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NK 01_2017

2 EDITORIAL GIBT ES

2 EDITORIAL GIBT ES ÜBERHAUPT EIN NEUES JAHR? LIEBE LESERINNEN UND LESER, die Frage, ob es überhaupt ein neues Jahr gibt, haben wir uns zur Feier des neuen Jahres von dem Schweizer Komiker Peach Weber beantworten lassen: „Eigentlich doch nur so lange es noch komplett in der Zukunft liegt, es besteht ja nur als Illusion. Auch das neueste Jahr wird von Tag zu Tag älter, pubertiert im Frühling ein wenig herum, hat spätestens im Sommer eine Midlife- Crisis und liegt dann ziemlich ausgelutscht unter dem Weihnachtsbaum, um dann vollends mürbe in der Silvesternacht, vom Leichenbestatter noch ein bisschen zurechtgemacht, im Feuerwerk der letzten Zuckungen zu verpuffen, zu verschwinden im Nirwana der Erinnerungen. Und, zufrieden mit dem neuen Jahr? Oder schon Mängel festgestellt? Ginge ja bis Ende Januar noch auf Garantie ... Ich selber weiß nicht, ob ich vielleicht in die falsche Kiste gegriffen habe. Jedenfalls kommen mir die ersten Tage verdammt bekannt vor, am Morgen saukalt, am Tag keine Sonne, ausgiebig Hochnebel – das hatten wir doch alles schon mehrmals. Auch ein Kopfwehtag war schon dabei, herzlichen Dank, du neues Jahr. Mein Spiegelbild sieht ebenfalls nicht gerade viel frischer aus, die Leute rundherum, der Verkehr, schlechtes Essen im Restaurant – alles schon gehabt. Eigentlich waren wir alle, ehrlich gesagt, viel frischer in den alten Jahren zuvor. Je öfter man als „Homo einigermaßen sapiens“ diesen Prozess mitgemacht hat, desto ernüchterter wird man und desto realistischer werden die Wünsche. Ein älterer Mann hat meine guten Wünsche zum neuen Jahr lakonisch beantwortet: „Wünschen Sie mir lieber eine gute Verdauung, dann wird das Jahr gut!“ Als wir dann über Gott und die Welt sprachen, beklagte er sich über die heutige Zeit: „Es wird immer schlimmer, alles ist so schlimm, wird immer schlimmer!“ Ich antwortete etwas zynisch: „Gell, vor 80 Jahren war alles noch viel besser, nur kleine Weltkriege, aber sonst super!“ Da gefiel mir die Einstellung einer alten Frau schon eher. Sie meinte: „Das Alter hat auch schöne Seiten. Je älter ich werde, desto lieber gehe ich abstimmen. Ich freue mich jedes Mal, dass ich noch zur Urne gehen kann und nicht da bleiben muss.“ Gut gebrüllt, graue Pantherin! Das Mühsame am Älterwerden ist ja vor allem die Endgültigkeit. Ein gelebter Tag ist nicht wieder rückspulund überspielbar, der ist dann da, kann zwar mit guten Worten noch schöngeredet werden, aber ändern kann man nix. Wie beim Botox und Liften, eine geschminkte Leiche ist immer noch tot. Aber ich bin abgeschweift, die Frage lautet: Gibt es überhaupt ein neues Jahr und warum nicht? Ein neues Jahr ist ja allenfalls eine Idee, ein durchsichtiger Sack aus unsichtbarer Plastikfolie. Ende des Jah­ res ist er gefüllt mit Sachen, die wir getan haben und Dingen, die uns angetan wurden. Ich bin ja schon froh, dass die neuen Jahre noch von den gleichen Fachleuten geliefert werden, wie seit Tausenden von Jahren. Müssten wir diese selber produzieren, kämen sie sicher längst aus China, wie das Feuerwerk zu Silvester und ein paar Tage vorher schon alle Weihnachtsgeschenke. Da haben sie etwas Gemeinsames, die neuen Jahre und der Schrott, den wir aus China importieren. Wenn sie neu sind, glänzen beide, sobald wir sie brauchen, gehen sie ein bisschen kaputt.