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BEMER Sonderdruck

10NETWORK-KARRIERE„WENN MAN MENSCHEN MAG, IST ES SEHREin Weg mit BEMER ist ein Weg mitZukunft. Denn das Familienunternehmenbefindet sich bereits in der Zukunft.Unternehmensgründer PeterGleim hat sich aus dem aktiven Geschäftzurück genommen und dieFirmenleitung seinen Söhnen Peterjr. und Nik Gleim übertragen. SchwesterStephanie Gleim verantwortetden Bereich Head of Medical Departmentund Communication. Diebei Familienunternehmen oftmalssehr schwierige Nachfolgeregelungist im Hause BEMER somit alsoeine perfekte Punktlandung.Network-Karriere HerausgeberBernd Seitz traf den GleimschenFamilienclan in der Unternehmenszentralein Liechtenstein. Unddie kann sich sehen lassen. Alles istgroßzügig, alles in fein durchgestylt.Alles perfekt im Firmen-CI. Dazu nochlandschaftlich wunderschön in dieBerge eingebettet. Was sofort auffällt,ist die gute Atmosphäre in diesemUnternehmen. Die Leichtigkeitund Herzlichkeit, mit der die Mitarbeitermiteinander umgehen und mit derauch die Besucher empfangen werden.Man spürt regelrecht die Werte,die in diesem Unternehmen gelebtwerden.Network-Karriere: Peter Gleim jun.,Gratulation zunächst zu diesemFirmensitz und zu diesen wunderschönenArbeitsplätzen. Ihre Empfangsda­Chief Executive OfficerPeter Gleim jun.me hatuns versichert, dass sie trotzdem „Urlaubsfeeling“ auchnoch gut verdient. Liechtensteinkennt man ja eher im Zusammenhangmit Banken undBriefkästen, aber nicht mit produzierendenHigh-tech-Unternehmen.Ist BEMER da eine selteneAusnahme?Peter Gleim jun.: Nein, in Liechtensteingibt es sogar sehr viele produzierendeUnternehmen. Unser Nachbarzum Beispiel ist das weltberühmteSchmuckunternehmen Swarovski.Liechtenstein hat Interesse an einergemischten Firmenstruktur und machtUnternehmen, deren Bedeutung und08.2015Arbeitsplatzpotential hoch eingeschätztwird, durchaus interessanteAnsiedlungsangebote. Das ist in derSchweiz aber auch so. Mein Vater hatsich seinerzeit für Liechtenstein entschiedenund das war gut so. Dashat aber nichts mit der Steuer zu tun,wie viele glauben, wenn sie Liechtensteinhören. Auch hier muss manselbstverständlich Steuern bezahlen.Die Vorteile liegen eher im großen Angebothochqualifizierter und motivierterMitarbeiter aus Liechtenstein, demnahen Deutschland, Österreich undder Schweiz.Sie sehen, wir sind keine LiechtensteinerBriefkastenfirma, wobeiwir natürlich einen Briefkastenhaben, nur eben mit einemauf rund 200 Mitarbeiterangelegten Haus drumherum.NK: Was einem Besuchervon BEMER sofortauffällt, ist die Freundlichkeitund Herzlichkeit,mit der man empfangenwird und wie locker die Mitarbeitermiteinander umgehen.In manchen Büros liegt ein Hund,auf den Fluren stehen Mitarbeiterlachend in Grüppchen, es ist sichtbareine gute Stimmung im Haus,die sich automatisch auf den Besucherüberträgt.Peter Gleim jun.: Wenn auch Siedies schon nach einem ersten Rundgangso empfinden, dann haben wiralles richtig gemacht. Kein Diktat,keine Zwänge, immer locker,immer freundlich, immeroffen für jedes noch sokleine, auch privateProblem unserer Mitarbeiterund übrigensauch unsererVertriebspartner.Wenn derenNETWORK-KARRIEREGESPRÄCH MIT DERBEMER-UNTERNEH-MENSLEITUNGChief Executive OfficerKind inNik Gleim.der SchuleSchwierigkeiten hat, dann sprechenwir darüber. Warum nicht. Wir sindviele kluge Köpfe mit jeder MengeErfahrung. Diese gemeinsam zu nutzen,macht uns unschlagbar. Und derMitarbeiter/in oder Vertriebspartner/inist glücklich und zufriedenund hat den Kopf wieder frei. Ichmeine, wenn man Menschen mag,ist es sehr einfach Menschen zu führen.Vor allen Dingen dann, wenn manin jeder Situation respektvoll und fairmit ihnen umgeht. Um es aber auchdeutlich zu