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Network-Karriere / Ausgabe 04/15 - "Vorsicht, Freund liest mit!"

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Sei te 2www.net work-kar ri e re.com ● April 2015MeinungNeue Zeitungspläne und Botschafterim NebenberufAls Zeitungsverleger Bernd Seitzanlässlich seines 65. Geburtstagesseine Rente beantragte, teilte ihmdie Sachbearbeiterin auf dem Amtmit, dass er noch weitere zwei Mo -nate arbeiten müsse, bis sein Ren -tenbezug anlaufe. „Nur zwei Monate?Ich möchte noch mindes -tens zehn Jahre etwas bewegen!“Bernd Seitz ist ein Macher und wares schon immer: Süddeutsche Zei -tung, Frankfurter Allgemeine undseit mehr als zehn Jahren Verlegerder Network-Karriere-Wirtschafts-Fachzeitung, Wissen+Karriere, vie -ler Bücher und zahlreicher Kunden-Zeitschriften und -Zeitungen. Seineneueste Zeitung „Schöni BärgFerie“ mit einer Startauflage von100.000 Exemplaren wirbt für dieFreie Ferienrepublik Saas-Fee undden Schweizer Tourismus.Dr. Christiane Gierke vom SalesLeader Magazin hat sich mit BerndSeitz unterhalten.Dr. Christiane Gierke: Die Nachricht,dass Sie sich bereits imRentenalter befinden, ist neu.Keine Lust auf ganz viel Urlaub,Golf spielen oder was man sichsonst im Ruhestand gönnenkann?£GKM-Zent ral re dak ti on GmbHBos ler stra ße 29 · 71088 Holz ger lin genTel.: 07031/744-0 · Fax: 07031/744-199E-Mail: ver lag@net work-kar ri e re.comwww.net work-kar ri e re.comVerlagsleiterin: Petra SeitzE-Mail: vl@net work-kar ri e re.comHe raus ge ber: Bernd SeitzChef re dak teu r: Bernd Seitz V.i.S.d.P.E-Mail: he raus ge ber@net work-kar ri e re.comAssistentin der GF: Sa ne la Cu tu raE-Mail: cutura@net work-kar ri e re.comGastautoren:Bernd Seitz: Ich wüsste ja garnicht, wie ich den Tag sinnvoll nut -zen könnte. Außer meiner Arbeithatte ich noch nie ein Hobby. Wo -bei das, was ich mache, für michkeine Arbeit ist. Ich habe mit sehrvielen Menschen zu tun, manageund schreibe mit Freude meineMedien und lerne jeden Tag nochetwas dazu. Für das operative Tagesgeschäfthabe ich einen exzellentenMedienfachmann als kompetentenNachfolger gewinnenkön nen, der in ersten Häusern derdeutschen Medienwelt in Spitzenpositionentätig war. Nun kann ichmich ganz künftigen neuen Projektenwidmen, wobei die Network-Karriere trotzdem eines meinerLieb lingsobjekte bleiben wird. Dabin ich auch weiterhin mitten drin,denn gerade mit der Network-Kar -riere und mit der Network-Marketing-Branchehabe ich zeitnah nochsehr viel vor.Dr. Christiane Gierke: Neue Ver -lagsprojekte und eine Neuausrichtungder Network-Karriere?Können wir dazu mehr erfahren?Bernd Seitz: Ich habe zusammenmit namhaften Medienspezialis -ten einige neue Magazine und Zei -ImpressumEuropas größte Wirtschafts-Zeitung für den DirektvertriebBild nach weis: fotoliaAn zei gen ab tei lung: Sandra SchneiderE-Mail: schneider@net work-kar ri e re.comTel.: 07031/744-110Fax: 07031/744-195Grafik: Thomas PrantlRedaktion: Daniela Hillers, B.A.E-Mail: hillers@network-karriere.comLektorat: Kerstin ThierschmidtKundenser vice:E-Mail: abo@net work-kar ri e re.comtungen entwickelt, die ganz gezieltin unterschiedliche Marktnischengehen, die es trotz des großenAngebots an Print- und Online-Medien immer noch gibt. ÜberDetails möchte ich noch nicht spre -chen, nur so viel: Mein riesengroßesKontaktumfeld und mein guterName als Medienmacher habenmir viele neue Wege für dieRealisierung geebnet.Dr. Christiane Gierke: Die meis -ten Medien stürzen sich aufdas Internet, Sie bleiben dembedruckten Papier auch in Zukunfttrotzdem treu?Bernd Seitz: Das gedruckte Mediumwird nicht aussterben. Zeitungen,Zeitschriften und Bücherwird es auch in der Zukunft geben.Nur eben anders, den Zielgruppenauf den Punkt genau angepasst.Kleine Auflagen, aber vieleTitel. Darauf sind meine Verlageeingestellt. Was aber nicht heißt,dass wir die Online-Medien vernachlässigen.Die Kombination ausPrint und Online in der richtigenMischung ist unser