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Network-Karriere / Ausgabe 04/15 - "Vorsicht, Freund liest mit!"

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Sei te 16www.net work-kar ri e re.com ● April 2015BrancheSpende für „Ärzte ohne Grenzen“Forever unterstützt die unabhängige HilfsorganisationDie Zentralen Deutschland,Österreich und Schweiz des Un -ternehmens Forever Living Pro -ducts unterstützen „Ärzte ohneGrenzen“: Die unabhängigeHilfs organisation freut sichüber Geldspenden von Forever.„Als profitabel arbeitendes Un -ternehmen hat man meiner An -sicht nach die Pflicht, auch anMenschen zu denken, die durchKrisen oder NaturkatastrophenNot erleiden“, betont Dr. FlorianKaufmann, Geschäftsführer vonForever Deutschland, Österreichund der Schweiz.Bei der Organisation ,Ärzteohne Grenzen‘ bin„ ich mir sicher, dass dasGeld wirklich bei den Menschenankommt, die nicht so viel Glückhaben wie wir und für dringendnotwendige Hilfe verwendet wird“,erklärt Kaufmann, DACH-Chef desWeltmarktführers von Aloe-vera-Produkten.„Ärzte ohne Grenzen“ istauf Spenden angewiesen„Ärzte ohne Grenzen“ unterliegeeinem strengen Ehrenkodex: DieOrganisation verzichtet weitgehendauf staatliche Unterstützung, umschnell und unabhängig von politischenInteressen agieren zu kön-nen – und ist deshalb vor allemauf Unternehmensspenden angewiesen.„Ärzte ohne Grenzen“ ist Trägerdes Spendensiegels, das einenverantwortungsvollen Umgang mitSpendengeldern bescheinigt. Alshumanitäre Nothilfeorganisationreagiert „Ärzte ohne Grenzen“ vorallem auf akute Krisen wie Kriege,Naturkatastrophen und Epidemien.Der aktuelle Hilfseinsatz bei Krankheitenwie Ebola oder Tuberkuloseerfordert immer komplexere Therapien,die aufwändig und kos ten -intensiv sind.Der zündende Moment„Der Film ‚The Impossible‘ – dieGeschichte einer Familie, die wiedurch ein Wunder den Tsunami2004 überlebte – hat mich emotionaltief berührt und ich dachte,man muss etwas tun. Kurz danachberichtete mir eine unserer Vertriebspartnerinnenüber die Organisation„Ärzte ohne Grenzen“ –die wir natürlich alle kennen –und ich wusste: Das ist es!“, berichtetder Geschäftsführer ganzoffen. Forever wird im laufendenJahr an einigen Stellen die Kostenreduzieren – um entsprechendspenden zu können. „Den Gesamtauftrittdes Unternehmensbetrifft das nicht, dafür aber könnenwir wirklich wertvolle Arbeitunterstützen“, so Kaufmann weiter.„Ärzte ohne Grenzen“ verwendetalle Projektgelder selbst undgibt sie nicht an Dritte weiter. EineEinheit in Wien untersucht zudemregelmäßig die Projekte auf ihreWirksamkeit hin. Das UnternehmenForever leistet mit der Spendenachhaltige Hilfe für eine Organisation,die bereits 1999 mit demFriedensnobelpreis ausgezeichnetwurde.An­zei­ge®Clean9 - DEINEGRUNDLAGEFÜHL DICH LEICHTER UNDKRAFTVOLLER!F.I.T.1 - DEINEINSPIRATIONBRINGE DEINEN KÖRPER INTOPFORM!F.I.T.2 - DEINERFOLGHALTE DEINE WUNSCHFIGUR!

