from 13 differing dishes. A second look at the card changes this perception – each dish is made out of a combination of smaller dishes, particularly obvious is the „completely Indonesian rice“. Even though it has not been properly translated into German it is actually the Rijsttafel. It is composed out of 12 mixed dishes and 8 side dishes. Of course, there is the option to a small Rijsttafel, for 17,50€ with 8 mains and 8 side dishes for the small hunger. Nonetheless, I am convinced that even this „small Rijsttafel“ is more than enough to fill and satisfy you. We are served a magnificent show ... I apologise ... delicious food. On a large board small bowls are assembled, where they are presented in different colours and smells. In addition, we are served small bowls with a variation of noodles and rice. Mixed skewers, crackers and sauces. Thankfully, the table is sturdy. We tuck in for the first time. Where the Spaniard has albondigas the Indonesian has rempah. Small, compact meatballs, made out of minced beef, coconut flakes, tamarin and various spices. The „Frikadelle“ is good but is topped by the accompanying sauce. A delightful combination and this applies to all other dishes: first a combination of meat or vegetable served with sauce and rice to complete the taste experience. With that we have reached the rice. There are 3 different types on offer, and immediately, the first one is incredible. At the end of the night, I will inform the chef and owner Ron it has been the best rice of my life. Nasi Kuning – yellow coconut rice – develops its colour thanks to the turmeric and is spiced with lemongrass and coconut milk. It looks like a pile of gold and in Indonesia Nasi Kuning is often served at festive occasions - a symbol of luck, prosperity, wealth and dignity. A truly fantastic rice that harmonises wonderfully with most served dishes. Seite 45

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