“ Peach Weber www.peachweber.ch IMPRESSUM FRIEDE DEN MENSCHEN AUF ERDEN! EUROPAS GRÖSSTE WIRTSCHAFTSZEITUNG FÜR DEN DIREKTVERTRIEB GKM-Zent ral re dak ti on GmbH Bild nach weis: fotolia Bos ler stra ße 29 · 71088 Holz ger lin gen An zei gen ab tei lung: Uwe Tammen Tel.: 07031/744-0 · Fax: 07031/744-199 E-Mail: info@net work-kar ri e re.com www.net work-kar ri e re.com Tel.: 0 7031/744-110 Verlagsleiterin: Petra Seitz Fax: 0 7031/744-195 E-Mail: verlagsleitung@net work-kar ri e re.com Grafik: Thomas Prantl He raus ge ber: Bernd Seitz E-Mail: satz@net work-kar ri e re.com Chef re dak teu r: Bernd Seitz V.i.S.d.P. Redaktion: Nicole Westhauser E-Mail: he raus ge ber@net work-kar ri e re.com E-Mail: redaktion@net work-kar ri e re.com Gastautoren: Lektorat: Kerstin Thierschmidt Prof. Dr. Gunter Dueck Kundenser vice: E-Mail: verlag@net work-kar ri e re.com Druck: Hamberger Offsetdruck Gottlieb-Daimler-Straße 4 71093 Weil im Schönbuch Copyright: Alle Inhalte der Network-Karriere sind urheberrechtlich geschützt. Die Rechte für Konzeption und Layout liegen bei der GKM-Zentralredaktion. Vervielfäl tigungen jeglicher Art sind nur mit ausdrücklicher Geneh migung des Verlags erlaubt. Erscheinung: Monatlich zum 30. Wenn ich zurückdenke, welche großen und kleinen Wünsche an das neue Jahr für uns in der Vergangenheit unheimlich wichtig waren … vor 10 Jahren … vor 20 Petra Seitz Jahren … Klar – Gesundheit stand immer ganz weit oben auf dem Wunschranking. Und dass es unserer Familie gut geht. Aber dann kamen meist schon die irdischen Dinge: Ein besserer Job, mehr Geld, das alte Auto macht es auch nicht mehr lange und ein schöner Urlaub wäre im neuen Jahr auch wünschenswert. Man musste nur lange genug darüber nachdenken, dann konnte die Liste unserer Wünsche durchaus unendlich werden. Nicht ganz so aktiv waren wir bei den guten Vorsätzen für die nächsten 365 Tage. Man soll sich ja nicht zu viel vornehmen. Etwas Abnehmen, mehr Sport treiben, mit Rauchen aufhören, mehr Zeit für die Familie und Freunde haben, gesünder ernähren, eine Sprache lernen, weniger Stress haben … Lauter gute Absichtserklärungen also, die nach dem Drei-Königs-Tag ohnehin keine Bedeutung mehr hatten. Welche Wünsche haben wir nun an das Jahr 2017? Ich habe mich darüber neulich mit Freunden und Bekannten unterhalten. Jeder durfte drei seiner wichtigsten Wünsche aufschreiben. Was dabei herauskam, hat uns alle erstaunt. Auf keinem Zettel waren Begriffe zu finden wie Geld, Reichtum oder was sonst damit zusammenhängt. Was sich neben einer guten Gesundheit alle wünschen, ist etwas, das für uns bis heute eigentlich selbstverständlich war: Friede auf Erden! Friede nicht nur in der Familie, am Arbeitsplatz, in der Schule oder der Nachbarschaft. Nein, Friede den Menschen auf Erden! Das wünsche ich Ihnen und uns allen. Ihre Petra Seitz, Verlagsleiterin der Network-Karriere 01.2017

