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NK 05_2019

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16 BRANCHE ELEKTROSMOG

16 BRANCHE ELEKTROSMOG UND 5G: GEFAHR ODER VORTEIL – WAS ÜBERWIEGT? Elektrosmog wird bislang als Menge von Strom in Form eines Wertes (SAR = Spezifische Absorption) gemessen. Dabei wird ein „toter“ Gegenstand, sprich ein Thermometer, als Grundlage der Einflusswirkung auf den Organismus als Messeinheit genommen. Wir denken, jedem ist klar, dass ein Thermometer und auch jegliches andere technische Messinstrument niemals den lebenden Organismus, also den Menschen wirklich messen kann. Das wäre, wie wenn ein Roboter die Liebe zu Ihren Kindern übernehmen solle … undenkbar. Eine Zelle im menschlichen Körper lernt evolutionär und reagiert aus den Erfahrungen. Das können wir trotz dem heute immer schneller werdenden Digitalisierungszeitalter nicht ändern. Die rund eintausend Re- zeptoren auf jeder der rund 100 Billionen Körperzellen eines Menschen spüren und empfinden etwas anderes als ein Thermometer. Jegliches technische Gerät misst auf der sogenannten Transversalwelle. Das ist die Welle, welche wir klassisch kennen – meist als Hertz-Taktfrequenz. Wir produzieren diese technischen Wellen aber auch selbst, z. B. in Form von Funkwellen zur Datenübertragung. Trotz der Grenzwerte, die wissenschaftlich erhärtet der Köperzelle (wahrscheinlich) keinen Schaden zufügen, gibt es hunderte von wissenschaftlichen Berichten, dass Zellschädigungen nachgewiesen werden, obwohl die Grenzwerte alle eingehalten werden. Wieso das? Es gibt nicht ausschließlich die Transversalwelle, welche sich senkrecht zur ihrer Ausbreitungsrichtung entwickelt. Das heißt also, wie sich klassisch eine „Welle“ bewegt. Transversalwellen sind z. B. Licht oder eine Saitenschwingung einer Violine. Dr. Alfred Gruber Es gibt auch die Longitudinalwelle. Das ist diejenige Welle, welche sich nicht wellenförmig vorwärtsbewegt, sondern sie „robbt“. Die Schwingung erfolgt also in Richtung der Ausbreitung. Longitudinale Wellen sind z. B. Schall, Gravitationswelle oder auch Elektrosmog. Elektrosmog ist dabei die Feldabstrahlung, welche sich Skalar (rechtwinklig zur Welle) verbreitet und somit eine Störung in Form eines Feldrauschens erzeugt. Wenn wir das so hören, ist uns schnell klar, dass mit der Messung des SAR-Wertes der eigentliche Elektrosmog gar nicht oder kaum erkannt werden kann. Man müsste also die longitudinale Welle messen. Dies ist aber mit Transversalwellen- Messgeräten, also klassischen Elektromessgeräten nicht möglich, da diese Wellen für die „Hertzschen Geräte“ nicht wahrnehmbar sind. Dafür braucht es etwas viel Genaueres, nämlich ein lebendes Organ, also z. B. eine Zelle. Das heißt, um den echten Elektrosmog zu messen, braucht es lebendes Gewebe, am besten einen ganzen Menschen. Dieser muss dann ausgelesen werden und erst so kann der eigentliche Elektrosmog wahrgenommen werden. Der Gesetzgeber kennt momentan nur die Grenzwerte als SAR-Werte. Allein die sind heute schon wegen 5G stark diskutiert. In Wahrheit strahlt aber ein einzelner Sender der neuen 5G-Technologie deutlich weniger stark mit SAR-Werten als bestehende 4G oder noch ältere Geräte. Wenn man dann noch den Vergleich mit einem digitalen Telefon (DECT) an der Station zu Hause