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Network-Karriere / Ausgabe 04/15 - "Vorsicht, Freund liest mit!"

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Sei te 24www.net work-kar ri e re.com ● April 2015BrancheHidden Hunger – Moderne Mangelernährungund ihre UrsachenNahrungsergänzungsmittel sind gut und sinnvollMan kannte den Hidden Hunger,den verborgenen Hunger,bisher vor allem aus der DrittenWelt. Dort, wo Menschen inArmut und Dürre Hungersnotleiden, versucht man sie ersteinmal satt zu bekommen. Inder Regel mit einfachen, hochkohlenhydrathaltigen Lebensmittelnaus Mais, Getreide,Soja, Hafer und Hülsenfrüchten.Nachteil dieser Lebensmittelist, dass sie zu arm anVitaminen, Spurenelementenund sekundären Pflanzenstoffensind, um Menschen komplettmit allem zu versorgen,was ein gesunder Organismusbenötigt.Die Nahrungsmittel gebenim Akutfall ein ausreichendesSättigungsgefühlund Energie zum Leben.Der fortwährende Mikronährstoffmangeldurch den Verzehr ausschließlichdieser Lebensmittelführt jedoch über einen längerenAndreas Binninger, ApothekerZeitraum zwangsläufig zu bleibendenGesundheitsstörungen. Beider UN ist das Problem bekannt,weshalb im Rahmen des „WorldFood Programme“ mit Vitaminenund Mineralstoffen angereicherteLebensmittel zum Einsatz kommen.Auch ein Nahrungsergänzungspulver,das aufs Essen gestreutwerden kann, gehört zu denverwendeten Produkten sowie mitden Vitaminen A und D angereichertesÖl. (Quelle: de.wfp.org/photos/gallery/die-spezialnahrungdes-wfp)Während also für die UN derEinsatz von Nahrungsergänzungsmittelnund angereicherten Produktenselbstverständlich ist, scheuensich Ernährungsexperten hierzulandeungebrochen davor, generelleEmpfehlungen zum Einsatzentsprechender Produkte auszusprechen.Und das, obwohl fürweite Teile der deutschen Bevölkerungzum Beispiel ein Mangelan Folsäure und Vitamin D in dertäglichen Versorgung statistischbelegt wurde (Quelle: NationaleVerzehrstudie II, Jahrgang 2008,Herausgeber Max Rubner-Institut,im Auftrag des Bundesministeriumfür Ernährung, Landwirtschaft undVerbraucherschutz). Wir müssenden Tatsachen ins Auge sehen.Der Hidden Hunger ist längst inder zivilisierten Welt angekommen.Und zwar nicht nur bei einkommensschwachenRandgruppen,sondern mitten in der Gesellschaft.Dafür sind gleich mehrere Faktorenverantwortlich. Denn nichtnur unsere Ernährungsgewohnheiten,auch unsere Lebensumständeund unser Freizeitverhaltenhaben sich stark verändert.Nehmen wir als erstes Beispiel dasVitamin D. Es ist schon erschre -ckend, dass bei großen deutschenStudien festgestellt wurde, dassein Vitamin D-Mangel bereits imKindes- und Jugendalter weit verbreitetist. Unser Nachwuchs verbringtimmer weniger Zeit im Freien.Und in den wenigen Monatenvon April bis September, in denendie UV B-Strahlung in unseren Breitengradenausreichen würde, umdie Vitamin D-Produktion in derHaut anzuregen, tragen viele vonuns zum Schutz vor einem SonnenbrandCremes mit hohen Licht -schutzfaktoren auf. Die körpereigeneVitamin D-Produktion gehtbei Lichtschutzfaktoren von mehrals 30 auf ca. 20 Prozent zurück,bei Sonnenblockern gar gegennull. Vitamin D hat für einen gesundenOrganismus weitaus mehrBedeutung als nur zum Calciumstoffwechselbeizutragen. Es spielteine große Rolle im Immunsys temund soll nach neueren Forschungsergebnissenauch vor verschiedenenKrebserkrankungen und Diabetesschützen.Nun muss ich allerdings ehrlichsagen, dass sich die Wissenschaftregelrecht bei dem Thema VitaminD überschlägt, als hätte man jetztplötzlich und unerwartet das allheilendeEi des Kolumbus gefunden,befremdet mich schon einwenig. War es doch noch vor wenigenJahrzehnten besonders imWinter üblich, täglich ein LöffelchenLebertran zu sich zu nehmen.Eine der ganz wenigen natürlichenQuellen, mit denen man ausreichendeMengen des Vitamins oralzu sich nehmen kann, wenn dieSonne fehlt.Salopp gesagt, unsere Vorfahrenhaben es instinktiv richtig