Erfolgskonzept.Dr. Christiane Gierke: Sie habenim vergangenen Jahr noch eineweitere Aufgabe übernommen.Sie sind der Deutsche Bot schaf -ter der „Freien FerienrepublikSaas-Fee“. Hobby oder weiteresGeschäftsmodell?Bernd Seitz: Weder noch. Für nurein Hobby engagiere ich mich fürdie „Freie Ferienrepublik Saas-Fee“zu stark. Ein Geschäft ist es aberauch nicht, schließlich bin ich ehrenamtlicherBotschafter, also ohneHonorar. Der Ausgleich für dieseTätigkeit liegt in einem anderenBereich: Ich habe sehr viele undvor allen Dingen sehr nette Schwei -zer Persönlichkeiten kennen gelerntund bin auch im „Heidi-Land“,wie ich es liebevoll nenne, zwischenzeitlichsehr gut vernetzt. Dieshat wiederum direkte Auswirkungenauf meine Verlagsgeschäfte.Ein gutes Beispiel dafür ist das Titelseiten-Interviewvom März mitDr. Thomas Borer, dem ehemaligenBotschafter der Schweiz inDeutschland. Er ist ein internationaler„Netzwerker“ mit erstklassigenKontakten zu den wirklich ganzGroßen dieser Welt. In der Schweizwird übrigens über Networkingnicht viel gesprochen, dort wirdes aktiv gelebt.Dr. Christiane Gierke: WelcheAufgaben hat nun die DeutscheBotschaft der „Freien Ferien re -pu blik Saas-Fee“ bzw. habenSie als Botschafter?Bernd Seitz: Die Botschaft ist inerster Linie eine Anlaufstelle fürMedienvertreter, Touristikpartnerund Meinungsbildner. Wir sind alsoim Bereich der Öffentlichkeitsarbeitund der Kontaktpflege und -vermittlungtätig. So stellen wir zumBeispiel für TV-Sender und Verlagedie entsprechenden Kontaktein Saas-Fee her oder bringen auchein ganzes Filmteam für mehrereWochen unter, die in Saas-Fee eineninternationalen Kinofilm mitHollywoodstar Jürgen Prochnowgedreht haben. Derzeit etablierenwir die „Freie Ferienrepublik Saas-Fee“ unter dem Begriff „Gipfelkonferenz“zu einem ganz besonderenSeminar- und Tagungsort. Schließ -lich kann man in Saas-Fee auf über3.800 Metern im höchsten Bergrestaurantder Welt vorzüglich tagenund das ganze Jahr über absolutschneesicher Ski fahren. Dassind Erlebnisse, die bleiben unddie Teams zusammenschweißen.Einige Firmen der Network-Mar -keting-Industrie haben mit ihrenTop-Führungskräften bereits solcheGipfelkonferenzen veranstaltet undgleich weitere Termine gebucht.Dr. Christiane Gierke: Ist dieSchweiz bei den Urlaubern etwasin Misskredit geraten, weilsie durch den veränderten Umtauschkursfür die Euro-Ländersehr teuer wurde?Bernd Seitz: Ja, das ist so. Schließ -lich wird der Schweizer Frankenjetzt fast 1:1 gegen den Euro getauscht.Das ist für die Urlauberdann vielfach an oder über derSchmerzgrenze, was den Tourismusnatürlich hart trifft. Ich bin jedochder Meinung, dass dieSchwei zer Regierung hier zeitnahetwas unternehmen wird, um zumindestden alten Zustand wiederherzustellen. Diese Forderunghöre ich auch in meinen Gesprächenmit Schweizer Unternehmernund Meinungsbildnern.Was man trotzdem nicht unberücksichtigtlassen sollte: DieSchweiz ist ein exzellentes Gastgeberlandmit einem extrem hohenQualitätsstandard. Wenn wirin Deutschland in der Gastronomie-Oberklassevergleichbare Leis -tungen in Anspruch nehmen, bezahlenwir genauso viel wie in derSchweiz – Franken-/Euro-Wechselkurshin oder her.● Beat Ambord● Sabine Asgodom● Rainer Biesinger● Andreas Binninger● Dr. Johannes Fiala● Henriette Frädrich● Prof. Dr. Christiane A. Kolass-Hundeshagen● Dr. Nathalie Mahmoudi● Regina Mühlich● Alexander Plath● Thomas Reichart● Marco de la Rosa● Peter A. Schramm● Prof. Dr. Lothar Seiwert● Michael StrachowitzVer trieb: DPV Deutscher Pressevertrieb GmbHDüsternstraße 1 · 20355 HamburgE-Mail: info@dpv.de · www.dpv.deDruck: Bechtle Druck&Service GmbH & Co. KGZeppelinstra ße 116 · 73730 EsslingenPrin ted in Ger ma nyCopyright: Alle Inhalte der Network-Karrieresind urheberrechtlich geschützt.Die Rechte für Konzeption und Layout liegenbei der GKM-Zentralredaktion.Vervielfäl tigungen jeglicher Art sind nurmit ausdrücklicher Genehmigungdes Verlags erlaubt.Erscheinung: Monatlich zum 25.

