Aufrufe
vor 6 Tagen

Cloud & Managed Services 2019

  • Text
  • Unternehmen
  • Anwendungen
  • Container
  • Azure
  • Sicherheit
  • Schweizer
  • Schweiz
  • Anforderungen
  • Microsoft
  • Uniqconsulting

INFRASTRUCTURE Bild:

INFRASTRUCTURE Bild: buchachon / Fotolia.com VMware bringt Lösungen für Clouds VMware hat an seiner Hausmesse in Las Vegas neue Software angekündigt. Es gibt zudem Neuigkeiten für Partner und Reseller. Autor: Marcel Urech VMware hat im August in Las Vegas seine Hausmesse VMworld 2018 abgehalten. Das Unternehmen kündigte gleich mehrere neue Produkte an. Eines davon ist eine neue Version der Virtualisierungsplattform NSX. Das Unternehmen verkündete zudem Neuerungen für Partner. NSX-T Data Center erhält ein Update NSX-T Data Center liegt neu in der Version 2.3 vor. Sie erlaubt den Aufbau softwarebasierter virtueller Netzwerke und unterstützt neu Bare-Metal-Hosts. NSX-T nutzt Open vSwitch, sodass jeder Linux-Host ein NSX-T-Transportknoten sein kann. Die IT- Abteilung könne so ein Overlay-Netzwerk auf dem Host terminieren und zustandsorientierte Sicherheitsdienste bereitstellen, heisst es in einer Mitteilung. VMware überarbeitete in NSX-T die Workflows für die Installation, Konfiguration und Verwaltung. Für Objekte und Ereignisse gibt es neue Suchfunktionenen. Neue Programmierschnittstellen sollen Richtlinien ermöglichen, die der Administrator durch natürliche Sprache und deklarative Sicherheitsanweisungen steuern kann. NSX-T harmoniere nun besser mit vRealize Network Insight 3.9. Die Software, die on-premises und als Software-as-a-Service läuft, eigne sich für Mikrosegmentierungen und App-Migrationen. Neuigkeiten für VMware-Partner Für VMwares Cloud-Provider-Plattform gibt es ebenfalls Neuerungen. Sie sollen VMware-Partnern helfen, softwaredefinierte Rechenzentren bereitzustellen. Neu ist etwa der Cloud Provider Hub, der den Kauf, die Bereitstellung und die Verwaltung von Infrastrukturangeboten für Multi-Clouds bereitstellen soll. Partner sollen mit dem Hub Cloud-Infrastrukturen um VMware Cloud on AWS erweitern und Multi-Clouds anbieten können. Weitere neue Funktionen sollen eine Cloud-Standardisierung mit automatischer Bereitstellung per Mausklick ermöglichen. VMware vereinfachte laut eigenen Angaben auch das Management und Reporting. Der Hub biete zwei Schlüsselfunktionen: End-to-End-Customer-Lifecycle-Management für VMwares XaaS-Angebote und eine Erweiterung der Managed Services. Im Rahmen des Lifecycle-Managements sollen Partner die Service bedingungen bestimmen können, einschliesslich des Zugriffs auf die XaaS- Angebote, der Verbrauchsmessung, der Abrechnung und des Kundensupports. Ausserdem können Partner ein sogenanntes Asset-Light-Modell nutzen, um neue VMware-Angebote in ihr eigenes Managed-Services-Portfolio zu integrieren. VMware bietet über den Hub die VMware Cloud on AWS und seine VMware Cloud Services an. Mit dem neuen Cloud Provider Pod sollen Kunden ein Rechenzentrum auf Basis des Cloud-Designs von Partnern aufbauen können. Der Pod automatisiere das Design und die Bereitstellung von validierten VMware-Stacks, inklusive vSphere, vSAN, NSX und vCloud Director. Das ermögliche es Cloud-Anbietern, Kunden eine konsistente VMware-Infrastruktur mit konsistentem Betrieb bereitzustellen. VMware veröffentlichte zudem vCloud Director in der Version 9.5. Die Cloud-Management-Plattform soll nun eine bessere Benutzeroberfläche haben. Das Produkt vCloud Availability für Cloud-to-Cloud-DR biete ausserdem einen Disaster-Recovery- Schutz und Migrationsfunktionen für Cloud-Anbieter, die vCloud Director nutzen. Der vCloud Usage Meter liegt neu in der Version 3.6.1 vor. Mehr Partner für Cloud-Migrationsdienste Auch die Liste der Partner, die Cloud-Migrationsdienste mit VMware Hybrid Cloud Extension anbieten, erweiterte VMware. Die Lösung bieten nun Fujitsu, IBM Cloud, IBM GTS, ITOCHU Techno- Solutions, Mediapro Cloud, NTT Com, OVHcloud und United Compute and Management an. Cloud Provider Pod, vCloud Director 9.5, vCloud Usage Insight und vCloud Availability Cloud-to-Cloud DR sollen in VMwares drittem Quartal 2019 verfügbar sein. Der Cloud Provider Hub werde im vierten Quartal auf den Markt kommen. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_104262 24 Cloud & Managed Services

