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Cloud & Managed Services 2018

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SPECIAL ALSO Bild: g-stockstudio / iStock.com IT-Arbeitsplatz einfach nutzen statt kaufen Das neue «Workplace as a Service»-Modell von ALSO bietet Firmen die Möglichkeit, ihre IT-Infrastruktur den aktuellen Bedürfnissen anzupassen. Sie vermeiden dadurch teure Anschaffungen, die schnell veralten und bleiben technisch immer auf dem neuesten Stand – einfach und bequem. Warum teure IT kaufen, wenn die Infrastruktur je nach Wunschlaufzeit einfach genutzt werden kann? Der Trend zu «nutzen statt kaufen» ist aktueller denn je. Was beim privaten Konsum etwa von Netflix oder Spotify Schule macht, ist auch in der Business-IT schon längst angekommen. Infrastructure-as-a-Service, Platform-as-a-Service, Softwareas-a-Service oder auch Managed-Print-Services sind wohl die bekanntesten Arten, wie man IT-Soft- und -Hardware als Dienstleistung beziehen kann. Noch nicht so richtig im Markt angekommen scheint Device-as-a-Service, PC-as-a-Service oder wie es ALSO nennt «Workplace as a Service» (WaaS). Dass dies so ist, erscheint einigermassen unverständlich, denn genauso wie man Beschaffung, Betrieb, Wartung, Bestellung von Verbrauchsmaterial wie etwa bei Managed-Print-Services an einen Druckerspezialisten auslagern kann, genauso sinnvoll ist es auch, andere Office-Geräte, etwa den PC-Arbeitsplatz als Service zu nutzen, statt ihn zu kaufen, aufzusetzen, Business-Software zu installieren, an den Server anzubinden und Support für die Nutzer zu leisten. Vorteile von WaaS Insbesondere beim PC-Arbeitsplatz liegen die Vorteile eines nutzerbasierten Bezugsmodells auf der Hand: Investitionsstaus werden gebrochen und Kosten flexibilisiert. Administrative Aufwände für Kalkulationen, Planungen und Abschreibungen sinken, da die nun anfallenden monatlichen Nutzungsgebühren in der Kostenstruktur direkt zurechenbar sind und nicht mehr vom Anlagevermögen aus aufgeteilt werden müssen – raus aus der Bilanz, rein in die Erfolgsrechnung (von CapEx nach OpEx). Doch nicht nur in den Büchern machen sich nutzerbasierte Bezugsmodelle von IT-Equipment gut, auch der Chief Financial Officer freut sich, wenn Kosten direkt dem operativen Geschäft zugewiesen werden können, statt das Investionsvermögen unnötig aufzublasen. Zudem profitiert von einem nutzenbasierten Bezugsmodell insbesondere auch der Systemadministrator, wenn er seine Zeit nicht mehr mit Updates von Betriebssystemen, Patchmanagement, Sicherheitsupdates und anderen lästige Arbeiten vertrödeln muss. Stattdessen kann er seine Ressourcen den produktiveren und kreativeren Tätigkeiten in der IT-Abteilung widmen und das Unternehmen etwa bei Digitalisierungsprojekten unterstützen. Mitarbeiter profitieren auch Nicht zuletzt bringt ein WaaS auch für die Mitarbeitenden Vorteile. Sie verfügen jederzeit über die aktuelle Technik mit Software und Dienstleistungen, die auf deren individuelle Bedürfnisse zugeschnitten sind, im Supportfall wenden sie sich direkt an ihren Managed-Service-Provider, der garantiert innerhalb der im SLA definierten Reaktionszeiten bei Problemen hilft. Die Autorin Brigitte Kathriner ist Business Development Manager bei ALSO ALSO bietet mit dem «Workplace as a Service»-Modell den mobilen «Rundum-Sorglos-Arbeitsplatz», der sich schnell an ändernde Umstände anpasst. Von Hardware wie Notebooks, Tablets und Smartphones über Software wie Back-up oder Office 365 bis hin zu Services, Support und Versicherungen ist alles dabei. 84 Cloud & Managed Services