Inhaltwww.net work-kar ri e re.com ● April 2015 Sei te 3Branche20 Jahre proWIN: Wannknackt das saarländischeUnternehmen die 200 Mio.Euro-Umsatzgrenze? Im Junidieses Jahres feiert proWINinternational sein 20-jährigesBestehen. 62.000 aktive Vertriebspartneraufgebaut – Josef Maierhoferhat ganz Europa im Visier.Der erfolgreiche Geschäftsaufbaumit den Emmi-Dent-Ultraschall-Zahnbürsten. 15Andreas Binninger: DerHidden Hunger ist längst inder zivilisierten Weltangekommen. Und zwarnicht nur bei einkommensschwachenRandgruppen,sondern mitten in derGesellschaft. 24Lothar Seiwert: BeherrschenSie die Social Media oderwerden Sie beherrscht?Vom Nutzer zum Opferdigitaler Medien ist der Wegnicht weit. Für vieleMenschen ist das Themaein Zeitfresser. 32BEMER Convention 2015:Bei dem zweitägigen Treffenaller weltweit agierendenBEMER-Manager warenhochkarätige internationaleMediziner, Wissenschaftlerund Spitzensportleranwesend. 7Die Zentralen Deutschland,Österreich und Schweiz vonForever Living Productsunterstützen „Ärzte ohneGrenzen“: Die unabhängigeHilfsorganisation freut sichüber Geldspenden vonForever. 16TitelinterviewMLM Business Awards inWarschau: Die boomendeBranche des Direktvertriebesund Network-Marketingsgewinnt an Image undPrestige. 26Die Beständigkeit derUnbeständigkeit im Business:Siege, Stolpersteine undErfolge gehören untrennbarfür wahren Erfolg zusammen,wie Beat Ambordaufzeigt. 33PM-International AG als einerder Hauptsponsoren derCinema for PeaceFoundation.Anlässlich der Cinemafor Peace-Gala in Berlinhat die PM-International AGihr Charity-Engagementausgebaut. 8Christophe Thomannerweitert seine Perspektive:Von CT Well zu PM-International als Geschäftsführerfür Frankreich unddie französischen Inseln.Bernd Seitz im Interview mitChristophe Thomann. 9Profi-Hacker Götz Schartner:„Ein Leben ohne digitalenSchatten kann niemandmehr führen“. Im Network-Karriere-Titelinterview staunenwir nicht schlecht, mitwelchen simplen Mitteln derGeschäftsführer eines IT-Unternehmens das SchlachtfeldInternet durchschaut. Erzeigt auf, wie jeder angeblichabgeschottet unddennoch löchrig wie einSchweizer Käse im Datenchaosdes digitalen Zeitaltersvor nichts sicher ist. 17BrancheWie schützt Upline Ihre Daten?Datenschutz betrifftauch Sie! Sind Sie sich darüberbewusst, dass eine unverschlüsselteNachricht sosicher ist wie eine Postkarte?Das gilt auch für E-Mails. 20Zehn Goldene Handy-Knigge-Regeln – Recht auf Privatsphärefür jedermann. ImGeschäftsleben ist dasMobiltelefon nicht mehrwegzudenken, deshalb gibtes den Handy-Knigge vonAlexander Plath. 27Die LR Health & BeautySys tems GmbH (LR), einerder führenden Anbieter vonhochwertigen SchönheitsundGesundheitsproduktenim Direktvertrieb, blickt aufein gutes Ergebnis imJahr 2014 zurück. 28Die Direct Selling-Brancheboomt weltweit: Marco de laRosa berichtet vom Duellzwischen dem MLM unddem klassischen Direktvertrieb.Einblicke in dieStrukturen des Network-Marketings. 34Rainer Biesinger: Der „Pointof no Return“ – sei selbstdein härtester Kritiker! Sichehrlich mit sich selbst undseinen eingefahrenenVerhaltensweisen auseinanderzusetzenmacht keinenSpaß. 36RechtDr. Nathalie Mahmoudi:Unternehmen, soziale Medienund der Datenschutz. SozialeMedien sind für Unternehmeneine vielversprechendeMöglichkeit der Außen -darstellung. 37Milliardengeschäft Reinigungsmittel– Sauberkeit imDirektvertrieb. Effizient,beliebt und im Network-Marketing nicht wegzu -denken: Reinigungsmittel,Geräte zur Reinigung undHaushaltspflege. 