gemachtund die Defizite mit dieserNahrungsergänzung perfekt ausgeglichen.Wir haben nur irgendwanndamit aufgehört. Aus ethischenund geschmacklichen Gründen.Aber anstatt Tabletten einzunehmen,haben wir die Einnahmevon Vitamin D lange Zeit gleichganz sein gelassen. Bis uns dieWissenschaft wieder daran erinnerthat.Der bereits erwähnte, weit verbreiteteMangel an Folsäure istein weiteres gutes Beispiel dafür,wie sich unsere veränderten Essgewohnheitenund unsere modernenHerstellungs- und Gewinnungsmethodenungünstig aufdie Mikronährstoffversorgung auswirken.Folsäure ist sehr licht-, luftundtemperaturempfindlich. LangeTransportwege und Lagerzeiten,wie sie heute oft üblich sind, sindGift für dieses Vitamin. Zu langes,zu intensives Erhitzen oder dasWarmhalten in Kantinen und Gast -stätten ebenso. Und darüber hinausessen wir viel zu wenige Lebensmittel,in denen sie enthaltenist.Wir haben in den vergangenenJahrzehnten die Verwendung zahl-reicher traditioneller Lebensmittelund Zutaten eingestellt oder starkeingeschränkt. Nicht nur den Lebertran.Immer seltener kommenbeispielsweise frische Kräuter zuHause in der Küche zum Einsatz,wenn überhaupt noch frisch gekochtwird. Insgesamt wird viel zuwenig Obst und Gemüse verzehrt– was inzwischen durchausauch eine Kostenfrage gewordenist. Denn hochwertiges Obst undGemüse sind teuer geworden.Stattdessen haben wir einen hohenAnteil industriell verarbeiteterNahrungsmittel und Fertiggerichtein unserer täglichen Ernährung,der erheblich zur Entwicklung desHidden Hungers beiträgt. Dennim Gegensatz zu den Nahrungsmittelnder World Food Programmesind unsere Fertiggerichte nichtstandardmäßig mit Mikronährstoffenangereichert. Müssen sie auchnicht. Eine gesetzliche Regelunghierfür gibt es nicht.Vitamine kommen deshalb vornehmlichdort hinein, wo es sichschick verkaufen lässt, weil dasProdukt „Vital“, „Fit“ oder „Aktiv“heißt. Oder, wie im Falle der VitamineC und E, wenn ihr Zusatzfür die Haltbarkeit von Vorteil ist.Ferner sind Kräuter, Gemüse, Pilzeund andere Zutaten mit hohemVitalstoffgehalt aus Kostengründenin Fertigmahlzeiten nichtin großer Menge enthalten.Nun sind das nicht alles wirklichNeuigkeiten und seit einigenJahren gibt es einen steigendenTrend hin zu neuen Ernährungskonzepten.Vegetarismus, Veganismus,Paläodiät, um nur drei Beispielezu nennen, begeistern immermehr Menschen. Und dasnicht allein aus ideologischenGrün den. Vielmehr versprechensich die meisten davon ein vitaleresund gesünderes Leben. Dochjede Ernährung ist nur so gut, wiesie wirklich ausreichend alle benötigtenVitalstoffe liefert. Einseitigkeitbzw. der bewusste Verzichtauf bestimmte Lebensmittel birgtin jeder Ernährungsform Risikenfür Mangelzustände.Obwohl Vegetarier und Veganerzwangsläufig durchweg besser mitpflanzlichen Vitalstoffen versorgtsind, haben sie z. B. ein erhöhtesRisiko einen Vitamin B12-Mangelzu erleiden, da die Hauptquelledieses Vitamins für den Menschentierische Lebensmittel sind. Auchdie Versorgung mit Vitamin D, dessenHauptquelle fetter Fisch undFischöle sind, ist für strenge Vegetarierund Veganer ein Problemund nur durch den Einsatz vonSupplementen zu lösen.Wenn es um Nahrungsergänzungsmittelgeht, höre ich jedochimmer wieder: „Brauche ich nicht.Ich ernähre mich gesund. Ich ernähremich abwechslungsreich.“Doch Hand aufs Herz: Wer von unsschafft das wirklich? Ich möchtemit diesem Artikel weder irgendwelcheErnährungsformen belobigenoder schlecht machen. Vielmehrmöchte ich zum Ende dafürsensibilisieren, dass oft auch vermeintlichgesundes Essverhaltenmöglicherweise nicht unproblematischist und Nahrungsergänzungsmitteleine gute und sinnvolleSache sind Defizite auszugleichen.Wer sie pauschal ablehntund verunglimpft, erweist unsererGesundheit meiner Meinung nacheinen Bärendienst.

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Network-Karriere / Ausgabe 10/14 - "10 Jahre"

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