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Network-Karriere / Ausgabe 04/15 - "Vorsicht, Freund liest mit!"

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Sei te 22www.net work-kar ri e re.com ● April 2015BrancheNichtbeachtung schützt nicht vor StrafeWarum Datenschutz jeden im Team betrifftOb Netzwerker, Selbstständiger,kleines, mittleres oder großesUnternehmen: Immer wiedererfährt das Objekt Datenschutzwenig bis gar keine Beachtung.„Wir haben doch gar keine relevantenDaten, die man schüt -zen müsste …“, so die Argumentationvieler Unternehmerund Führungskräfte. Aber auchwenn zahlreiche Menschen inihrer Privatsphäre Datenschutzals nicht mehr so wichtig erachten– schließlich posten siedoch sowieso alles in den sozialenNetzwerken –, für alleist ein gesicherter Datenschutzelementar.Fakt ist: Jeder unterhält Daten,die gewissen Regelungenund Anforderungenunterliegen. Die Frage nachden drei „W“ im Datenschutz –WAS, WARUM und WIE – drängtsich auf. Nicht nur durch die immerstärker werdende digitale Vernetzungin allen Bereichen, sondernauch weil jeder für die Einhaltungdes Datenschutzes verantwortlichund haftbar ist. Nichtwissenoder Nichtbeachtung schütztnicht vor Strafe – und die kannim Ernstfall die Existenz des Unternehmensgefährden.Was bedeutet Datenschutz?Um Datenschutz im Unternehmenadäquat implementieren zukönnen, muss erst klar sein, wasDatenschutz bedeutet und umfasst.Ein weit verbreiteter Irrglaubeleitet sich aus dem Wortstammab: „Daten schützen“. Dabei sollennicht die Daten per se Schutzerfahren. Vielmehr ist es die Person,die hinter den Datensätzensteckt, über welche der Datenschutzseine Hand hält.Der Grundtenor ist auch deneinschlägigen Gesetzestexten desdeutschen Bundesdatenschutzgesetzes(BDSG) sowie der EuropäischenDatenschutzrichtlinie zuentnehmen: „Zweck (…) ist es,den Einzelnen davor zu schützen,dass er durch den Umgang mitseinen personenbezogenen Datenin seinem Persönlichkeitsrechtbeeinträchtigt wird“ (§ 1 Abs. 1BDSG) „Die Mitgliedstaaten gewährleisten(…) den Schutz derGrundrechte und Grundfreiheitenund insbesondere den Schutz derPrivatsphäre natürlicher Personenbei der Verarbeitung personenbezogenerDaten.“ (Art. 1, Richtlinie95/46 EG)Datenschutz basiert somit aufdem allgemeinen Persönlichkeitsrechtund der informationellenSelbstbestimmung, welche unantastbarin den Artikeln 1 und 2 desGrundgesetzes verankert sind. DasBundesverfassungsgericht bestärkteim berühmten Urteil zur Volkszählungvom Dezember 1983 dasSelbstbestimmungsrecht als Kernstückdes Datenschutzes. DerSchutz personenbezogener Datengeht demnach jeden Einzelnenan – sowohl in der Rolle deszu Schützenden als auch desSchützers.Was sind personenbezogeneDaten?Im Sinne des BDSG sind personenbezogeneDaten all jene Einzelangabenüber persönliche odersachliche Verhältnisse einer bestimmtenoder bestimmbaren natürlichenPerson. Hierzu zählen unteranderem Vorname und Name,Geschlecht, Geburtsdatum, HaarundAugenfarbe, Religionszugehörigkeit,Berufsausbildung, Familienstandsowie Anzahl der Kinder.Sprich alle Daten, die einePerson beschreiben beziehungsweiseidentifizieren. Darüber hinauskennt das BDSG mit Rasseoder Ethnie, politischer Meinung,religiöser oder weltanschaulicherÜberzeugung, Gewerkschafts-Zugehörigkeitsowie Angaben zuGesundheit und Sexualleben diesogenannten sensiblen Daten einernatürlichen Person.Warum eigentlichDatenschutz?Die Notwendigkeit ergibt sich zumeinen aus den gesetzlichen Erfordernissenauf Landes- und Bundesebene.Jeder Unternehmer undSelbstständige, der personenbezogeneAngaben verarbeitet (Anmerkung:Das betrifft JEDEN!), ist zumDatenschutz verpflichtet. Daten vonKunden, Mandanten, Patienten,Geschäftspartnern, Lieferanten,Dienstleistern oder ganz einfachden Mitarbeitern, sogar simple E-Mail-Adressen sind gefundenesFressen für Kriminelle und Datendiebe.Auch unternehmenseigene Un -ter lagen, beispielsweise Bankdatenoder personenbezogene Angaben,eignen sich für Identitätsdiebstähleund damit verbundeneBetrugszwecke. Ob