« Das WaaS-Angebot von ALSO funktioniert in Partnerschaft mit dem Fachhandel » PCs, Notebooks, Zubehör, Drucker und Smartphones, Office 365 und Back-up-Lösungen: ALSO bietet mit «Workplace as a Service» den Computerarbeitsplatz für Unternehmen im Monatsabo an. Interview: Marc Landis SPECIAL ALSO Wie funktioniert das WaaS-Angebot von ALSO? Brigitte Kathriner: Businessmodelle ändern sich oder neue entstehen – heute ist alles im Wandel, mehr denn je. Die wachsende «Sharing Economy» verlangt nach flexiblen Möglichkeiten. Hinzu kommt, dass Besitz in der Schweiz längst kein Statussymbol mehr ist. Der Verbraucher will nutzen, was er gerade braucht. Dadurch sollen zukünftige Ausgaben planbar werden. ALSO bietet diese Möglichkeiten mit WaaS – «Workplace as a Service» – nun auch für die IT-Industrie. IT-Arbeitsplätze können als Komplettpaket zu monatlichen Raten bezogen werden. Das Angebot ist hersteller unabhängig und besteht aus Komponenten wie Hardware, Software und Support, alles modular auf die individuellen Bedürfnisse zusammenstellbar. Das WaaS-Angebot von ALSO funktioniert immer in Partnerschaft mit unseren Fachhändlern. Dadurch bleibt deren Position beim Endkunden als Single Point of Contact gesichert. Im Hintergrund managt ALSO die Abwicklung, Wartung und unterstützt bei Supportanfragen oder Garantieabwicklungen. WaaS ist keine Finanzierungslösung, es ist eine Komplettlösung zu monatlich fixierten Preisen. Welche Komponenten beinhaltet Ihr WaaS-Angebot? Aus Hardware: Notebooks, Zubehör, Drucker und Smartphones; Software: Office 365 und Back-up-Lösungen; Support; Finanzierung und monatlicher Verrechnung. Was kostet Ihr WaaS-Angebot? Genau so individuell wie der Arbeitsplatz beziehungsweise Workplace zusammengestellt werden kann, gestaltet sich der Preis individuell. Ab 67 Franken pro Monat ist etwa ein Notebook inklusive Office und Backup erhältlich. Die Konfigurationen können beliebig angepasst und erweitert werden. Besonders interessant sind auch die Ergänzungen um einen modernen Samsung-Wide- Screen-Monitor als perfekter Ersatz für zwei einzelne Bildschirme, sowie um das brandaktuelle Samsung-Galaxy-S8-Smartphone. Weiterführende Anforderungen oder Wünsche besprechen wir sehr gern individuell mit jedem Kunden. Welche Rolle spielen Ihre Handelspartner beim Vertrieb? Oder anders gefragt: Vertreiben Sie Ihr WaaS- Angebot direkt an Kunden? Das WaaS-Angebot von ALSO funktioniert immer in Partnerschaft mit unseren Fachhändlern. Diese haben dann wiederum die Möglichkeit, zwischen verschiedenen WaaS-Modellen, passend zu ihrer jeweiligen geschäftlichen Ausrichtung, zu wählen. Auch Endkunden können sich bei uns melden, damit wir erste Auskünfte zur Thematik WaaS erteilen und ihnen einen Fachhändler vermitteln können. Unsere Erfahrung zeigt, dass bei den meisten Endkunden eine sehr gute, oftmals langjährige Partnerschaft mit ihrem Fachhändler besteht. WaaS ist nicht auf spezifische Fachhändler limitiert. Jeder Reseller kann WaaS in sein Portfolio integrieren. Somit kann der Endkunde weiterhin seinen aktuellen Fachhändler als erste Ansprechperson und Profi beibehalten. Wie wollen Sie das WaaS-Angebot künftig erweitern? Allgemein gesagt, kann unser «Workplace as a Service» überall da ausgebaut werden, wo es um IT-Infrastruktur geht. Das Angebot soll hinsichtlich unseres Herstellerportfolios erweitert und mehr und mehr zu einem Abonnementmodell ausgebaut werden. Erste Erfahrungen haben wir auch bereits mit «Hotel TV as a Service» gemacht. Dieses Angebot werden wir noch weiter ausbauen. Zusätzlich werden wir das bestehende Portfolio um Dienstleistungen, die von unseren Resellern und Fachhändler erbracht werden, ergänzen. Um unser Angebot kontinuierlich weiterentwickeln zu können, nehmen wir auch gerne Feedback vom Markt entgegen. Daher suchen wir intensiv Gespräche mit unseren Kunden, um weiterführende Bedürfnisse zu identifizieren. Aktuell beschäftigen wir uns mit der Ausstattung von Meetingräumen. Die Investitionen darin sind teuer, und die Technologie ist im Vergleich dazu schnell wieder veraltet. Trotzdem ist ein moderner Meetingraum für viele KMUs unabdingbar. Und ein solcher Meetingraum besteht nicht nur aus einem Large Format Display und Telefon. In der heutigen Zeit gehört die Ausstattung mit modernen Kommunikationsmitteln dazu. Dabei sehen wir viele Chancen, den KMUs einen Meetingraum auf monatlicher Basis, gebündelt mit unserem Know-how zur Verfügung zu stellen. Brigitte Kathriner, Business Development Manager bei ALSO. Cloud & Managed Services 85