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MUY BIEN November 2017

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Wir bestellen als

Wir bestellen als Vorspeise frittierte Baby Calamari mit einer Majonäse und karamellisiertem Rotkohl. WOW - was für eine tolle Idee und was für eine passende Kombination. Außen die Knusprigkeit - dann die Saftigkeit der Calamari, die sich mit der Süße der Majo vermischt. Grandios. Das Mehl, das die Meeresfrüchte umhüllt, ist übrigens ein spezielles aus Sevilla - hier wird wirklich nichts dem Zufall überlassen. Nun geht’s an die Hauptspeisen, und da muss es natürlich Entrecote geben. Das berühmte Steak mit dem Fettauge entpuppt sich ja leider in den meisten kanarischen Steakhäusern als Lomo Bajo (unterer Rücken) Das Entrecote stammt aber aus dem Lomo Alto – bekannt in Deutschland als hohe Rippe. Also warten wir gespannt, ob man hier Bescheid weiß, und was wir dann auf den Teller bekommen, ist nicht nur ein echtes Rib eye Steak sondern auch noch ganz großes Kino. Auf den Punkt medium gegart, super saftig und ein Raucharoma, wie wir es noch nie zuvor kosten durften. Was sich hier jetzt gerade vielleicht überschwänglich liest, ist tatsächlich so grandios, wie man es vermuten kann. Als weitere Hauptspeise nehmen wir Secreto, und auch dieses ist so, wie es sein soll: saftig ohne Ende und mit diesem typisch buttrigen Geschmack, den dieses beste Stück vom Schwein zu bieten hat. Am Nachbartisch sitzt eine spanische Familie die sich 2 große Tapasplatten kommen lässt. Hui…die sehen aber auch toll aus, und so viel sei gesagt: an einem der späteren Tage kamen wir wieder und probierten die Platte aus - ganz vorzüglich. Aber zurück zu unserem ersten Abend: Trotz gut gefüllter Mägen müssen wir natürlich auch noch ein Dessert kosten, und wir entscheiden uns für das Polvito. Hierbei handelt es sich um ein Glas in dem Sahne, Karamellcreme, zerbröseltes Karamell und Butterkekse geschichtet werden. Das ganze wird dann noch mit dem besten Baiser der Insel aus dem kanarischen Ort Moja garniert. Dieses Polvito ist eines der leckersten und befriedigendsten Desserts, das wir je gegessen haben. Ich selber bin eigentlich kein großer Dessertfan, aber als Diana letztens krank war und ich für sie Polvito aus dem Abrasa besorgen sollte (sie kennen das ja: Kranke wollen betütelt werden), bestellte ich gleich eine doppelte Portion für mich mit. Unsere Mägen sind nun noch gefüllter, und wir bestellen die Rechnung. Da präsentiert uns der Kellner eine kleine Tafel von der wir uns einen von 6 verschiedenen “Absackern” aufs Haus aussuchen dürfen. Selbst hier wieder diese Kreativität, und wir bestellen uns einen Portwein und einen Schokoladen Tequila Schnaps aus Mexiko. Während der Portwein guter Durchschnitt ist, hat der Tequila das Potential zum süchtig werden. Das Zeug ist so lecker, dass laut Michael in der Woche um die 6 Flaschen von den Gästen geleert werden. Puuuh…das war ein wirklich toller Abend und natürlich überraschen wir Marion und Michael mit dem Angebot, einen Bericht über das Abrasa zu schreiben. Ein Fototermin wird ausgemacht, und 2 Wochen später sind wir mit Freunden vor Ort - heute sind erst die Arbeit und dann das Vergnügen angesagt. Carpaccio without meat? YES, we love it. Seite 54

For our starters we have ordered the fried baby calamari with a caramelized red cabbage mayonnaise. WOW – what a great idea and what a well-suited combination. Outside the crispyness – then the succulence oft he calamari which mingles with the mayonnaise. Terrific. The flour with which the seafood is battered with, incidentally, is a special one from Seville - here nothing is left to chance. Now, let’s get on with the main dishes and naturally we have chosen an entrecôte (meint Ihr Rib Eye?, entrecote wird nicht wirklich verwendet auf Englisch). This famous cut of meat with the fatty ye usually in many Canarian steakhouses turns out to be a Lomo Bajo (lower back). The entrecôte should actually come from the Lomo Alto in Germany also known as high rib. So we are waiting anxiously to see if here they are aware of this. What is finally served is not only a real Rib Eye steak but also quite the show. It has been grilled to medium to perfection with a smokey note and super juicy, we have never tried one just like it. Our description may appear a little over the top but trust us it is actually as amazing as we make it sound. Our second main would be the secreto and this has also been done exactly as it should be: succulent with the typically buttery flavour which only the best cut oft he pig offers. At the neighbouring table a Spanish family is enjoying their meal: two large tapas platters. Hui... those also look delicious and let us say that we came back several days later and tried out the tapas place and it was exquisite. But let’s get back to our first evening. Despite well-filled stomachs we have to taste a dessert, and we decide upon the Polvito. This is served in a glass filled with various layers of cream, dulce de leche, crumbled caramel and tea biscuits. Finally, it is garnished with the best meringue of the island from the Canarian town of Moja. This polvito is one oft he tastiest and most satisfying deserts that we have ever tried. I am not such a sweet tooth but when Diana was sick last night and I had to get the Abrasa Polvito (you know this: the sick want to be pampered) I ordered a double portion for me. Our stomachs are now even fuller, and we ordered the bill. The waiter arrives and presents us with a small board with a selection of 6 different digestive spirits to chose from, which goes on the house. Even here, creativity prevails, and we order a port wine and a chocolate tequila from Mexico. While the port wine is good but average the tequila has the potential of becoming addicted. This stuff is sooo delicious that Michael informs us that their customers emptied 6 bottles in one week. Phew ... that was a really great evening and of course we surprise Marion and Michael with the offer to write an article about the Abrasa. A date fort he photo shooting is agreed on and 2 weeks later we arrive with friends on site - today we must first deal with work and then pleasure. Seite 55

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