INHALT/LESERBRIEFE 3 PATRIC HEIZMANN IM TITELINTERVIEW: Der Fitness-Entertainer und Diät-Verweigerer verrät uns das Geheimnis des perfekten Tages und wie wir es schaffen gesunder, glücklicher und entspannter zu leben. So gelingt es die Neujahrsvorsätze umzusetzen und vor allem durchzuhalten. Dabei darf nicht immer alles nur mit verbissener Disziplin gesehen werden. Auch Humor führt zum Erfolg – und Schokolade ist auch als Superfood erlaubt. Seite 17 Jeunesse Das amerikanische Network-Marketing geht in Deutschland an den Start und bekommt Unterstützung von Christophe Thomann. Seite 04 ENERGETIX Arbeitsministerin Andrea Nahles lernt bei ENERGETIX die Zukunft der Arbeit im digitalen Zeitalter kennen. Seite 08 BEMER Das Unternehmen verzichtet auch die ses Jahr auf Weihnachtsgeschenke und hilft den Bedürftigen mit ehrenamtlicher Arbeit. Seite 09 Forever Living Products Die Team Challenge stand ganz im Zeichen von Weihnachten. Seite 10 Wirtschaftskammer Österreich „Persönliche und vertrauensvolle Kun denbeziehungen bringen der Bran che weiterhin Wachstum.“ . Seite 11 PM-International Profi-Boxer Leon Bauer vertraut auf die FitLine-Produkte und erkennt Leis tungssteigerung. . Seite 11 Carsten Maschmeyer Die Network-Karriere veröffentlicht den siebenten Teil der Lesernutzen- Serie zu Maschmeyers Buch „Die Millionärsformel“. Seite 14 VEMMA Das amerikanische MLM-Unternehmen einigt sich mit der FTC-Behörde, muss Strafen zahlen und sagt dem Pyramidensystem ab. Seite 16 Horoskop Wie stehen die Sterne für Sie im neuen Jahr? Seite 20 Neuerungen 2017 Zum Jahresbeginn steigen die Beitragssätze, es werden neue Pflegestufen eingeführt und Steuerentlastungen winken. Seite 22 Dueck Prof. Dueck hat keine Berührungsängste bei Flüchtlingen und spricht sich für einen regen Austausch aus. . Seite 24 MoneyMaker WOMAN In dieser Ausgabe finden Sie exklusiv die Sonderbeilage rund um das Thema und Frauen und Direktvertrieb. +++++++++++++++++++++ LESERBRIEFE +++++++++++++++++++++ Lie be Le se rin nen und Le ser, Ihre Mei nung ist wich tig für uns. Schließ lich ma chen wir die se Zeitung für Sie. Schrei ben Sie uns, was Sie gut oder schlecht fin den, ge ben Sie An re gun gen, äu ßern Sie Wünsche, kom men tie ren Sie ein zel ne Be rich te ... – wir freu en uns über Ihre Rück mel dun gen! Und un kompli ziert ist es auch: Sen den Sie uns ein fach eine E-Mail an: le ser mei nung@net work-kar ri e re.com Danke für den Artikel „Es gibt immer was zu meckern“. Sie haben damit wieder einmal das Verhalten der meckerfreudigen Deutschen genau beschrieben. Herzhaft lachen musste ich über Ihren Vorschlag das Showpaar Silbereisen/Fischer als Bundespräsidentenpaar einzusetzen, weil sie mehr Facebook-Likes haben als unse re Politiker. Elfi Haslbeck Richtig erkannt, Herr Seitz, mit der Maut werden die deutschen Autofahrer über den Tisch gezogen. Vor der Bundestagswahl heißt es, dass die Maut für die Deutschen kostenneutral sein wird. Ich wette, dass wir nach den Wahlen kräftig zur Kasse gebeten werden, ganz gleich, wer ab Herbst das politische Ruder übernimmt. Jonas Hambucher Tolles Interview mit Thomas