sagen, wir sind keine Sozialstation,bei der alles und jedes inWatte verpackt wird, das erwartenunsere Mitarbeiter und Vertriebspartner auch gar nicht. Aber wir erkennenihre Leistungen an und honorierensie entsprechend gut. Soeinfach ist das.NK: Die Network-Karriere verlieh denManagern der BEMERGroupanlässlich des BEMER-Unternehmerkongressesam 28 Februar2015 in Köln den„Sonder Awardfür AussergewöhnlicheManage­mentleis­tungen“, derauch die Ma­nagemen-Wertekultureinbezieht. WasbedeutetdieseAus zeichnung für Sie?Peter Gleim jun.: Zunächsteinmal freuen wir unsüber diese hohe AuszeichnungIhres Verlages und bedanken unsdafür. Die Philosophie der BEMER-Group ist durchgängig auf Wertenaufgebaut. Den Grundstein dazu hatschon unser Vater gelegt. Dies beginntbeim werteorientierten Umgangmit allen Menschen, mit denenwir direkt und indirekt zu tunhaben. Alle haben das verbriefteRecht auf einen respektvollen, fairen,freundlichen Umgang und aufGleichbehandlung. Es gibt keinenUnterschied zwischen unseren Innendienst-Mitarbeitern,unseren Vertriebspartnern,Kunden und Lieferanten.Jeder einzelne Mensch istein wichtiger Baustein unseres Unternehmens,ein Teil unserer großenUnternehmensfamilie. Überhaupt istFamilie bei uns ein sehr bedeutenderBegriff. Nicht nur, weil sich vie leMitglieder unserer Familie im Unternehmenengagieren, sondern weilwir auch Mitarbeiter und Vertriebspartner als Familie empfinden undent sprechend familiär miteinanderumgehen. Werte sind uns wichtig –auch im Bezug auf Qualität, Perfektionund ständige Weiterentwicklungunserer Technologien. Nichts bleibtdem Zufall überlassen. Jeder trägtetwas zum Erfolg des Ganzen bei.NK: Nik Gleim, Sie sind sozusagender Kilometerfresser im Unternehmen.Sie sind ständig national, international,weltweit unterwegs, umfür die BEMER-Produkte zu werbenund einen weltweiten Vertrieb aufundauszubauen. Wie entwickeltsich das BEMER-Geschäft im Ausland?Nik Gleim: International gesehen befindenwir uns im Vertrieb quasi nochin der Startphase, obwohl der ersteBEMER bereits 1998 auf den Marktkam. Anders als andere Direktvertriebs-Unternehmenstarteten wir jedochnicht gleich los, sondern entwickeltenuns in den ersten zehnJahren zunächst einmal von innenEinladende Atmosphäre für einen herzlichenEmpfang der Gäste der BEMER-Group.nach außen. Wir machten sozusagenerst einmal unsere internen Hausaufgaben.Im Mittelpunkt stand dabeizunächst die ständige Weiterentwicklungder BEMER-Hightech-Produkte. Hier haben alleine auf derwissenschaftlichen Basis mehrereQuantensprünge stattgefunden, derenErkenntnisse den BEMER immerweiter perfektioniert hat. Dazu kamenjahrelange wissenschaftliche und klinischeStudien, die nun einmal Voraussetzungfür ein solides Weltmarktproduktim medizinischen Bereichsind. Sehr viel Zeit hat auch die Entwicklungdes heutigen Marketingplansin Anspruch genommen. Hierwurden die Erfahrungen des Marktesund die Wünsche unserer Vertriebspartnerimmer wieder neu eingebracht.Heute können wir mit berechtigtemStolz behaupten, einender besten und funktionellsten Marketingpläneder Welt zu haben: Network-Marketingfür Erwachsene. Dasheißt, unsere Vertriebspartner sindgestandene Unternehmer, die alle erdenklicheUnterstützung von BEMERbekommen. Beispielsweise in Formeiner top Ausbildung auf der eigenenBEMER-Akademie in Bad Hindelang.Wir begleiten unsere Vertriebspartnerauf diesem Erfolgsweg, aber ohneDruck, ohne Verpflichtungen. Im Gegensatzzu vielen anderen MLM-Unternehmensind unsere Vertriebspartner unsere Repräsentanten undnicht quasi durch die Hintertür dieHauptabnehmer unserer Produkte.NK: In Deutschland, Österreich undder Schweiz ist BEMER ganz gutunterwegs und sehr erfolgreich.Wie sieht es mit weiteren Expansionsplänenaus?

