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NK 01_2020

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10 BRANCHE

10 BRANCHE PM-INTERNATIONAL: 842.400 EURO FÜR 2.300 PATENKINDER Als größter Unternehmenspate der Kinderhilfsorganisation World Vision macht sich PM-International seit 16 Jahren für Kinder rund um den Globus stark – damals wie heute mit einem ganz klaren Ziel: etwas zurückgeben und Menschen dabei helfen, eine bessere Zukunft aufzubauen. Auf der alljährlichen Weihnachtsgala von PM-International, die im Rahmen des Leadership Trainings im österreichischen Alpbach stattfand, verkündete Charity-Botschafterin Vicki Sorg die bislang höchste Jahresspendensumme in der Geschichte von PM We Care: 2020 unterstützt das Unternehmen World Vision mit 842.000 Euro und übernimmt die Patenschaft für weitere 500 Kinder. Die Spendengelder aus der „Give an Hour of Life“-Kampagne helfen insgesamt 2.300 Patenkindern, ihren Familien und Dorfgemeinschaften auf der ganzen Welt. Unter anderem finanzieren sie Brunnenbauprojekte in Ghana, fördern Kleingewerbe in der Mongolei und verbessern das Bildungsangebot von Grundschulen in Indonesien. Vicki Sorg nutzte die feierliche Scheck übergabe, um den rund 1.000 anwesenden Führungskräften und Vertriebspartnern für ihren Einsatz zu danken: „Mit Tatkraft und Leidenschaft setzt World Vision Maßnahmen um, die nachhaltig sind und Kindern und künftigen Generationen wirklich helfen. Dass wir bereits seit so vielen Jahren dazu beitragen können, macht uns stolz und dankbar. Wir möchten ein Zeichen der Hoffnung setzen, denn jedes Kind hat das Recht auf eine bestmögliche Entwicklung.“ Im Fokus: Hilfe zur Selbsthilfe Christoph Waffenschmidt, Vorstandsvorsitzender von World Vision Deutsch land e. V., betonte, was die langjährige Partnerschaft von PM- International und World Vision ausmacht: „Unsere gemeinsame Wertebasis – die Hilfe zu Selbsthilfe – verbindet und ermöglicht, die Lebensgrundlage von Kindern durch mehr als 60 regionale Entwicklungsprojekte dauerhaft zu verbessern. Wir freuen uns sehr, dass PM-International ab Januar 2020 weitere 500 Kinderpatenschaften übernimmt und damit einen noch größeren Beitrag für eine gute und gesunde Zukunft der Kinder erbringt.“ Unterstützung für rund 11.000 Menschen in Peru Seit Anfang 2019 ist PM-International als einziger Unternehmenspartner von World Vision Pate eines ganzen regionalen Entwicklungsprojekts in Bundi, einer der fragilsten Regionen Feierliche Scheckübergabe, von links nach rechts: Christoph Waffenschmidt, Vorstandsvorsitzender von World Vision Deutschland e. V., Vicki Sorg, Charity-Botschafterin der PM-International AG, Sudhir Schröder, Abteilungsleiter Unternehmenskooperationen bei World Vision Deutschland e. V.. Indiens. Diese langfristig ausgelegten regionalen Entwicklungsprojekte mit einer Laufzeit von rund 15 Jahren werden gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung umgesetzt. Auf der Weihnachtsgala verkündete Vicki Sorg noch einen weiteren Meilenstein: 2020 übernimmt PM- International die Patenschaft für ein zweites regionales Entwicklungsprojekt sowie 500 Kinder in Peru. Das Projekt „Los Libertadores“ befindet sich in der Region Ayacucho in den peruanischen Anden. Von den Entwick lungsmaßnahmen profitieren rund 11.000 Menschen. Sudhir Schröder, Abteilungsleiter Unternehmenskooperationen bei World Vision Deutschland e. V.: „In Los Libertadores konnten zu Projektbeginn 30 Prozent der Menschen über 15 Jahren nicht lesen men des Projekts werden außerdem Schulen saniert und ausgestattet, Lehrer fortgebildet und Eltern darüber aufgeklärt, wie wichtig