Pütz, ohne den im internationalen Boxsport nichts geht. Ich beneide Sie um Ihre exzellenten Kontakte und wie Sie sich in den unterschiedlichsten Themen auskennen. Mit jeder Ausgabe Ihres Magazins leisten Sie einen wertvollen Beitrag zu mehr Anerkennung des MLM-Geschäfts. Ich wünsche Ihnen auch 2017 allezeit ein glückliches Händchen und weiterhin viele gute Ideen. H. K. Frech Das Thema persönliche Sicherheit geht uns alle an. Ihr Interview mit Pütz, einem der ganz großen Sicherheitsspezialisten, war sehr aufschlussreich. Ich würde mich freuen, zu dem ausgewählten Kreis derjenigen zu zählen, die bei Pütz ein persönliches Sicherheitstraining absolvieren dürfen. Vorschlag von mir: Solche Sicherheitstrainings sollte es regional geben, möglichst auch mit Einbindung der Familie. Gerne auch gegen Zahlung einer Gebühr. Die persönliche Sicherheit dürfte vielen Leuten etwas wert sein. Uwe Friedrichs Ich bin nicht für Cellagon tätig, begrüße es aber, dass Frauke Berner von Ihrer Zeitung als Direktvertriebs- Unternehmerin des Jahres 2016 ausgezeichnet wurde. Ich habe Frau Berner vor Jahren als Unternehmerin mit Leidenschaft und Begeisterung kennen und schätzen gelernt. Sie beweist mit ihrem Unternehmen, dass es durchaus möglich ist, sich mit Solidität und Charakter über 30 Jahre gegen die großen Network- Konzerne zu behaupten. Margit Winter Der Bericht über proWIN-Homepartys ist sehr aufschlussreich. Zeigt er doch, dass der Verkauf von Produkten nicht gänzlich im Internet abgewickelt wird. Gerade in der Schweiz möchten viele Kunden eine persönliche Ansprache und die fachmännische Vorführung von Produkten. Das war in der Vergangenheit so und wird es auch in der Zukunft sein. Urs Bumann Wer nur am Computer sitzt und darauf wartet, dass die Aufträge hereinflattern und sich neue Berater melden, hat das MLM-Geschäft nicht verstanden. Homepartys sind die Erfolgssäule des Direktvertriebs. Das ist ein ehrliches Geschäft. Marcel Widmer „Der Networker ist auch eine Art Pilger …“, ein schöner Bericht über einen Networker, der loszog den Jakobsweg zu gehen. Er zeigt, dass Geld nicht alles in diesem Leben ist. Es wäre schön, auch über die Freizeitaktivitäten und Hobbys anderer Kollegen zu berichten. Vielleicht ließen sich über die Network-Karriere Interessensgemeinschaften ins Leben rufen, die nichts mit dem Geschäft zu tun haben? Roland Dünnbier Selten hat mich ein Network-Karriere Artikel so zum Nachdenken gebracht wie der Bericht „E-Mail macht dumm, LESERBRIEFE IHRE MEINUNG IST GEFRAGT krank und arm“. Er hat mich veranlasst, meine E-Mail- und Smartphone-Gewohnheiten zu beobachten und die verplemperten Zeiten zu notieren. Die Autorin hat völlig Recht, wir verschenken einen großen Teil unserer wertvollen Lebenszeit für sinnlose Mails, SMS, WhatsApp, surfen, Facebook und XING-Aktivitäten. Wir sind abhängig und süchtig. Das bemerkt man spätestens dann, wenn man versucht, auch nur mal ein paar Tage darauf zu verzichten. Charlotte Pomm

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Network-Karriere / Ausgabe 10/14 - "10 Jahre"

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