10„SALESLEADERS“-Kongressin Mülheim/Ruhr. 7 Top-Speaker: ErfolgreichesVerkaufen mit dem Blicküber den Tellerrand,Impulsvorträge und dieFührung der Zukunft. 29Vileda Home-Führungskraftals „Gründerin des Monats“der Stadt Münster ausgezeichnet.Afife Tanyeri istPionierin der ersten Stundenbei Vileda Home. 11Tequare: Datenschutz imNetwork-Marketing – MLM-Software für Networker.Das Thema Datenschutzwird von vielen Vertriebs -unternehmern oft ignoriertoder zumindest auf die leichteSchulter genommen. 21Neues am Network-Marketing-Horizont:Das MLMerfreut sich weiterhingrößter Beliebtheit in denUSA und wird gerne alsalternative und erfolgreicheVertriebsform für Start-upsgewählt. 30Dr. Johannes Fiala und PeterA. Schramm über falscheBeitragsbescheide derGesetzlichen Krankenver -sicherung (GKV) bei Zusatzversorgung.Häufig unzutreffendeRechtsanwendung.38Das LetzteSammelsurium der Widerlichkeiten:Die Online-Weltkann auch HenrietteFrädrich ganz schön nerven.SPAM, Shopping-Wut undE-Mail-Flut als alltäglicherWahnsinn. 40Blitzblank oder hygienischrein? Die proWIN WinterGmbH hat sich vor 20 Jahrendem Ziel verschrieben eininnovatives Reinigungs -system mit hochwertigenProdukten auf den Marktzu bringen. 14Nichtbeachtung schütztnicht vor Strafe. Ob Netzwerker,Selbstständiger,kleines, mittleres oder großesUnternehmen: Immerwieder erfährt das ObjektDatenschutz wenig bisgar keine Beachtung. 22TrainingMit Social Media zumMidas? Online-Tools alsMLM-Turbo – ExperteMichael Strachowitz erklärtdie Risiken und Neben -wirkungen des Network-Marketings. 31+++ Die Le ser mei nung +++ Die Le ser mei nung +++ Die Le ser mei nung +++ Die Le ser mei nung +++Ihre Mei nung ist ge fragt!Lie be Le se rin nen und Le ser,Ihre Mei nung ist wich tig füruns. Schließ lich ma chen wirdie se Zei tung für Sie. Schrei -ben Sie uns, was Sie gutoder schlecht fin den, ge benSie An re gun gen, äu ßern SieWün sche, kom men tie ren Sieein zel ne Be rich te … – wirfreu en uns über Ihre Rück -mel dun gen! Und un kom pli -ziert ist es auch: Sen den Sieuns ein fach eine E-Mail an:le ser mei nung@net work-kar ri e re.comWem glaubt man mehr: Einer Zeitung,die vor einem scheinbar unseriösenGeschäft warnt, oder einemRolex tragenden Networker,der monatliche Einkünfte von100.000 Euro und mehr verspricht?Der Mensch glaubt das, was erglauben will. Wenn es dann schiefgeht, tragen die anderen die Schuld.E. SeilerMan sieht offensichtlich, dass IhreSaas-Fee-Botschafter-BerufungFrüchte trägt und sie nun auch inder Schweiz ganz gut vernetzt sind.Thomas Borer dürfte Ihnen für die -ses Interview sicher einige Türenaufmachen. Nun ja, Borer bezeichnetsich ja auch als Netzwerker, dapasst er ganz gut zum Titel Network-Karriere.Raoul SeematterWarum haben Sie in Ihrem Botschafter-InterviewHerrn Borer nichtauf den Skandal im Zusammenhangmit einem angeblichen Callgirlangesprochen? Das wäre dochinteressant gewesen. Den Unterschiedzwischen einem Botschafterund Diplomat können wir auchgoogeln.H. P. FreyDie Network-Karriere spricht einmaldeutlich aus, dass in punktoEinkommen im Network-Marketingin den meisten Fällen maßlosübertrieben wird. Es mag ganz sichereinige Wenige geben, diewirklich großes Geld verdienenoder verdient haben. Der großeRest der Truppe erzählt wohl, dasser riesige Summen verdient, hataber in den meisten Fällen nichteinmal das Geld für