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NK 11_2016

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4 BRANCHE CELLAGON

4 BRANCHE CELLAGON FEIERT SEIN 30-JÄHRIGES FIRM Im Norden Deutschlands, genauer im kleinen Örtchen Altenholz, liegt der Hauptsitz der Hans-Günter Berner GmbH & Co. KG, die für ihre natürlichen, funktionellen Lebensmittel bekannt ist. Doch seit der Unternehmensgründung Mitte der 1980er-Jahre hat sich einiges getan. Heute beschäftigt das Unternehmen in der Zentrale in Alten holz 42 festangestellte Mitarbeiter, die sich um die über 12.000 Berater im Hauptmarkt Deutschland und Österreich kümmern. Zudem gibt es Importeure für die Schweiz, Italien, Frankreich, Polen und Luxemburg. „Unsere Um sätze liegen stabil im mittleren zwei stelligen Millionenbereich und in die sem Jahr erwarten wir wieder ein sehr zufriedenstellendes Wachstum. Das nächste erklärte Ziel ist es, die 50-Millionen- Umsatzmarke zu überschreiten. Eigentlich war das ja mal ein D-Mark- Ziel – aber man wächst ja mit seinen Aufgaben“, erzählt Frauke Berner, die das Unternehmen heute in zweiter Generation führt, lachend. Dass die Natur dem Menschen viel zur Erhaltung seiner Gesundheit geben kann, war schon immer bekannt. Dies war auch Hans- Günter Berner ne Forschungen ab 1982 der Ernährung und ernährungsbedingten Krankheiten. Zuvor war er in der Magnetfeld-Therapie tätig. Schnell musste er feststellen, dass es gegen den Nährstoffmangel zwar eine immer größer werdende Zahl an Nah rungsklar, als er mit dem ersten Cellagon-Produkt 1986 an den Markt ging „Wenn man durch Ernährung krank werden kann, dann muss man auch mit Ernährung Krankheiten vorbeugen können“, dachte sich der Unternehmensgründer Hans- Günter Berner einst und widmete sei­ ergänzungs­ mitteln mit meist nur einem Einzelwirkstoff gab, aber keine kom plexen Produkte, die sich am natürlichen Bedarf des Menschen orientieren und den Ver wendern eine bedarfsgerechte Ernährung erleichtern. Vielfalt aus der Natur Je mehr er sich im Garten der Natur umschaute, umso mehr nützliche Nahrungsmittel entdeckte er. Und umso einleuchtender erschien es ihm, dem natürlichen Vorbild der Vielfalt zu folgen. Nach umfangreichen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten entstand der heutige Top-Seller Cellagon aurum. Der flüssige Bioaktivgrundstoff enthält heute über 80 verschiedene Obst-, Frucht-, Kräuterund Gemüsesorten, Öle und milchsauer vergorenes Gemüse. Gemeinsam mit seiner Familie baute Hans- Günter Berner sein Konzept und das Unternehmen über die Jahre weiter aus. Dem Basisprodukt folgten bald weitere, auf speziellere Bedürfnisse zugeschnittene Produkte: Cellagon vitale plus (1997), Cellagon felice (2003) und Cellagon T.GO (2007). Der dabei betriebenen Forschung, Entwicklung und Herstellung liegt ein einfaches Ernährungskonzept zugrunde: die Vielfalt und Ganzheitlichkeit der Natur wird zum Vorbild genommen und kein Wirkstoff isoliert betrachtet oder verwendet. Davon ist auch Frauke Berner überzeugt: „Bau- und Funktionsstoffe, die der menschliche Körper für den Erhalt seiner Gesundheit benötigt, finden sich überall in der Natur. Über unsere Cellagon-Produkte sollen den Menschen so viele davon zu Gute kommen wie möglich. Deshalb haben wir unseren Lieferanten auch strenge Vorgaben bezüglich der Erntezeitpunkte und der Weiterverarbeitung der Rohstoffe auferlegt. Denn insbesondere die Mikronährstoffe wie Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe sind höchst empfindlich“, erklärt Frauke Berner. Für jeden eingesetzten Rohstoff gibt es genaue und verbindliche Vorgaben. „Die Herstellung der Konzent­ 11.2016