oder im Büro, einem Babyfon oder einem WLAN- Sender hernimmt, dann ist der SAR- Wert der 5G-Systeme im Verhältnis sogar gering. „Hausintern“ sind die SAR-Werte meist deutlich höher als das, was von außen hereinkommt! Wo ist also das Problem mit 5G? 5G macht durch seine Datenläufe allen darin befindlichen Geräten (künftig sollen deutlich über 100 Milliarden Geräte darin vernetzt sein – vom Kühlschrank, Schlüsselsystemen, Telefone, Fahrzeuge usw.) den Weg zur Manipulation frei. 5G ist ein Netzwerk, das zu vielen Datenproblemen führen kann. Hoffen wir, dass sich alle, die das System 5G und weitere Folgesysteme entwickeln, ihrer Verantwortung bewusst sind. Das neue 5G-System macht aber leider auf der longitudinalen Welle enorm viel Rauschen – also echten Elektrosmog. Das heißt, es ist für die lebende Zelle besonders schädlich. Dafür musste i-like spezielle Converter entwickeln, welche in der Dichte höher sind und mit vielen neuen Frequenzen zur Ausrichtung der Streufelder des 5G-Sendesystems programmiert wurden. 5G ist erst der Anfang. Es kommt noch mehr Belastung auf unsere lebenden Körperzellen zu. Das Wichtigste, was wir heute tun können, ist einerseits uns dessen bewusst zu werden und andererseits die technischen Maßnahmen zu ergreifen, um uns und unsere Kinder auf der Zellebene zu aktivieren und unsere Eigenfeldregulation zu verstärken. i-like mit dem Expertenteam forscht dazu glücklicherweise schon seit Jahrzehnten und bietet Lösungen, auch zu 5G. Wie ein bekannter Professor für Hirnforschung kürzlich erwähnte, wird die Menschheit diesen Einfluss von digitalem und kontrollierendem Wahnsinn ohne Frage überleben. „Aber sie wird mutieren!“ Die Effekte sind heute schon vor allem bei Kindern deutlich messbar. Die Frage ist nur in oder zu was mutieren wir wegen dem E-Smog-Einfluss des neuen Zeitalters? Was möchten Sie später einmal sein, dank dem E-Smog- Einfluss des neuen Zeitalters? Was wird mit Ihnen, Ihren Nachkommen und Ihrem Umfeld geschehen? Und bleibt unser Körper wirklich gesund dabei? Elektrosmog ist in Wahrheit das „Rauschen“, welches in der Elektrotechnik als „unbedeutend, da nicht messbar“ galt. Glücklicherweise kann man es heute messen, aber nicht mit althergebrachten Geräten, dazu braucht es schon fortschrittlichere Technologien. Der modernen Wissenschaft und der althergebrachten Naturheilkunde ist aber klar, dass der Mensch nicht auf eine technische Maßeinheit reduziert werden kann. Alle Menschen – auch Sie – reagieren auf echten E-Smog, also auf das Feldrauschen. Ob diese nun hohen oder tiefen SAR-Wert haben … alle kriegen die Störung mit. Die Nicht-Sensiblen – wahrscheinlich gehören Sie auch zu dieser Gruppe – spüren nichts oder kaum etwas. Aber gerade bei schlechtem Schlaf, Burn-Out, Stress, Übersäuerung und vielem mehr sehen wir als Experten den Einfluss von echtem Elektrosmog als Hauptgrund. Dabei zeigen viele wissenschaftliche, aber auch naturheilkundliche Untersuchungen genau diese Reaktion auf. Die „Unsensiblen“ spüren zwar im Moment nichts, sie werden aber trotzdem krank. Die „Sensiblen“ reagieren heute schon heftig, sie werden in der Anzahl immer mehr! Die Alarmglocken in vielen medizinischen Kreisen läuten Sturm! Was tun? So wie das „Rauschen“, also der echte Elektrosmog entsteht, kann man ihn mit geeigneten