anständigeSchuhe. Wer solchen Leuten glaubtund ihnen von einem GeschäftIch finde die Aussage gut, dassman auch im Empfehlungsmarketingdurchaus mal das Unternehzumnächsten folgt, ist selberschuld. Soviel Menschenkenntniskann man von mündigen Bürgernerwarten.Georg JägerSchön, dass auch einmal einSchwei zer auf dem Titel Ihrer Zeitungist. Thomas Borer ist als ausgezeichneterGeschäftsmann bekannt,der über ein sagenhaftesNetz werk verfügt. Wer wie er in derIch habe allerdings in mehr als 30Jahren MLM noch keinen getroffen,der das nachgewiesen hat.Märchenerzähler dagegen gibt esjede Menge. Nur schade, dass immerwieder so viele Menschendarauf hereinfallen und solchenLügnern nachlaufen und dabeimeist ihr Geld und ihr einmal aufgebauteskleines Geschäft verlieren.J. GerberIhre Meinung ist gefragtÖffentlichkeit steht, muss allerdingsauch damit rechnen, dass ihn dieMedien durch den Kakao ziehen.Zumal Borer auch für seine Partysberühmt ist. Schön, dass sich dieNetwork-Zeitung in ihrem Interviewauf die wichtigen Dinge konzentriertund sein Privatleben außerAcht gelassen hat.Beat AebischerIn wenigen Wochen 100.000 Euround mehr verdienen? Wer das imNetwork-Geschäft wirklich schafft,gehört öffentlich ausgezeichnet.Mehrmals habe ich mich in denletzten Jahren dazu überreden lassen,das Unternehmen zu wechseln,weil dort angeblich alles bessersein sollte. Insbesondere natürlichdie Einkommensmöglichkeiten.In allen Fällen wurde immerviel versprochen und noch mehrin Aussicht gestellt. In keinem Fallentsprach das der Wahrheit.A. Burgenermen wechseln kann, es aber eineFrage des Anstands ist, welchenEindruck man hinterlässt. In denletzten Jahren hat es jedoch über -handgenommen, dass im Falle vonKündigungen sofort die Schecksgesperrt werden, auch wenn mansich nichts zuschulden kommenlassen hat. Die Frage des Abgangsstellt sich wohl für beide Seiten.Kathrin BissingRegnet es Geld vom Himmel?Nein, auch im Strukturvertriebnicht! Ihr Artikel könnte viele Enttäuschungenersparen. Aber wieSie schreiben, die Leute, die es angeht,wollen gar nicht gewarnt wer -den. Sie fallen lieber immer wiederauf Schwätzer herein und bedauernsich dann aus tiefstem Herzenselbst.Jo AymonDass es im Direktvertrieb nicht umMillionenverdienste geht, sondernin den allermeisten Fällen um einpaar Hundert Euro Nebenverdienst,zeigt der Bericht „Die Mythen desDirektvertriebs“. Die Produkte undder kommunikative Spaß am Geschäftstehen im Vordergrund. Geradedas persönliche Gesprächwird in unserer hektischen undkalten Zeit von Millionen Kundengesucht. Neben dem Online-Handelwird der Direktvertrieb auchin Zukunft der Gewinner sein.Klaus AdlerIch brauche keine riesigen Tests zumachen um zu erkennen, dass dieDauererreichbarkeit via Handy, E-Mail, Social Media usw. für michnicht gut ist. Das sagt schon dergesunde Menschenverstand. Trotz -dem dürfte es Millionen Menschenin unserem Land geben,die ohne diese Rund-um-die-Uhr-Erreich bar keit gar nicht leben können.Ich brauche das auf jedenFall nicht. So wichtig bin ich nichtund möch te ich auch gar nichtsein.Lara PiepenbrockDie Nahrungsergänzungs-Berichtedes Autors Apotheker Binningertreffen das Thema auf den Punktund ist auch für medizinische Laienverständlich. Gibt es davonkünftig eine gebundene Sammlung?Mechthild Frömm

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Network-Karriere / Ausgabe 10/14 - "10 Jahre"

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