Microsoft baut seine Azure-Cloud aus Microsoft hat an seiner Hausmesse Ignite jede Menge neue Funktionen für seine Azure-Cloud vorgestellt. Einige davon sind noch in der Preview-Phase, andere sind bereits erhältlich. Der Windows Server 2019 ist seit Oktober auf dem Markt. Autor: Marcel Urech INFRASTRUCTURE «A crazy amount of new Azure infrastructure announcements», so heisst ein Blogeintrag, den Microsoft im Rahmen seiner Konferenz Ignite veröffentlicht hat. Der Titel passt: Wer sich über die neuen Funktionen in Microsofts Azure-Cloud informieren will, findet auf azure.microsoft. com über 140 (!) Artikel dazu. Die wichtigsten Neuigkeiten zur Azure-Cloud im Überblick: ∙∙ Es gibt einen neuen Dienst namens Azure Digital Twins. Firmen sollen mit ihm Anwendungen im Internet der Dinge (IoT) simulieren können, mit digitalen Modellen der physischen Welt. Der Dienst zeigt laut Microsoft auf, wie Unternehmen ihre Einrichtungen und Infrastrukturen sinnvoll mit dem IoT verbinden können. ∙∙ Mit Azure IoT Central bietet Microsoft eine neue Softwareas-a-Service-Lösung an. Sie erlaubt es, IoT-Ressourcen zu vernetzen und zu überwachen. ∙∙ Die neue Azure Data Box bietet 100 Terabyte Cloud-Speicher und eine Methode zur Übertragung von Daten in die Cloud, wie Microsoft mitteilt. ∙∙ Wer IoT-Geräte auf Basis von Mikrocontrollern (MCUs) für Smarthome- und Industrie-4.0-Anwendungen bauen will, kann die neuen Azure Sphere Developer Kits nutzen. Die Lösung kombiniert MCUs mit dem Betriebssystem Azure Sphere OS und dem Cloud-Dienst Azure Sphere Security Service. ∙∙ Azure Confidential Computing soll verschlüsselte Daten in der Cloud nutzbar machen, ohne sie zu entschlüsseln, zum Beispiel für Machine-Learning-Analysen. Eine Preview-Version für die Azure Virtual Machines der DC-Serie gibt es seit Oktober. ∙∙ Die Erstellung von KI-Modellen soll nun schneller sein. Grund dafür sei ein Update für Azure Machine Learning, sagt Microsoft. ∙∙ Der Cognitive Speech Service bündelt mehrere Funktionen in einem Dienst. Dieser bietet laut Microsoft ausser Übersetzungs- und Spracherkennungsfunktionen auch die Möglichkeit, Modelle so anzupassen, dass sie mit einer individuellen Stimme sprechen. ∙∙ Der Service-Tier Azure SQL DB Hyper Scale soll auf bis zu 100 Terabyte pro Datenbank skalieren und ist seit dem 1. Oktober verfügbar. ∙∙ Es gibt eine Public Preview des Azure Data Explorers. Er verarbeite grosse Mengen an Ereignisdaten nahezu in Echtzeit, sagt Microsoft. Der Dienst könne zudem Geschäftsergebnisse analysieren und Muster und Anomalien erkennen. ∙∙ Ein Update von Azure Cosmos DB Multi-Master soll die Erstellung global verteilter Anwendungen vereinfachen. Die Multi-Master-Unterstützung biete eine hohe Verfügbarkeit bei minimaler Latenz. ∙∙ Mit dem Azure Stack lassen sich Cloud-Dienste im eigenen Rechenzentrum nutzen. Künftig werde es möglich sein, Azure Stacks auf bis zu 16 Knoten zu erweitern. Dafür sollen sich Systeme der Microsoft-Partner Vanade, Cisco, Dell, HPE, Huawei und Lenovo eignen. Auch die Bereitstellung von Kubernetes-Clustern als zertifizierter Kubernetes-Provider sei mit Azure Stack möglich. ∙∙ Die Preview von SQL Server 2019 bietet neue Funktionen. Apache Spark und Hadoops integriertes Distributed-Dateisystem (HDFS) ermöglicht es laut Microsoft, grosse Datenmengen zu speichern und analysieren. Neue Konnektoren sollen Datenbanken wie Oracle, Teradata und MongoDB direkt aus SQL Server heraus verbinden. ∙∙ Windows Server 2019 ist seit Oktober verfügbar. Die neue Version ermögliche es, lokale Umgebungen mit Azure zu verbinden. Dienste wie Azure Backup und Azure Site Recovery sollen über das Windows-Admin-Center in On-Premise- Umgebungen nutzbar sein. Weitere Azure-Dienste sollen später folgen, verspricht Microsoft. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_108741 Cloud & Managed Services 25