Maßnahmen und Techniken auch wieder „ruhig“ machen. Das Herausfiltern oder besser gesagt Ausrichten der Wellen (ungerichtete longitudinale Wellen) geschieht mit der seit Jahrzehnten in der Schweiz entwickelten Befeldungstechnologie und wird heute global schon von Millionen Menschen genutzt. Die Wirkung ist eindeutig und nachvollziehbar. Die Eigenfeldverstärkung (Selbstregulation, Resilienz) steigert sich massiv und messbar. Somit kann mit der i-like-Technologie heute gut geholfen werden, dass sich der Elektrosmog nicht mehr negativ auf die Körperzelle auswirkt und laut Studien von namhaften, weltführenden Instituten und Experten die positive Wirkung auf die Gesundheit sogar steigert. 5G darf kommen. Wir sind bereit. Unabhängig und mit der gesunden Vision, dass alles gut ist und alles immer einen Sinn macht im Leben. Wenn es nur das ist, dass sich die Menschen wirklich Gedanken zu den neuen Technologien machen und dabei erkennen, dass der Nutzen zwar groß, die Gefahren aber nicht außer Acht gelassen werden dürfen, dann hat 5G schon viel bewirkt. Mit dem Claim „Hilfe zur Selbsthilfe“ will i-like helfen, die neuen Belastungen der Zivilisation leichter und positiv zu tragen und zu ertragen. Wir sehen den Nutzen der Entwicklung absolut auch, möchten aber den Menschen helfen, dass sie sich trotzdem wohl und gesund fühlen können. Dr. Alfred Gruber www.i-like.net 05.2019

TITELINTERVIEW 17 Dr. Inge Paulini, Präsidentin des Bundesamtes für Strahlenschutz HANDYNUTZUNG: JEDER MILLIMETER ABSTAND VOM KÖRPER HILFT! AdobeStock/© Korn V. Handys, Smartphones, Notebooks und Co. gehören heute ganz selbstverständlich zum Leben der Menschen: Wir lassen uns morgens vom Handy wecken, telefonieren oder versenden Nachrichten, surfen im Internet, regeln unseren E-Mail-Verkehr oder das Online-Banking von unterwegs. Der Mobilfunk nutzt hochfrequente elektromagnetische Felder. Es ranken sich viele Mythen um die sogenannte Mobilfunkstrahlung, die insbesondere im Zusammenhang mit der geplanten Einführung des 5G-Netzes viele Fragen aufwerfen und weite Teile der Bevölkerung verunsichern. Network-Karriere-Herausgeber Bernd Seitz fragte Dr. Inge Paulini, Präsidentin des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS), ob bereits heute Risiken durch Mobilfunkstrahlung bestehen und ob damit zu rechnen ist, dass mit der weiteren technischen Mobilfunk-Aufrüstung in Zukunft mit gesundheitlichen Risiken zu rechnen ist. Network-Karriere: Frau Dr. Paulini, es wird immer wieder darüber ge- sprochen, dass Menschen, die in räumlicher Nähe eines Mobilfunk- Sendemastes leben, ein erhöhtes Krebsrisiko haben. Gibt es dazu konkrete Untersuchungsergebnisse? Dr. Paulini: Mobilfunkstrahlung ist grundsätzlich gut erforscht. Das Bundesamt für Strahlenschutz ist im Deutschen Mobilfunk-Forschungsprogramm zahlreichen Hinweisen nachgegangen, wonach Mobilfunk gesundheitliche Beeinträchtigungen zur Folge haben könnte – auch Krebs. Meldungen dazu sind natürlich beunruhigend, ein Beleg dafür wurde aber weder im Forschungsprogramm noch in späteren Studien gefunden. Die einzige beim Menschen nachgewiesene Wirkung von Mobilfunkstrahlung ist eine Erhöhung der Körpertemperatur, die aber auch erst bei mehr als einem Grad als gesundheitlich relevant angesehen wird. Die geltenden Grenzwerte für den