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BEMER Sonderdruck

4NETWORK-KARRIEREEIGENTLICH HATTE ICH KEINE AHNUNG …1995 wurde ich zum ersten Mal mitdem Begriff Elektromagnetfeld-Therapiekonfrontiert. Sie wurde mireuphorisch als ein Allheil-Wundermittelangeboten. Ich lachte demAnbieter schallend ins Gesicht. Ersolle mich mit solchem Blödsinn inRuhe lassen, sagte ich ihm. Wennmir damals jemand gesagt hätte,dass dieser „Blödsinn“ den Restmeines Lebens bestimmen würde,hätte ich wohl noch lauter gelacht.Es gibt diese bestimmte Sortelästiger und dickfelliger Menschen,die man zur Vordertür rausschmeißtund die durch die Hintertürwieder reinkommen. Aus genaudiesem Holz war der Verkäufer geschnitzt,dem ich schließlich der Ruhewegen nachgab. „Ok, lass mir so einDing mal da. Ich werde es ausprobieren.“Was ich natürlich nicht tat,weil ich es für völligen Schwachsinnhielt. Stattdessen verlieh ich es an Bekannte,die gesundheitliche Problemehatten. Nach relativ kurzer Zeitbekam ich die ersten Rückmeldungen– und zwar sehr verblüffende.Meine Bekannten berichteten mir vonerstaunlichen Verbesserungen beiden verschiedensten Krankheitsbildern.Mein Interesse war geweckt und ichwollte mehr erfahren. Ich sprach mitdiversen Wissenschaftlern aus Physikund Medizin. Viele nahmen dasThema genauso wenig ernst wie ichbeim ersten Mal und verwiesen aufdie Kraft des Berge versetzendenGlaubens. Sie ließen mich wissen,dass sie auch Einbildung für eine Bildunghielten. Bei einigen Wenigenjedoch rannte ich offene Türen ein.Sie hatten sich in ihren Forschungsarbeitenbereits mit physikalischenReizen auf lebende Organismen beschäftigt.Das könne funktionieren,so die mehrheitliche Meinung, manwisse nur noch zu wenig über dieThematik. Als alter „Vertriebshase“entwickelt man für die so genannten„Nischenprodukte“ eine Nase. Und„DER MENSCHLICHEKÖRPER: PRO SEKUNDELAUFEN 21 TRILLIARDENCHEMISCHEREAKTIONEN AB.“in diesem Fall nahm ich die Witterungauf. Wenn da wirklich was dranist, so sagte ich mir, und wenn manWege finden könnte, die Wirkmechanismenzu verstehen und gezielt einzusetzen,wäre da Großes draus zumachen. Rückblickend weiß ich nicht,ob ich mich auf dieses Abenteuereingelassen hätte, wenn ich damalsschon gewusst hätte, welch mühsamerWeg mir noch bevorstand. Dochheute weiß ich, dass sich jeder Millimeterdieses Weges und jede in vestierteMinute Arbeit mehr als gelohnthaben.08.2015„Der hat leicht Reden“, könnten Siedenken. Tun Sie das nicht. Sondernakzeptieren Sie die Tatsache, dassnahezu jeder nachhaltige Erfolg aufeinem soliden Fundament von FleißERFOLG IST KEINWEICHES SOFA,SONDERN HARTE ARBEIT.und harter Arbeit basiert. Meine Startbedingungenwaren fernab vomGlück und konnten schlechterkaum sein. Für eine wissenschaftlicheNachweisführung bis hinzur Akzeptanz in medizinischenFachkreisen würde man vieleJahre und noch viel mehran Millionen von Euro benötigen.Aus finanzieller Sichteigentlich ein Projekt für einenGroßkonzern. Aus meinerSicht ein Projekt für mich.Doch da ich zu jener Zeit extremunter chronischem Überflussan Geldmangel litt, bliebenmir als Startkapital nur meineFähigkeiten, mein Leistungswilleund mein Glaube aneine starke Idee.Damit begannich meineArbeit.A l serstesbrauchteich Geld! So besorgteich mir dieVertriebsrechte für ein Elektromagnetfeld-Therapiegerät,das sichdamals schon auf dem Markt befand.Mein erstes „Geschäftshaus“ war90 Quadratmeter groß und über dreiEtagen verteilt. Unten das Lager, inder Mitte das Büro und oben standmein Bett. Wissenschaftliche Nachweiseoder erprobte Verkaufsförderungsmittelgab es zu der Zeit nicht.Ich musste mich also auf mein größtesTalent verlassen: meine Begeisterungsfähigkeitund die Gabe, andereMenschen damit anzuste cken.Ich begann, meine ersten Kun den vonden Fähigkeiten meines Produkteszu überzeugen und zündete mit derselbenFlamme