NETWORK-KARRIERE11EINFACH MENSCHEN ZU FÜHREN“nen. Solche Erfolge kommen natürlichnicht von ungefähr. Meine Kolle-ist es die Marke BEMER durchgänschenReferenten. Unsere Aufgabegin Brigitte Koch und ich kümmern gig als eine gelebte Einheit sichtbaruns persönlich um jede einzelne zu machen und die Kultur und EthikFührungskraft. Wir verstehen uns alsder Dienstleister der Vertriebspartner,als Ideengeber, Türöffner undmanch mal auch als persönlichenKummerkasten, derfür jedes Anliegen einoffenes Ohr hat.Bei uns steht die Motivationund persönlicheWeiterentwicklungim Vordergrund.Für diese Entwicklungsphasegeben wirChief Customer OfficerBrigitte Koch.jedem unserer Vertriebspartnerdie Zeit,die er individuell benötigt.Das geht alles ohneDruck und Vorgaben, wirregen an, aber nicht auf.intelligente Office-Funktionalität undeffektive Repräsentationsmöglichkeiten.NK: Können Sie uns Beispiele hierfürnennen?Robert Moll: Unser BEMER.net bietetden Vertriebspartnern mehrsprachigund weltweit alleaktuellen und relevanten Informationenüber Veranstaltungen,Dokumentationen,Studien, Werbeunterlagenoder auchVeröffentlichungen überunser Unternehmen.Darüber hinauslässtNK: Wir haben Ihre Vertriebspart­Nik Gleim: Ja, wir sind mit der Entwicklungin den deutschsprachigenLändern sehr zufrieden, wenngleichwir vom Kundenpotenzial bisher wirklichnur an der Oberfläche gekratzthaben. Hier wird, wie auch in allen anderenLändern, das eigentliche gro-Head of Medical Department,Stephanie Gleim.ße Geschäft erst jetzt richtig losgehen.Die Erfolge unserer heutigenVertriebspartner zeigen uns, dass„der BEMER“ das Potenzial für Milliardenumsätzehat. Jetzt beginnt füruns und unsere Vertriebspartner dieeigentliche Erntephase. Dafür hat derVertrieb alle erdenkliche Unterstützung:Diese beginnt bei einer hauseigenenAusbildungsakademie undgeht bis zur Probestellung beim Kundenund einer unternehmenseigenenProduktfinanzierung und nichtzuletzt einer Vielzahl wissenschaftlicherExpertisen, die den Verkauf natürlicherheblich unterstützen.Was das internationale Geschäft angeht,sind wir für unternehmerischdenkende und handelnde Unternehmerpersönlichkeitenoffen, für die wiräußerst attraktive Länderlizenzen entwickelthaben. Aktuell sind wir sehrerfolgreich in den nord- und südamerikanischenMarkt eingestiegen.Aber auch in Europa und anderenKontinenten bieten sich lukrative Einstiegsmöglichkeiten.Die Weichen fürdas internationale Geschäft sindalso gestellt.NK: Werfen wir einenBlick auf die MarketingundVertriebs-Abteilungund fragen denChief Marketing OfficerPeter Kaiser. HerrKaiser, Sie und Ihrecharmante KolleginBrigitte Koch sind fürdas Marketing und diedirekte Betreuung der Vertriebspartnerzustän dig. IhrVorredner Nik Gleim spricht voneinem der besten und funk tio nellstenMarketingpläne der Welt, einemNetwork-Marketing-Geschäftsmodellfür Erwachsene. Was bitte dürfenwir darunter verstehen?Peter Kaiser: Das kann man mit einemSatz erklären: Wir bringen unsereVertriebspartner ins Geldverdienen,indem wir ihnen die besteAusbildung angedeihen lassen, diein diesem Produktsektor möglich ist.Sie sind dadurch hochqualifizierteund kompetente Gesprächspartnerfür BEMER-Nutzer in medizinischenBerufen und gleichzeitig für die Endverbraucher/Anwender.Entsprechendsind die Verkaufserfolge.Zwei von drei Produktpräsentationenführen zu einem Verkaufsabschlussmit entsprechend hohen Provisio-nerliste