BRANCHE 5 ENJUBILÄUM lich gerade unschwer feststellen können“, resümiert die engagierte Ge schäftsfrau. „Wir überprüfen deshalb stets das Bewährte und arbeiten kontinuierlich mit Wissenschaftlern und externen Fachleuten zusammen, um immer aktuell zu bleiben und einfach auch dazuzulernen. Wir nehmen dann auch immer wieder neue Forschungsergebnisse zum Anlass, unsere Produkte noch weiter zu ver bessern.“ So hatte es das Unternehmen Ernährung verfügen, sondern die ebenfalls den Anspruch haben, den Benchmark-Charakter unserer Produkte immer weiter auszubauen und die nicht müde werden, mich mit neuesten Entwicklungen und Erkenntnissen zu versorgen. So war Unternehmensgründer Hans-Günter Berner beispielsweise auch die Beigabe von Buchweizenkeimen, die auf speziell angereicherten Nährböden heranwachsen und anschließend vermahlen im Endprodukt eingesetzt werden, ein weiterer Quan­ z. B. erfolgreich geschafft, Zu cker oder künstlichen Süßungsmitteln den Kampf anzusagen und war 2011 mit der Umstellung auf die Süßung mit Steviolglycosiden aus der Stevia-Pflanze eines der ersten Unternehmen in Europa. Auch hier wurde im Vorwege eine lange Entwicklungsarbeit geleistet, da Stevia mit seinem lakritzartigen Geschmack bei weitem kein einfach zu handhabendes Süßungsmittel ist. tensprung in der Produktentwicklung und stellt bis heute ein absolutes Alleinstellungsmerkmal dar.“ Diese unterschiedlichen Eigenschaften und Entwicklungen der Produkte wa ren und sind der ausschlaggebende Punkt für die Entscheidung, die Produkte im Direktvertrieb zu vermarkten: „Die Produkte sind in ihren Marktsegmenten einzigartig und basieren auf einem ausgefeilten und durchdachten Ernährungskonzept. Ohne intensive Beratung und Erklärung kann die gesamte Komplexität Einzigartige Produkte erfordern intensive Beratung „Eigene, kreative Wege zu gehen, und Leistung nicht vermittelt werden“, ist sich die Firmenchefin sicher. rate erfolgt beispielsweise im Hochvakuum-Niedertemperatur-Verfahren, das durch eine besonders schonende Bearbeitung die Wirkung der Stoffe aus den verwendeten Obst-, Gemüse-, Kräuter- und Beerenarten im Endprodukt sicherstellt. Die Produktion der Nährstoffkonzentrate erfolgt übrigens seit jeher in Hamburg und wird ständig umfassend kontrolliert. Da diese Partnerschaft seit nunmehr 30 Jahren besteht, können wir uns blind aufeinander verlassen und das ist mir ungeheuer wichtig, denn an die Qualität unserer Produkte stelle ich allerhöchste Ansprüche und selbst wenn man es bei meinen eigentlich sonnigen Gemüt schwer glauben kann, werde ich ausgesprochen ungemütlich, wenn nicht mit das, was Mutter Natur an Schätzen für unsere Ernährung bereithält, das ist so unglaublich intelligent und span nend zu entdecken und das ist es auch, was mich bei meiner Arbeit jeden Tag aufs Neue inspiriert und interessiert. Es ist doch einfach der Wahnsinn, wie hochintelligent die gesamte Flora und Fauna konzipiert wurden und wenn wir Menschen nicht so unglaublich dämlich wären, dann wüssten wir das auch schon viel, viel mehr zu schätzen und würden es für uns nutzen, ohne dieses fragile System so elendig auszubeuten, wie wir es aktuell gerade tun. Darüber könnte ich mich unglaublich ereifern, wie Sie wahrscheinallerhöchster Sorgfalt gearbeitet wird“, erzählt die selbstbewusste 48-Jährige. Mit Extrakten und Konzentraten aus Gemüse, Früchten, Beeren, Kräutern, Pilzen, Algen und Sukkulenten sowie hochwertigen Ölen und vielen weiteren wertvollen Funktionsstoffen wird das komplette Schutzprogramm der sekundären Pflanzenstoffe abgedeckt. Die Produkte sind dabei selbstverständlich gluten- und laktosefrei und auch Jod oder künstliche Farb- und Konservierungsstoffe sucht man in den Produkten vergeblich. Und auch Sportler können zugreifen: die Produkte stehen selbstverständlich auf der „Kölner Liste ® “. „Es sind ja längst noch nicht alle Wunder der Natur entschlüsselt und um die Qualität der Produkte immer weiter voranzutreiben, das ist der Antrieb des engagierten Teams aus dem Bereich Forschung und Entwicklung. Mit Susanne Finzel und Dr. Miriam Lühring habe ich zwei hochkompetente Damen in meinem Team, die nicht nur ein ungeheures Fachwissen auf dem Gebiete der Solide Ausbildung und ständiges Lernen Den Werdegang des Unternehmens hat Frauke Berner von der Pike auf begleitet. „Ich war ja noch ein Teenager, als meine Eltern das Unternehmen gegründet haben und habe mir zu der Zeit gerne mein Taschengeld mit kleineren Tätigkeiten im Unternehmen aufgebessert“, erinnert sich die studierte Betriebswirtin. „Nach meinem Studium der Betriebswirtschaft war ich zunächst für den Einkauf und die Logistik des Unternehmens verantwortlich. Im Jahre 2004 habe ich dann nicht nur die komplette Leitung der Zentrale in Altenholz übernommen, sondern wurde auch in die Geschäftsleitung bestellt. Dr. Susanne Finzel

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Network-Karriere / Ausgabe 10/14 - "10 Jahre"

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