Titelinterviewwww.net work-kar ri e re.com ● April 2015 Sei te 17„Kriminelle spähen weltweit unsereSmartphones aus“Profi-Hacker Götz Schartner im Network-Karriere-InterviewHacker gelten als lichtscheu, imKeller verschanzt und mit großemInteresse daran, anderenSchaden zuzufügen. Doch esgibt auch löbliche Beispiele –wenn er loslegt, werden wiralle blass: Profi-Hacker GötzSchartner. Er zeigt auf erstaunlicheund gleichzeitig erschre -cken de Weise, wie jeder gläsern,angeblich abgeschottetund dennoch löchrig wie einSchweizer Käse im Datenchaosdes digitalen Zeitalters vornichts sicher ist. Im Network-Karriere-Titelinterview staunenwir nicht schlecht, mit welchensimplen Mitteln der Geschäftsführereines IT-Unternehmensdas Schlachtfeld Internet durch -schaut.Network-Karriere: Herr Schartner,wer weiß denn alles, dasswir nun unser großes Titelinterviewmiteinander führen? Habenalle mitgelesen im Vorfeld?Die Wirtschaftskriminellen sitzenja heute in den Büros undsind nicht mehr wie im Agentenfilmunterwegs.Götz Schartner: Theoretisch könntedas jeder technisch einigermaßenversierte Mensch in Erfahrunggebracht haben. Denn die E-Mails, die wir im Vorfeld ausgetauschthaben, waren nicht verschlüsseltund durchschnittlicheE-Mails lassen sich fast so gut lesenwie Postkarten.Allerdings muss auch dazu gesagtwerden, dass wahrscheinlichgenau diese E-Mails von der NSAoder dem GCHQ, dem britischenNachrichtendienst, erfasst und analysiertwurden. Das übergeordneteZiel dieser Institutionen ist imPrinzip die vollständige Überwachungaller Internetaktivitäten. Wa -rum? Weil das für die NSA im Bereichdes Möglichen liegt undgleich zeitig sehr viel Macht bedeutet.Im Übrigen gibt es durchausnoch Wirtschaftskriminelle, die„wie im Agentenfilm“ unterwegssind. Nicht alles lässt sich über dieWe ge der vernetzten Welt erreichen.Manchmal wird durchaus imechten Leben und direkt vor Ortnach geholfen. Sie wären erstaunt,was für dreiste Maschen es da gibt.NK: Sie sind seit 25 Jahren alsprofessioneller Hacker unterwegs.Die Allgemeinheit stelltsich doch eher vor, dass Sieversteckt im Keller sitzen undkrumme Dinger drehen. Wiedürfen sich unsere Leser dendoch soliden Alltag in einemeher ungewöhnlichen Beruf vorstellen?Götz Schartner: Nun, ich für meinenTeil sitze nicht im Keller, sondernim 1. OG eines Bürogebäudes– was auch für meine Mitarbeitergilt. Gearbeitet wird bei unsganz normal, wie bei vielen anderenauch: vom Schreibtisch aus.Es sind also weniger die äußerenUmstände, die uns von anderenUnternehmern unterscheiden.Spannend wird es bei uns in ers -ter Linie dann, wenn man einenBlick auf die Monitore wirft.Zu unserem Alltag gehört esNetzwerke, Webshops, industrielleSteuerungsanlagen von Unter-nehmen, Banken und anderen Institutionenauf Sicherheitslü ckenzu prüfen. Das heißt: Wir hackenuns in deren Systeme oder manipulierendiese, um so das jeweiligeSicherheitslevel zu bestimmenund bewerten zu können. Auf dieseWeise können wir feststellen,welche Sicherheitslücken bestehen,mit welchem Aufwand Kriminellesolche Attacken ebenfallsdurchführen könnten und wiehoch das Risiko ist, Opfer solcherAngriffe zu werden. So könnenentsprechende Risiken sinnvollreduziert und Angriffe solcher Artschnellst möglich erkannt und dannunterbunden werden.NK: Sie zeigen in Vorträgen, wieHandys blitzschnell zur Wanzewerden, wie Sie die Telefoneführender Repräsentanten imHandumdrehen manipulierenkönnten, wie sehr wiegen wiralle uns mit Smartphones, elektrischenSmart-Zahnbürsten undWeckern in falscher Sicherheit?Götz Schartner: Seit dem Skandalum das Mobiltelefon unserer Bun -deskanzlerin sind viele Bürger kritischergeworden. Dennoch würdeich behaupten, dass sich dieabsolute Mehrheit der Smartphone-Nutzerin zu großer Sicherheitwiegt.Das fängt bei Führungskräften vonUnternehmen an, die teils hochsensibleGespräche über normaleHandys oder Smartphones führen,welche speziell in Ländernwie China oder Russland von derenNachrichtendiensten zur Wirtschaftsspionagemitgehört undana lysiert werden. Allerdings istdie Gefahr für den „normalen“Smartphone-Benutzer ebenfallsnicht zu unterschätzen. Kriminellehaben weltweit Smartphones insVisier genommen. Deren Motivationreicht von der Manipulationdes Online Banking-VerfahrensmTAN über das Ausspähen speziellvon jungen Frauen über dieintegrierten Cams bis hin zumklassischen Identitätsdiebstahl.NK: Das Ausspähen von Kurznachrichtenist eigentlich nurein kleines Puzzlestück der Datenspionage.Unsere Branchedes Network-Marketings lebtunter anderen davon, dass einegroße und schnelle Verbreitungder Informationen zu einzelnenProdukten und Aktivitäten derNetzwerker wie ein Lauffeuerherum gehen. Kann so eine Artvon Arbeit unter Hinzuziehender digitalen Mittel auch ohneGefahren ablaufen? Und vorallem wie?

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Network-Karriere / Ausgabe 10/14 - "10 Jahre"

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