Bildung für die Zukunft ihrer Kinder ist. Vision: 5.000 Patenkinder bis 2023 In den letzten 26 Jahren hat PM-International insgesamt 4.2 Millionen Euro für wohltätige Zwecke gespendet. Jedes von PM-International verkaufte Produkt schenkt Kindern „eine Stunde Leben“ („An Hour of Life”). Mit wachsender Unternehmensgröße wächst auch die Zahl der Patenkinder: „In den nächsten drei Jahren wollen wir die Gesamtzahl unserer Kinderpatenschaften auf 5.000 erhöhen. Das gibt uns die Chance, über 700.000 Leben positiv zu beeinflussen“, Ein Lächeln kann die Welt verändern Bereits im März besuchte Vicki Sorg 112 Patenkinder in drei weiteren World Vision-Projektgebieten in Peru, dieses Mal in Begleitung von PM-International-Gründer und Vorstand Rolf Sorg. Die Kinder leben in der ländlichen Region Huancavelica, die zu den ärmsten und fragilsten Gebieten des Landes zählt. Die Projektgebiete liegen auf bis zu 4.450 Meter Höhe in den peruanischen Anden und zählen zu den ärmsten und fragilsten Gebieten des Landes. Neben Armut stellen Gesundheit und Bildung die größten Herausforderungen vor Ort dar. Die Bevölkerung im Andenhochland lebt hauptsächlich von der Landwirtschaft. magerer Böden und ungünstiger Klimabedingungen sind die Erträge jedoch häufig nicht ausreichend. Rund ein Viertel der Erwachsenen können nicht oder nur schlecht lesen und schreiben. Gemeinsam mit World Vision engagiert sich PM-International für die Schaffung von Bildungsangeboten und in den Bereichen Ernährung und Hygiene, um den Lebensstandard in der Region anzuheben. Während ihres Aufenthaltes besuchten Vicki und Rolf Sorg mehrere Gemeinden und Familien, um sich ein Bild von den Fortschritten in den regionalen Projekten zu machen. „Ich bin beeindruckt, wie sehr World Vision die Lebensbedingungen bereits verbessern konnte – nicht nur für unsere Patenkinder, sondern für die oder schreiben. Auf über 3.000 so Vicki Aufgrund gesamte Region. Mit unserer Untermen Metern herrscht ein sehr raues, unwirtliches Klima. Dennoch müssen 90 Prozent der Bevölkerung ihr Leben als Kleinbauern bestreiten. Daher stehen Bildung und Ein kom mensförderung bei den Entwicklungsmaßnahmen von World Vision im Vordergrund. Um trotz der schwierigen landwirtschaftlichen Bedingungen einen möglichst hohen Ertrag zu erzielen, lernen die Kleinbauern neue Anbaumethoden und wie sie ihren Anbau diversifizieren.“ Im Rah- Sorg. stützung konnten unter anderem Schulen renoviert und Lehrmittel bereitgestellt werden.“, so Vicki Sorg. Rolf Sorg ergänzt: „Mir persönlich hat diese Reise einmal mehr die extremen Bedingungen vor Augen geführt, unter denen unsere Patenkinder leben. Das Lächeln auf ihren Gesichtern zeigt mir, wie wichtig die Aufgabe meiner Frau Vicki ist. Mit Patenbesuchen wie diesem wollen wir für die Kinder und zukünftige Generationen den Weg in ein bes- 01.2020

BRANCHE 11 seres Leben ebnen, gute Stimmung verbreiten und ihnen ein Geburtstagsgeschenk überreichen, das sie an diesen Tag erinnert.“ 3.000 Laufkilometer für sauberes Trinkwasser Ein weiteres Schwerpunktthema für PM We Care 2020 sind Gesundheits-, Wasser- und Hygieneprojekte in Ghana. Bereits 2019 unterstützte PM-International World Vision als Sponsor bei der Organisation des World Vision Global 6K Run in Deutschland und Luxemburg mit insgesamt 19.000 Euro. Kinder in Entwicklungsländern müssen durchschnittlich sechs Kilometer zurücklegen, um zur nächsten Wasserstelle zu gelangen. Deshalb gingen vom 4. Mai bis zum 30. Juni 2019 allein in Deutschland über 4.700 Läufer in dieser Distanz an den Start. Mit der Aktion will World Vision 6.000 Kindern in Afrika einen besseren Zugang zu