überflogen und keinen derso genannten bekannten „Network-Millionäre“ gefunden, obwohl geradeaus dieser Ebene so mancherSpitzenmann derzeit sozusagen aufFreiersfüßen ist. Wie setzt sich aktuellIhre Vertriebstruppe zusammen?Peter Kaiser: Das haben Sie sofortrichtig erkannt. Wir sind kein Network-Marketing-Unternehmenim typischenamerikanischen Hype-Style,sondern ein solides europäisches Direktvertriebs-Unternehmen,das sehrproduktaffin denkt und handelt. DerVertriebsaufbau ist uns wichtig, aberim Vordergrund steht immer derProduktverkauf. Entsprechend sindauch unsere Vertriebspartner strukturiert.Der Vertrieb wächst über dasProdukt und die Kundenempfehlungund nicht umgekehrt.NK: Die BEMER-Group macht einevorbildliche Öffentlichkeitsarbeit,die international sowohl den Produktbereichwie auch dasDirektvertriebs-Geschäftsmodellverständlich kommuniziert.Hierfür istStephanie Gleim, dieSchwester von Peterund Nik Gleim, alsChief CommunicationOfficer und Head ofMedical Departmentverantwortlich. FrauGleim, was sind Ihre Aufgabenals Head of MedicalDepartment?Stephanie Gleim: Zusammenmit meinem Team fungiere ich alsSchnittstelle zwischen der Geschäftsleitungund allen anderen Abteilungendes Hauses. Wir koordinieren dasMarketing, die Pressearbeit, Werbung,Grafik, Partneraktionen, den Ausbildungsbereichbis hin zur Entwicklungund Forschung. Dazu kommtdie Betreuung unserer vielen externenWissenschaftler und medizini-des Unternehmensbis in die BereicheKunden- Vertriebspartner-und Serviceleistungenspür bar werden zulassen.NK: Als COO, Mitglieddes Verwaltungsrates sowieder Geschäftsleitung kannChief Operating OfficerRobert Moll.sich Robert Moll über Langeweilesichnicht beklagen. In seinen weitläufigenZuständigkeitsbereich fallen übersichtlich das eigene Team so-einfach undnicht nur Verwaltung oder Produktentwicklung,sondern auch nen Teammitglieds abbilden. Aufwie die Performance jedes einzel-die Konzeption vertriebsunterstützenderMaßnahmen, Projekte und stets auch aktuelle InformationenBasis dessen hat der VertriebspartnerProdukte. Robert Moll, Sie waren über die eigenen Einkünfte. Dochmaßgeblich für die Entwicklung einesIhrer stärksten Tools für den Betreuung der Kunden bietet dasdamit nicht genug: Für die optimaleVertrieb aktiv?BEMER.net unseren Partnern grundlegendeCRM-Funktionalitäten. Star-Robert Moll: Ja, wir haben ein sehrleistungsstarkes Extranet exklusiv für ke Leistung auch im Bereich des Repräsentierens:Gestützt und gespeistvom BEMER. net bieten wir unserenPartnern eine individuelle Homepagemit tagesaktuellen, geprüftenund somit rechtssicherenBEMERT-Inhalten,was im Bereich dessensiblen Medizinprodukterechtsbzw. desnicht minder einfachenHeilmittelwerbegesetzesein bedeutenderWettbewerbsvorteilfür unsere Partnerist.Chief Marketing OfficerPeter Kaiser.die Nutzung durch unsere Vertriebspartnerentwickelt. In diesem Internettool,das wir BEMER.net getaufthaben, finden unsere Vertriebspartneralles, was Sie für Ihr täglich erfolgreichesBusiness brauchen: übersichtlicheund selektierbare Information,NK: Wo gibt es weitere Informationenzu den BEMER-Produkten und zum BEMER-Geschäftsmodell?Robert Moll: Zunächst natürlich beiallen unseren Vertriebspartnern oderauf unserer Homepage:www.bemergroup.com

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Network-Karriere / Ausgabe 10/14 - "10 Jahre"

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