Mobilfunk wurden so festgelegt, dass sie um ein Vielfaches unter den Werten liegen, die eine solche Temperaturerhöhung auslösen könnten. Damit schützen sie also auch eventuell empfindlichere Bevölkerungsgruppen. Entscheidend aus unserer Sicht ist, in welchem Maße die Menschen der Mobilfunkstrahlung ausgesetzt sind. Solange die Grenzwerte eingehalten werden, sind uns keine nachteiligen gesundheitlichen Auswirkungen bekannt. Und die Strahlung nimmt mit Entfernung von der Antenne rasch ab. In der Realität werden daher die Grenzwerte durch Mobilfunk-Sendemasten nur zu einem geringen Prozentsatz ausgeschöpft. NK: Bei uns am Ort wurde auf dem Gymnasium ein Mobilfunk-Sendemast installiert und konnte trotz massiven Protesten der Eltern wegen bestehender Verträge mit der Telekom erst nach fünf Jahren wieder entfernt werden. Würden Sie ein Kind bedenkenlos in eine Schule mit einem Mobilfunk-Sendemasten schicken? Dr. Paulini: Ja, das würde ich. Wie ich eben ausgeführt habe, haben wir innerhalb der geltenden Grenzwerte keine gesundheitlichen Auswirkungen zu befürchten. Und alle Anlagen müssen so errichtet werden, dass an Orten, an denen Menschen sich aufhalten, die Grenzwerte eingehalten werden. Ohne Genehmigung kann kein Sendemast aufgestellt und betrieben werden. Die Bundesnetzagentur prüft und berechnet – unter Worst-Case-Bedingungen – für alle neu zu errichtenden Sendemasten, wie groß die Sicherheitsabstände sein müssen, außerhalb derer die Grenzwerte sicher eingehalten werden. Hinzu kommt, dass aufgrund der Abstrahlrichtung der Antennen die Strahlung direkt un ter einem Mobilfunkmast meist geringer ist als in einigen Metern Entfernung. NK: Wie sieht es mit dem Gesundheitsrisiko aus, wenn jemand in unmittelbarer Nähe oder sogar unter Starkstromleitungen wohnt? Dr. Paulini: Für Stromnetzleitungen gilt Ähnliches wie für den Mobilfunk: Unterhalb der geltenden Grenzwerte sind keine negativen gesundheitlichen Auswirkungen bekannt. Einige Studien haben Hinweise auf gesundheitliche Beeinträchtigungen ergeben – das betrifft vor allem neurodegenerative Erkrankungen oder das Entstehen von Leukämien im Kindesalter. Belegt wurde das aber bislang nicht. Trotzdem wollen wir uns auf unserem Kenntnisstand nicht ausruhen. Das Bundesamt für Strahlenschutz hat deshalb ein groß angelegtes Forschungsprogramm zum Stromnetzausbau gestartet, mit dem noch bestehende Unsicherheiten ausgeräumt oder zumindest verringert werden sollen. Es soll die Sicherheit weiter erhöhen und wird die aktuelle Planung – und eventuell noch die ersten Ausbaustufen – von neuen Stromtrassen begleiten. Mit dem Deutschen Mobilfunk-Forschungsprogramm, wir nennen es DMF, hat das BfS bereits umfangreiche Erfahrungen bei der Aufklärung über mögliche gesundheitliche Auswirkungen neuer Technologien im Bereich des Strahlenschutzes gesammelt. Wie schon im Rahmen des DMF wollen wir auch beim Stromnetzausbau möglichst breit und interdisziplinär mit Betreibern und Betroffenen diskutieren. NK: Die neue Mobilfunktechnik 5G verspricht deutlich höhere Datenübertragungsraten als die bisherigen Standards LTE (4G), UMTS (3G) und GSM (2G). Auch die Datenraten

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Network-Karriere / Ausgabe 10/14 - "10 Jahre"

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