sauberem Trinkwasser, Bildung und Gesundheit ermöglichen. PM-International beteiligte sich nicht nur finanziell am 6K Run, sondern konnte durch einen Aufruf auch mehr als 500 Vertriebspartner in Deutschland und Luxemburg zu einer Teilnahme motivieren. Joggend, spazierend oder im Rollstuhl, manchmal auch mit Kinderwagen oder Hund, legten diese bei jedem Wetter insgesamt 3.000 Kilometer zurück. Vicki Sorg selbst organisierte einen Lauf mit Familie und Freunden durch die Weinberge rund um den internationalen Hauptsitz von PM im luxemburgischen Schengen: „Wasser ist Leben – und gerade für Kinder die Grundvoraussetzung für eine bessere Zukunft. Deshalb freuen wir uns, mit World Vision Kinder unterstützen zu können, für die sicheres Trinkwasser keine Selbstverständlichkeit ist.“ Für PM-International gingen außerdem der Handballweltmeister und ehemalige Handballprofi Christian Schwarzer sowie Achim Heukemes, zehnfacher Weltmeister Ironman M55 – Vizeweltmeister 24h time trial und Duathlon (Masters) – an den Start. Auch für die aktuelle Nummer 1 in der Vertriebsstruktur von PM- International, Joachim Heberlein, war eine Teilnahme Ehrensache. Er und sein Sohn Marcel Heberlein organisierten eine Runde durch ihre Heimatstadt Bamberg und konnten hierfür fast 60 Läufer aus ihren Teams begeistern. Christian Schwarzer betont: „Sich sportlich betätigen und dabei Gutes tun ist die schönste und einfachste Beschäftigung der Welt! Deshalb war es für mich keine Frage, bei dieser großartigen Aktion mitzumachen. Durch unseren Lauf konnten wir hoffentlich einen kleinen Beitrag dazu leisten, damit die Anzahl der Brunnen für Trinkwasser deutlich steigt.“ Für Achim Heukemes war es eine Selbstverständlichkeit, dass sein Team den 6K-Lauf mit Wasserkanistern bestreitet: „Wir wollten den Leuten Auf der PM-International Weihnachtsgala, von links nach rechts: Christoph Waffenschmidt, Vorstandsvorsitzender von World Vision Deutschland e. V., Rolf Sorg, Gründer und Vorstand PM-International AG, Vicki Sorg, Charity-Botschafterin der PM-International AG, Sudhir Schröder, Abteilungsleiter Unternehmenskooperationen bei World Vision Deutschland e. V. vor Augen führen, wie weit sechs Kilometer sind und welch eine Herausforderung es ist, diese Strecke mit Gewicht zurückzulegen. Wir hoffen, dazu beitragen zu können, dass sich die Situation in Afrika nachhaltig verbessert.“ Der Global 6K Run wurde 2014 von World Vision ins Leben gerufen. Mit mehr als 60.000 Teilnehmern in 30 Ländern ist er die größte Laufbewegung der Welt. Der Lauf kann weltweit ortsunabhängig an einem beliebigen Tag im Aktionszeitraum individuell oder mit einer organisierten Laufgruppe ausgetragen werden kann. der Zugang zu sauberem Trinkwasser. Zu Projektbeginn waren 80 Prozent der Kinder in Bundi von Mangelernährung betroffen – die Hauptursache für die Kindersterblichkeit unter fünf Jahren. Unterernährte Kinder sind anfälliger für Infektionen und erholen sich langsamer von Krankheiten. Außerdem mangelt es an Bildungs- und Einkommensmöglichkeiten, um eine bessere Zukunft für die Kinder zu Ort zu schaffen. In diesem Jahr konnten bereits die ersten Maßnahmen umgesetzt werden, um die Situation Zweite Chance für Aman: Wie PM und World Vision Mangelernährung im indischen Bundi bekämpfen Seit Anfang 2019 ist PM-International als einziger Unternehmenspartner von World Vision Pate eines ganzen regionalen Entwicklungsprojekts in Bundi, einer der fragilsten Regionen Indiens. 