den Ehrgeiz neuerGeschäftspartner, die in meinen Direktvertriebeinstiegen. Es gab viel zu tun;ehrlich gesagt sogar noch mehr. Wirmussten hohe Umsätze einfahren,um das nötige Kapital für die anstehendenInvestitionen zuerwirtschaften: wissenschaftlicheNachweiseund technolo-GESUCHT:EINE THERAPIEFORMMIT VIEL WIRKUNGUND KEINERNEBENWIRKUNG.gische Weiterent wick lungenverschlangen eine Menge Geld.Außer unseren verkäuferischen Fähigkeitenhatten wir nicht viel in derHand. Für Werbung war kein Geldda. Doch trotzdem war unsere Werbeabteilungbestens besetzt: mit jederMenge bemerkenswerter Erfolgeunserer Anwender, die uns begünstigtdurch unsere gute und intensiveKundenbetreuung viele Empfehlungeneinbrachten. So verkauftenwir schon im ersten Jahr 1.750 Geräteund im darauf folgenden bereits4.500. Gute Ideen sprechen sich herum.Damals wie heute!STUNDE „NULL“ DERBEMER-TECHNOLOGIEWeitere Fortschritte ließen nicht langeauf sich warten. 1998 entwickeltenBEMER-Firmengründer und Vorsitzender desVerwaltungsrats Peter Gleim sen.ter kaufte ich auchdas Patentundwirunser eigenes Geräte-Systemund brachten es unterdem Markennamen BEMER3000 auf den Markt. Parallelgründete ich im FürstentumLiechtenstein die Firma INNOMEDInternational AG und erwarb die Lizenzrechtean einem neuen Übertragungs sig nal, auf dem man erheblichmehr Frequenzen auflagern unddamit an den Organismus übertragenkonnte, als bis dato möglich war. Späkonntesofür unser Systemeinen erheblichen Entwicklungsvorsprungvor der Konkurrenz sichern.Eine Frage blieb jedoch offen. Zumindestvorläufig. Wie genau wirktunsere Technologie, welche Prozesseim Organismus werden wie angeregtund wie lauten die wissenschaftlichenErklärungen hierzu?Hypothesen gab es reichlich; wahresWissen war da schon knapperund stellenweise gar nicht vorhanden.Wir führten mit verschiedenenBEM

NETWORK-KARRIERE5ABER!Universitäten und ForschungsinstitutionenStudien durch, die zwar erfolgreichausfielen, den Wirkmechanismusaber trotzdem nicht erklärten.In der Medizin richtet man Studienauf bestimmte Indikationen aus.So wurden beachtliche Erfolge imBereich der Wundheilung, der Leistungssteigerung,der Regenerationund verschiedenen anderen Bereichenfestgestellt. Doppelblindstudienbelegten, dass BEMER wirkt.Doch das Wie blieb nach wie vorim Dunklen. Zwar kursiert unterMedizinern das geflügelteWort „Wer heilt, hat Recht“.Doch um in medizinischenFachkreisen eine Behandlungsmethodeeinzuführen,die von vielen zunächst nochals Außenseitertherapie angesehenwird, braucht esweitaus mehr als Worte –egal ob nun gute oder geflügelte.Schließlichist es füreinenDIEER-STORYmess-lich weitwir von derAllwissenheitentfernt sind, habenviele kluge Köpfe in nichtminder kluge Worte gekleidet.Schon die Bibel lehrt uns: „Hat nichtGott die Weisheit der Welt zur Torheitgemacht?“ Und auch Sokrateshat erkannt: „Ich weiß, dass ich nichtsweiß.“ Arthur Schopenhauer schließlichübersetzt diese Erkenntnis andie Adresse der Wissenschaft: „Jederdumme Junge kann einen Käfer zertreten.Aber alle Professoren derWelt können keinen herstellen.“ Wirkönnen und dürfen dazulernen. Inkleinen Schritten, die die bisherigenWissensgrenzen immer wieder einwenig zu unseren Gunsten verschiebenund somit den Begriff Fortschrittmit Leben füllen.kenntnisse zu gewinnen, braucht eseine Menge Zeit, Beharrlichkeit, vielKapital, Inspiration und Intuition – dasGanze nach Möglichkeit gewürzt miteinem guten „Quäntchen Glück“.„EINE NEUETECHNOLOGIE WARGEBOREN – EINMULTIFUNKTIONALESPHYSIKALISCHESBEHANDLUNGSSYSTEMMIT DEM NAMENBEMER.“Am Anfang schien es, als könnten wirdieses Glück dringend gebrauchen.Den Horizont erweitern.Einen solchen Fortschritt haben wirernsthaftenMedizineroberstePflicht, sicherzustellen, dassdie gewählten Behandlungsmethodengründlich geprüft und wissenschaftlichabgesichert sind.