diese in schriftlicheroder elektronischer Formvorliegen, ist Nebensache. Geradevor dem Hintergrund der stetig zunehmendenCyberkriminalität undder wachsenden digitalen Vernetzungreichen Antiviren-Programmund Firewall auf dem Geschäftscomputerschon lange nicht mehraus. Vor allem unter Mitbewerbernbesonders beliebt sind Abmahnungenwegen Impressumsfehlernoder Verlinkungen auf Homepages.Spezialisierte Anwaltskanzleiensorgen hier schubweise für ganzeAbmahnungswellen. Die wenigs -ten kennen und beachten die fürden Datenschutz relevanten Richtlinien.Neben dem BDSG beinhaltenauch das Telemedien- undTelekommunikations-Gesetz, dieAbgabenordnung, das Einkommenssteuergesetzund viele weiteregesetzliche Vorgaben. BeiNichteinhaltung der spezifischenEinzelheiten drohen zum Teil empfindlicheStrafen. Ein Verstoß gegendie Bestimmungen des BDSGkann mit einer Geldstrafe von biszu 300.000 Euro oder einer Freiheitsstrafevon bis zu zwei Jahrengeahndet werden.In welcher Form istDatenschutz möglich?Der Bereich Datenschutz sollteernst genommen werden – nichtnur im Eigeninteresse, um einerdrohenden Sanktionierung zu ent -gehen, sondern auch zum Wohleder Kunden und Mitarbeiter. BereitsUnternehmen mit mehr alsneun Mitarbeitern, welche computergestütztmit personenbezogenenDaten arbeiten, benötigengemäß § 4 BDSG einen internenoder externen Datenschutzbeauftragten.Wird trotz der bestehendenPflicht kein Datenschutzbeauftragterbestellt oder erfolgt die Bestellungnicht rechtzeitig, drohen Bußgeldervon bis zu 50.000 Euro.Auf grund der Komplexität der The -matik empfiehlt es sich in denmeis ten Fällen, einen externenDienstleister für den Datenschutzzu beauftragen. Dieser beschreitetmit fachlicher Expertise das rechtlichverzweigte Terrain. Außerdemschützt der externe Datenschutzbeauftragtevor Versäumnissenaufgrund der alltäglichen Betriebsblindheit,welche intern teils unvermeidbarist.Der Beauftragte unterstützt dieGeschäftsleitung bei der Umsetzungdes betrieblichen Datenschutzes.Das Unternehmen schützt sichauf diese Weise vor Sanktionierungdurch die Aufsichtsbehördesowie vor Datenschutzskandalenmit häufig einhergehender negativerPresse. Dies ist nicht nur fürUnternehmen, welche den privatenEndverbraucher beliefern, vonhoher Relevanz. Die „Baustelle“Datenschutz betrifft jeden …Datenschutz „QuickScan“Unabhängig von der Unternehmensgrößemüssen die Bestimmungendes BDSG von allen Unternehmenumgesetzt werden.Stellen Sie sich dazu folgendeFragen:● Dokumentieren Sie Ihre Verfahrenzur Datenverarbeitung?● Beachten Sie bei der Datenerhebungdie Grundsätze der Da -tenvermeidung und Datensparsamkeit:Setzen Sie externeDienstleister ein, die Personaldatenverarbeiten?● Sind Ihre Mitarbeiter und Beschäftigtenmit den besonderenErfordernissen des Datenschutzesvertraut?● Wahren Sie die Rechte von Be -troffenen bei der Speicherungpersonenbezogener Daten, wiegesetzlich vorgeschrieben?● Verfügen Sie über ein Verfahrensverzeichnis?● Werden Ihre Mitarbeiter regelmäßigim Datenschutz geschult?Haben Sie eine oder mehrere Fra -gen mit „Nein“ beantwortet, bestehtunmittelbarer Handlungsbedarf.Schnelle Hilfe bietet der„QuickScan“ www.adorgasolutions.de/datenschutz/. Geprüft werdenu. a. die Einhaltung der siebenPrinzipien des Datenschutzes unddes Datenschutzmanagement sys -tems eines Unternehmens.£ Zur PersonRegina Mühlich, Inhaberin vonAdOrga Solutions in München,www.adorgasolutions.de, ist alsexterne Datenschutzbeauftragteund Managementberaterin tä -tig. Die geprüfte und anerkannteSach verständige für IT und Datenschutz,Datenschutzauditorin(DSA-TÜV) und Qualitätsmanagementbeauftragtebetreut bun -des weit kleine und mittelständischeUnternehmen. Durch ihreüber 25-jährige Berufserfahrungin internationalen Unternehmenverfügt sie über umfangreicheKenntnisse verschiedener Unternehmensstrukturenund -abläufe.

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Network-Karriere / Ausgabe 10/14 - "10 Jahre"

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