800 PM-International Patenkinder leben hier. Diese langfristig ausgelegten regionalen Entwicklungsprojekte mit einer Laufzeit von ca. 15 Jahren werden im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe gemeinsam mit den Menschen vor Ort geplant und umgesetzt. So unterstützt PM-International nicht nur die Patenkinder, sondern alle direkten und indirekten Begünstigten in der Region. In Bundi sind das mehr als 50.000 Menschen. Wo es am nötigsten fehlt Die größten Herausforderungen vor Ort sind Gesundheit, Ernährung und vor Ort zu verbessern. Unter anderem wurden ernsthaft unterernährte Kinder medizinisch behandelt und der Zugang zu sauberem Trinkwasser verbessert. Außerdem wurden Familien dabei unterstützt, einen Küchengarten anzulegen sowie zusätzliche Bildungsangebote zu Gesundheit, Ernährung und Hygiene geschaffen. Amans Geschichte Eines der 800 PM-International-Patenkinder in Bundi ist der vierjährige Aman. Er lebt gemeinsam mit seinen Eltern und zwei älteren Schwestern in einem Dorf in der Region. Aman war schon immer zierlich, doch zeitweise wog er nicht einmal mehr zehn Kilogramm und nahm immer weiter ab. Er konnte nicht mehr alleine aufrecht sitzen und hatte seinen Appetit komplett verloren – Aman wollte noch nicht einmal mehr Kekse essen. Für seine Mutter Deep Kawar war die Situation schrecklich: Zu wissen, dass es ihrem Sohn sehr schlecht ging, aber nicht, was ihm genau fehlte oder wie sie ihm helfen konnte. Zum Glück war Deep Kawar nicht allein. Suman, eine freiwillige Gesundheitshelferin von World Vision, half ihr dabei, Aman zu einer Untersuchung in eine auf Mangelernährung spezialisierte Einrichtung im Krankenhaus von Bundi zu bringen. Dort erfuhr Deep Kawar, dass ihr Sohn nicht etwa an einer Krankheit litt, sondern ernsthaft unterernährt war. Aman wurde sofort ins Krankenhaus eingewiesen und behandelt. Nach seiner Rückkehr aus dem Krankenhaus unterstützte World Vision Aman gleich dreifach: Für weitere sechs Monate wurde er mit einer monatlichen Ration Getreide versorgt. Dank World Vision erhielt Aman außerdem einen Platz und eine gesunde Mahlzeit pro Tag in einer Betreuungseinrichtung für kleine Kinder vor Ort. Zusätzlich nahm seine Mutter an einem von World Vision durchgeführten zwölftägigen Gesundheits- und Kochkurs in ihrem Dorf teil. Hier lernen Mütter mehr über Hygiene und wie sie Mahlzeiten aus lokal angebauten Zutaten kochen können, die normalerweise weggeworfen werden. Die meisten Bewohner von Amans Dorf arbeiten als Tagelöhner auf den umliegenden Feldern und können es sich kaum leisten, öfter als dreimal pro Woche Gemüse zu essen. Dieses Wissen ist unbezahlbar und hilft ihnen, ihre Kinder mit den notwendigen Nährstoffen zu versorgen. Hoffnung auf eine bessere Zukunft Dank der Unterstützung geht es Aman wieder viel besser. Die sorgfältige Nachsorge und Kontrolle durch die Gesundheitshelfer von World Vision zeigt, dass er beständig und ohne Rückfall an Gewicht zugenommen hat. Heute ist Aman wieder kräftig genug, um mit seinen Freunden und Schwestern zu spielen und an den Aktivitäten in der Kinderbetreuung teilzunehmen. Seine Geschichte zeigt auch, wie wertvoll der Ansatz „Hilfe zur Selbsthilfe“ von World Vision ist: Indem sie ganze Dorfgemeinschaften durchgehend mit einbeziehen und gute Ernährungsweisen weitergeben, bekämpfen World Vision und seine Gesundheitshelfer Mangelernährung nicht nur akut, sondern schaffen auch eine nachhaltige Verbesserung für die Zukunft. Wer weiß, vielleicht wird auch Aman eines Tages Kurse für junge Mütter geben und selbst dabei helfen, die Lebensbedingungen in seinem Dorf weiter zu verbessern. www.pm-international.de

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Network-Karriere / Ausgabe 10/14 - "10 Jahre"

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