Ärzte, Therapeuten und Wissenschaftlerkönnen nur mit ihrem gelerntenWissen und dem aktuellen Stand derWissenschaft arbeiten. Oft sind siedamit die Einäugigen unter den Blindenund werden in ihren Möglichkeitenstark überschätzt. Wie uner-erzielt, als wir die Zusammenarbeitmit dem Institut für Mikrozirkulationbegannen. Endlich hatten wir einewissenschaftliche Einrichtung gefunden,die die richtige technische Ausstattungdafür besaß, um die physiologischenAbläufe im menschlichenOrganismus sichtbar zu machen.Nun konnten wir tatsächlich sehenund filmen, was im Organismus passiert,wenn man die BEMER-Behandlungeinsetzt. So wurde es endlichmöglich, verschiedenen physikalischenReizen auf den OrganismusBEMER-Vorstände (v. l.) Peter Gleim jun. Peter Gleim sen, Nik Gleim.spezifische Wirkungen zuzuordnen– vergleichbar mit den chemischenWirkstoffen in Medikamenten.Schon bald erkannten wir, dass dieForm unserer Behandlung einen entscheidendenSchritt weiterführt, weilsie nicht allein die Symptome behandelt,sondern vor allem ursächlichansetzt. Das Zauberwort heißt Mikrozirkulationund bezeichnet in derMedizin die Durchblutung und denStoffaustausch in den kleinsten Blutgefäßen.Hier finden unzählige Stoffwechselprozessestatt. Hier wird dieBasis eines funktionierenden undschlagkräftigen Immunsystems gelegt.Hier finden wichtige Regenerationsprozessestatt. Und hier, wo auchviele Alterungsprozesse ablaufen, wirdüber unsere physische Jugend entschieden.Eine intakte Mikrozirkulationsichert unser Leistungsvermögenund schafft Wohlbefinden. Einegestörte Mikrozirkulation hingegenöffnet die Tür für zahlreiche Befindlichkeitsstörungen,Man gel er scheinungen und Krankheiten.Um die räumlichen Ausmaße der Mikrozirkulation richtig einzuordnen, hilftfolgender Vergleich: Das menschlicheOrgan Haut hat eine Fläche vonetwa zwei Quadratmetern. Wenn manjedoch alle kleinen Blutgefäße aneinanderlegen würde, wäre deren Flächegrößer als ein Fußballfeld. Vor diesemHintergrund wird klar, warumdie Mikrozirkulation auch „Hauptstraße„SCHON BALDERKANNTEN WIR, DASSDIE FORM UNSERERBEHANDLUNG NICHTALLEIN DIE SYMPTOMEBEHANDELT, SONDERNBEI DEN URSACHENANSETZT.“der Gesundheit“ ge nannt wird. Unklarhingegen bleibt, warum sie inder praktischen Ausbildung von Medizinernzwar als überaus bedeutendanerkannt ist, durch die Forschungjedoch nicht im erforderlichenMaße bearbeitet wird. Wo auchimmer die Ursachen hierfür liegen,es ist und bleibt Tatsache, dass esbis heute keine wirklich wirksame „universelle“medikamentöse Behandlungfür eine gestörte Mikrozirkulationgibt. Auch für mich war die medizinischeForschung Neuland. DasErste, was ich über diese Materie lernte:Um in der Forschung neue Er-Denn physikalische Be ein flus sun gendes Organismus wurden nur auf Basistheoretischer mathematischer undphysikalischer Überlegungen vorgenommen.Man übermittelte dem Organismusundifferenzierte physikalischeReize, ohne zu wissen, was genauman eigentlich anspricht. Entsprechendundifferenziert waren dieErgebnisse. Genug, um zu erkennen:Hier ist was. Zu wenig für eine medizinischeSensation. Wissenschaftlichpräzise Erklärungen konnten nichtgefunden werden, was dazu führte,dass viele physikalische Therapie-Vorschlägevon weiten Teilen der medizinischenFachkreise sowie bei denMedien als unwirksam, unbewiesenund stellenweise so gar als okkultgalten.Wenn Visionäre sich begegnen.Einer der wenigen, die sich davonnicht schrecken ließen, war Uni.-Doz.CA. Dr. med. Rainer Klopp. Wie diemeisten anderen Wissenschaftler seinesKalibers hatte er jahrzehntelangim pharmazeutischen Bereich geforscht.Schließlich erkannte er jedoch,dass Phar mazeutika allein keine „Allheilmittel“sind und auch dem permanentenAnwachsen chronischer

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Network-Karriere / Ausgabe 10/14 - "10 Jahre"

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